Cathal – ein Prachtkerl mit Vergangenheit sucht seine Menschen
Inseratstyp: Biete
Inserats-ID: 3168207
Einstelldatum: 31.08.2026
Inseratsaufrufe: 27
Preis auf AnfrageInserats-ID: 3168207
Einstelldatum: 31.08.2026
Inseratsaufrufe: 27
Pflegestelle
HMZ GmbH - HundeMenschenZentrum
92266 EnsdorfDeutschland
Aktiv seit: 31.08.2026
Anbieter kontaktieren
3168207
Preis auf Anfrage
31.08.2026
Rassehunde
Hovawart
Rüde
Erwachsen (ab 3 Jahre)
Niederlande
- nur für erfahrene Hundehalter
- geimpft (mind. Pflichtimpfungen)
- gechipt
- mit EU-Heimtierausweis
Beschreibung
Cathal – Charakterkopf mit Haarpracht sucht sein letztes Zuhause
Cathal, gesprochen „Katal“, ist ein im Juni 2022 geborener, unkastrierter Hovawart-Rüde. Er ist geimpft und wird jetzt gechipt. Mit 53 Kilogramm, beeindruckender Haarpracht und einem ziemlich ausgeprägten Selbstbewusstsein ist er weder körperlich noch charakterlich zu übersehen.
Zu uns kam Cathal als Resozialisationsgast, nachdem seine Euthanasie bereits im Raum stand. Zunächst rechnete ich mit einem Attentäter. Nach den ersten Videos war mein Eindruck jedoch: kein Attentäter – eher ein imposanter Rotzlöffel, der sehr viel Kacke gelernt und vieles offenbar nie gezeigt bekommen hat. Dass er heute überhaupt diese Chance erhält, verdankt er vor allem seiner niederländischen Züchterin, die sprichwörtlich sein Leben in die Hand genommen hat und weiterhin eingebunden bleibt.
Was Cathal mitbringt
Unter dem ganzen Fell steckt ein ausgesprochen menschenbezogener, verschmuster und treuer Hund. Cathal sucht Nähe, bindet sich eng und arbeitet gerne mit seinem Menschen zusammen. Klare, faire Regeln nimmt er an; verständliche Führung gibt ihm Sicherheit. Mittlerweile wurde er von verschiedenen Kundinnen und Kunden geführt und hat gezeigt, dass nicht nur eine einzelne Person mit ihm umgehen kann.
Bei seiner Ankunft sah das noch deutlich anders aus. Cathal war distanzlos, fordernd und körperlich ausgesprochen meinungsstark. Zur Begrüßung sprang er Menschen an, klammerte sich fest und schob sie rammelnderweise durch den Auslauf – nach Möglichkeit anschließend auf ihnen liegend. Man könnte sagen: Er freute sich. Nur eben in einer Form, bei der andere den Sicherheitsdienst rufen.
Auch Futter verteidigte er massiv. Heute kann ich genüsslich direkt neben seinem Quadratschädel Pflaumen essen. Er wartet, bis ich fertig bin, und küsst mich anschließend. Es gibt Beweisbilder.
Romantik auf Hovawart-Art – und ein ziemlich deutlicher Beleg dafür, dass dieser Hund arbeitbar ist.
Wo seine Baustellen liegen:
Cathal hat nie zuverlässig gelernt, die Grenzen anderer zu respektieren. In hoher Erregung kann er noch unkontrolliert werden und seinen Körper gezielt einsetzen. Wer dabei grinsend „Ach, du bist ein Depp“ sagt und alles durchgehen lässt, sollte sich über das Ergebnis nicht wundern.
Im Kontakt mit Hündinnen kommt er grundsätzlich zurecht, braucht aber auch dort gelegentlich eine klare Begrenzung. Bei Rüden besteht weiterhin Arbeitsbedarf. Soll das Ziel ein Männerstammtisch sein, wird noch einiges an Geduld benötigt - aber warum sollte man es von ihm erwarten.
Cathal ist kein Monster und kein hoffnungsloser Fall. Seine Schwierigkeiten dürfen trotzdem weder romantisiert noch kleingeredet werden. Er ist ein wachsamer, selbstbewusster und eigenständiger Hovawart, der prüft, ob die Person am anderen Ende der Leine einen Plan hat oder nur dekorativ anwesend ist.
