Home NewsMassive Tötungsaktionen vor der Fußball-WM 2030: Schwere Tierschutz-Vorwürfe gegen Marokko

Massive Tötungsaktionen vor der Fußball-WM 2030: Schwere Tierschutz-Vorwürfe gegen Marokko

von Michelle Breitenfeld

Die Vorbereitungen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 laufen bereits auf Hochtouren, doch im Gastgeberland Marokko zeichnet sich ein trauriges Tierschutz-Drama ab. Internationale Organisationen berichten von massiven Tötungswellen gegen Straßenhunde, um das Stadtbild für die sportliche Großveranstaltung zu bereinigen.

Hinweis: Das Symbolbild ist KI-generiert und dient zur Veranschaulichung.

Massive Vorwürfe trotz offizieller Zusagen

Die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 wird von Berichten internationaler Tierschutzorganisationen überschattet. Den Medien und NGOs zufolge könnten im Zuge der WM-Vorbereitungen in Marokko bis zu drei Millionen streunende Hunde getötet werden. