Japan Chin kaufen und verkaufen

'Chisana inu' heißt auf Japanisch so viel wie 'kleiner Hund' und der Japan Chin ist in der Tat ein kleiner Hund mit 20 Zentimetern Widerristhöhe und ungefähr 4 Kilogramm auf der Waage. Er ist der Schoßhund par excellence. Geliebt, gekrault, verwöhnt ist er ein kleiner König auf vier Pfoten. Mit seidigem Fell und seinem Trick, alle Menschen um die Pfote zu wickeln, bekommt er alles. Dafür dreht er Pirouetten, bei Bedarf auch auf zwei Beinen. Vielleicht haben damit schon seine Vorfahren den japanischen Adel verzaubert, jedenfalls scheinen die Minis sich auf Zirkustricks zu verstehen; konnten sie schon früh in den Ärmeln japanischer Kimonos verschwinden, können sie heute Katzen nachmachen und den Spanischen Schritt. Ursprünglich war der Japan Chin nicht so klein, er wurde kleiner im Laufe der Zeit und wertvoller.

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Eigenschaften und Verwendung von Japan Chins

Der Hund ist zwar klein aber ein Hund, was bedeutet, dass er nahezu dieselben Bedürfnisse eines großen hat; spazieren gehen, soziale Kontakte, Fellpflege. Für das seidige Fell gilt, es seidig zu erhalten und dafür braucht es regelmäßige oberflächliche 'Inventuren', aber auch eine 'Tiefenreinigung'. Die niedlichen Zwerge schnarchen manchmal, weil die kurze Nase nicht viel Platz zum Atmen lässt. Darüber hinaus werden sie oft als Therapiehunde eingesetzt und eignen sich ebenfalls als Begleithunde für ältere Menschen. Der Japan Chin, einst am japanischen Königshof ansässig, hat die nötige Nonchalance um andere Hunde, Kinder, Katzen und was es sonst noch so in einem Familienhaushalt gibt, geduldig gewähren zu lassen. Niemals wird der Kleine aggressiv oder unwillig. Erziehungsmaßnahmen nimmt er als Spiel und macht es seinem Besitzer in jeder Hinsicht leicht.

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Japan Chin
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Tibet Spaniel Rassehunde
Japan Chin (Erwachsen (ab 3 Jahre))

Wir sind ganz begeistert von der Beschreibung des Charakters der Tibet Spaniel und auch der Japan Chin Hunde und suchen ...

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Waldenbuch
VB 1.500 €

Herkunft und Geschichte der Japan Chins

Im 17. Jahrhundert besiedelten die kleinen Japaner Europa und die europäischen Herzen. Die ersten Hunde dieser Rasse könnten schon im Jahre 520 in Japan gelebt haben, von buddhistischen Mönchen ins Land gebracht, eine Version unter vielen unterschiedlichen Angaben zur Herkunfts - Geschichte; eine andere notiert das Jahr 732 beispielsweise als Ankunft des Chin in Japan. Die älteste Version spricht sogar von 681 v.Chr., in der Aufzeichnungen gefunden wurden, die an den Japan Chin erinnern. Verlässliche Quellen hat man bis heute nicht entdeckt. Es muss folglich bei Vermutungen bleiben. Tatsache ist allerdings, dass der Japan Chin mit dem Mops und dem Pekingesen verwandt ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Rassen, die schon früh missbraucht wurden, um menschliche Sensationslust zu befriedigen, stand der Chin unter strenger Aufsicht, wurde verehrt und musste dafür nichts tun außer schön zu sein. Es gibt Überlieferungen, die behaupten, dass die Rasse um 800 nach China und Nord-Korea aus 'Beliebtheitsgründen' zurückgebracht wurde. In der Zeit der japanischen Tokugawa-Dynastie unter Tokugawa Tsunayoshi, 1646 bis 1709, erlebte der kleine japanische Hund dann seine 'Hochblüte'. Überall im Land wurde er verehrt und als Schoßhund vergöttert. 1853 erhielt die englische Königin Viktoria ein Pärchen Japan Chin als Geschenk. Dort wurde die Rasse auch immer kleiner gezüchtet. Ende des 19. Jahrhunderts gelangten die Zwerge nach Deutschland und es entstand ein wahrer Hype auf die kleinen Hunde.

Besonderheiten und Wissenswertes

Die kurze Nase, die großen leicht hervorstehenden Augen und das seidig lange Fell des Japan Chin machen seine äußerliche Attraktivität aus und sind gleichzeitig auch seine Achillesferse. Der Halter des lieblichen Familienhundes sollte regelmäßig auf Haare achten, die ins Gesicht wachsen und Wimpern, die mit der Hornhaut des Augapfels kollidieren könnten. Das Fell wird gebürstet, weil es sonst verfilzt. Bei sehr heißen Temperaturen, hat der Besitzer seinen zarten Gefährten im Auge, da die Atmung durch die kurze Nase in Bedrängnis kommen kann.

Der Japan Chin dankt seinem Menschen die Fürsorge mit bedingungsloser Treue, großer Wachsamkeit ohne 'Bellfreude' und Toleranz gegenüber Artgenossen ebenso wie gegenüber artfremden Tieren. Der Umgang mit dem kleinen Japan Chin ist entspannt und die Erziehung nicht problematisch. Er ist ein kluger, sensibler fröhlicher Hund, der dankbar überallhin mitgenommen werden kann. Alleine bleiben gehört nicht zu seinen Stärken, dafür macht er alles mit ohne sich zu beschweren. Der Japan Chin hat Liebhaber auf der ganzen Welt und wird als anfängergeeignet beschrieben. Sein Wesen ist freundlich und aufgeschlossen und seine Stärke ist seine Fähigkeit, sich auf jeden Menschen und jede Situation gleichermaßen gut einzustellen, sodass einem harmonischen Zusammenleben nichts im Wege steht.

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