Was sein Zuhause mitbringen muss
Gesucht wird bevorzugt ein kinderloser Einzelplatz bei hundeerfahrenen, charakterlich und körperlich stabilen Haltern. Sie müssen ruhig bleiben, verständlich kommunizieren und Grenzen fair, aber verbindlich durchsetzen können.
Cathal braucht weder zwölf Hobbys noch einen Animateur mit Leckerlibeutel – das wäre vermutlich eher dezent kontraproduktiv. Er benötigt klare Strukturen, Ruhe, Verlässlichkeit und Menschen, die in Erregungslagen rechtzeitig reagieren. Dann zeigt er sich erstaunlich kooperativ, verschmust und loyal.
Wie die Vermittlung abläuft
Cathal wird nicht angeschaut, in den Kofferraum gepackt und mit „Tschüss, schönes Leben“ verabschiedet.
Das erste Kennenlernen findet bei uns statt. Dafür blocken wir einen Tag, besprechen die wichtigen Punkte und unternehmen gemeinsam etwas mit ihm. Danach darf und soll über die Eindrücke geschlafen werden. Passt es weiterhin, folgt ein weiteres Treffen – zunächst begleitet, später beispielsweise mit einem kleinen Spaziergang alleine. Dauer, Situationen und Eigenständigkeit werden Schritt für Schritt gesteigert.
Seine künftigen Halter sollen genau wissen, was Cathal heute kann, was er früher gezeigt hat und woran weitergearbeitet werden muss. Auch während der Eingewöhnung und nach der Vermittlung bleiben wir ansprechbar. Bei größerer Entfernung können wir auf ein deutschlandweites Netzwerk aus Kolleginnen und Kollegen zurückgreifen. Seine Züchterin hat bei der endgültigen Entscheidung ebenfalls ein Mitspracherecht.
Cathal soll kein Wanderpokal werden. Sein nächstes Zuhause soll sein letztes sein.
Wenn Du Dich für ihn interessierst, erzähle uns bitte ausführlich von Deiner Wohnsituation, Deinem Alltag und Deiner Hundeerfahrung.
Bewerbungen an: info@hundemenschenzentrum.de
Cathal, gesprochen „Katal“, ist ein im Juni 2022 geborener, unkastrierter Hovawart-Rüde. Er ist geimpft und wird jetzt gechipt. Mit 53 Kilogramm, beeindruckender Haarpracht und einem ziemlich ausgeprägten Selbstbewusstsein ist er weder körperlich noch charakterlich zu übersehen.
Zu uns kam Cathal als Resozialisationsgast, nachdem seine Euthanasie bereits im Raum stand. Zunächst rechnete ich mit einem Attentäter. Nach den ersten Videos war mein Eindruck jedoch: kein Attentäter – eher ein imposanter Rotzlöffel, der sehr viel Kacke gelernt und vieles offenbar nie gezeigt bekommen hat. Dass er heute überhaupt diese Chance erhält, verdankt er vor allem seiner niederländischen Züchterin, die sprichwörtlich sein Leben in die Hand genommen hat und weiterhin eingebunden bleibt.
Was Cathal mitbringt
Unter dem ganzen Fell steckt ein ausgesprochen menschenbezogener, verschmuster und treuer Hund. Cathal sucht Nähe, bindet sich eng und arbeitet gerne mit seinem Menschen zusammen. Klare, faire Regeln nimmt er an; verständliche Führung gibt ihm Sicherheit. Mittlerweile wurde er von verschiedenen Kundinnen und Kunden geführt und hat gezeigt, dass nicht nur eine einzelne Person mit ihm umgehen kann.
Bei seiner Ankunft sah das noch deutlich anders aus. Cathal war distanzlos, fordernd und körperlich ausgesprochen meinungsstark. Zur Begrüßung sprang er Menschen an, klammerte sich fest und schob sie rammelnderweise durch den Auslauf – nach Möglichkeit anschließend auf ihnen liegend. Man könnte sagen: Er freute sich. Nur eben in einer Form, bei der andere den Sicherheitsdienst rufen.
