Hamiltonstövare kaufen und verkaufen

Der Hamiltonstövare ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse (Gruppe 6, Sektion 1.2, Standard-Nummer 132), die aus Schweden stammt. Gemäß dieser Einstufung ist er ein mittelgroßer Laufhund. Rüden werden ungefähr zwischen 53 und 61 Zentimeter groß, Hündinnen zwischen 49 und 57 Zentimeter. Beide wiegen ausgewachsen 23 bis 27 Kilogramm. Hamiltonstövare werden etwa 12 bis 13 Jahre alt. Wer einen Hamiltonstövare kaufen oder verkaufen möchte, hat es mit einem lebhaften, aber ausgeglichenen, menschenbezogenen Jagdhund zu tun.

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Eigenschaften und Verwendung des Hamiltonstoevare

Typisch für die Rasse ist das dreifarbig schwarze, braune und weiße Fell. Hierbei sind die Oberseite des Halses, der Rücken, die Seiten des Rumpfes und die Rutenoberseite schwarz; Kopf, Ohren und Läufe sowie die Halsseiten und der Unterseite von Rumpf und Schwanz sind braun. Die weiße Farbe formt eine Blesse auf der Oberseite der Schnauze und findet sich an den unteren und oberen Halsseiten, der Brust, der Schwanzspitze und den Pfoten.

Von Haus aus ist der Hamiltonstövare ein kräftiger und ausdauernder Jagdhund mit ganz hervorragender Nase. Hier ist er aufgrund seiner guten jagdlichen Eigenschaften und seines freundlich-anhänglichen Wesens bei Jägern sehr beliebt. Er jagt einzeln und ist in der Lage, Wild aufzuspüren, zu verfolgen und aus der Deckung zu scheuchen. Er gibt Laut, wenn er ein verletztes Tier entdeckt hat. Spezialisiert ist er auf Hasen und Füchse; für die Jagd etwa auf Rotwild wird der Hamilton nie eingesetzt.

Heute ist der Hamiltonstövare wegen seines freundlichen, anhänglichen und lebhaften Charakters auch jenseits der Jagd und der skandinavischen Wälder als Begleithund anzutreffen, so auch bei uns. Hamiltonstövare sind sehr begeisterungsfähige, agile und verspielte Hunde. Sie müssen von früher Jugend bis ins hohe Alter gefördert, gefordert und beschäftigt werden, besonders, wenn sie nicht zur Jagd eingesetzt werden. Ihre Erziehung muss konsistent, ruhig und mit viel Geduld erfolgen.

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Hamiltonstövare
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Herkunft und Geschichte des Hamiltonstoevare

Seinen Ursprung hat der Hamiltonstövare mutmaßlich in einer Mischung aus dem English Foxhound, dem Harrier und verschiedenen deutschen Jagdhunden wie etwa der deutschen Bracke, dem Holsteiner, der langbeinige Kurländer Bracke und der Hannoverschen Haidbracke. Auch schwedische Laufhunde waren an der Mischung beteiligt.

Auf der ersten schwedischen Hundeausstellung im Jahr 1886 stellte der schwedische Graf Adolf Patik Hamilton zwei Hunde aus, einen Rüden mit Namen "Pang" und die Hündin "Stella". Diese beiden Hunde gelten gemeinhin als die Stammeltern des Hamiltonstövare, der allerdings zunächst noch ganz einfach «Schwedischer Laufhund» genannt wurde. Erst 1921 erhielt die damals noch recht neue Rasse ihren heutigen Namen zu Ehren des genannten Grafen, der nicht nur diese Rasse, sondern auch den Schwedischen Kennel Club begründet hatte.

Besonderes und Wissenswertes

Es ist sehr schwierig, einen Hamilton-Welpen zu erstehen, und es wird auch in Zukunft sicher sehr schwierig bleiben, da die Skandinavier diese Hunde wirklich nur ganz artgerecht an Jäger verkaufen. Bei der Haltung als Haustier muss man beachten, dass Hamiltons sehr menschenbezogen sind, daher sind sie für die Haltung im Zwinger eigentlich ungeeignet. Wenn der Hund Bewegung bekommt, und er braucht jeden Tagen mindestens eine bis zwei Stunden, wird er ein freundlicher Mitbewohner, aber sicherlich niemals ein Wachhund. Der Garten, der ein unbedingtes Muss für die Haltung ist, sollte komplett eingezäunt sein, denn den Hamilton kann man nicht frei herumlaufen lassen, dazu ist sein Jagdtrieb einfach zu groß. Der Jagdtrieb des Hamiltonstövare ist sicherlich überhaupt die größte Herausforderung für jeden Halter eines solchen Hundes.

Als "Familienhund" ist der Hamiltonstövare bei aller ihm eigenen Freundlichkeit nur bedingt geeignet. Zwar ist er zu Kindern - auch zu kleinen Kindern - sehr lieb, aber Hamiltons spielen gern ziemlich ausgelassen, zeigen ihre Größe und Stärke und werfen kleine Kinder dabei einfach aus Versehen um. Man sollte Kind und Hund also grundsätzlich nie ohne Aufsicht miteinander spielen lassen. Auch sind Kinder nicht geeignet, um mit diesen Hunden allein spazieren zu gehen.

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