Auch Futter verteidigte er massiv. Heute kann ich genüsslich direkt neben seinem Quadratschädel Pflaumen essen. Er wartet, bis ich fertig bin, und küsst mich anschließend. Es gibt Beweisbilder.
Romantik auf Hovawart-Art – und ein ziemlich deutlicher Beleg dafür, dass dieser Hund arbeitbar ist.
Wo seine Baustellen liegen:
Cathal hat nie zuverlässig gelernt, die Grenzen anderer zu respektieren. In hoher Erregung kann er noch unkontrolliert werden und seinen Körper gezielt einsetzen. Wer dabei grinsend „Ach, du bist ein Depp“ sagt und alles durchgehen lässt, sollte sich über das Ergebnis nicht wundern.
Im Kontakt mit Hündinnen kommt er grundsätzlich zurecht, braucht aber auch dort gelegentlich eine klare Begrenzung. Bei Rüden besteht weiterhin Arbeitsbedarf. Soll das Ziel ein Männerstammtisch sein, wird noch einiges an Geduld benötigt - aber warum sollte man es von ihm erwarten.
Cathal ist kein Monster und kein hoffnungsloser Fall. Seine Schwierigkeiten dürfen trotzdem weder romantisiert noch kleingeredet werden. Er ist ein wachsamer, selbstbewusster und eigenständiger Hovawart, der prüft, ob die Person am anderen Ende der Leine einen Plan hat oder nur dekorativ anwesend ist.
Was sein Zuhause mitbringen muss
Gesucht wird bevorzugt ein kinderloser Einzelplatz bei hundeerfahrenen, charakterlich und körperlich stabilen Haltern. Sie müssen ruhig bleiben, verständlich kommunizieren und Grenzen fair, aber verbindlich durchsetzen können.
Cathal braucht weder zwölf Hobbys noch einen Animateur mit Leckerlibeutel – das wäre vermutlich eher dezent kontraproduktiv. Er benötigt klare Strukturen, Ruhe, Verlässlichkeit und Menschen, die in Erregungslagen rechtzeitig reagieren. Dann zeigt er sich erstaunlich kooperativ, verschmust und loyal.
Wie die Vermittlung abläuft
Cathal wird nicht angeschaut, in den Kofferraum gepackt und mit „Tschüss, schönes Leben“ verabschiedet.
Das erste Kennenlernen findet bei uns statt. Dafür blocken wir einen Tag, besprechen die wichtigen Punkte und unternehmen gemeinsam etwas mit ihm. Danach darf und soll über die Eindrücke geschlafen werden. Passt es weiterhin, folgt ein weiteres Treffen – zunächst begleitet, später beispielsweise mit einem kleinen Spaziergang alleine. Dauer, Situationen und Eigenständigkeit werden Schritt für Schritt gesteigert.
Seine künftigen Halter sollen genau wissen, was Cathal heute kann, was er früher gezeigt hat und woran weitergearbeitet werden muss. Auch während der Eingewöhnung und nach der Vermittlung bleiben wir ansprechbar. Bei größerer Entfernung können wir auf ein deutschlandweites Netzwerk aus Kolleginnen und Kollegen zurückgreifen. Seine Züchterin hat bei der endgültigen Entscheidung ebenfalls ein Mitspracherecht.
Cathal soll kein Wanderpokal werden. Sein nächstes Zuhause soll sein letztes sein.
Wenn Du Dich für ihn interessierst, erzähle uns bitte ausführlich von Deiner Wohnsituation, Deinem Alltag und Deiner Hundeerfahrung.
Bewerbungen an: info@hundemenschenzentrum.de
Anbieter
Pflegestelle
HMZ GmbH - HundeMenschenZentrum
92266 Ensdorf
Deutschland
Kontakt zum Anbieter aufnehmen
* Diese Felder müssen ausgefüllt werden
Indem Du auf "Nachricht senden" klickst, akzeptierst Du unsere Datenschutzerklärung und unsere AGB
Nachricht senden
Diese Inserate könnten Dir auch gefallen
Pflegestelle
HMZ GmbH - HundeMenschenZentrum
92266 Ensdorf
Deutschland
Anbieter kontaktieren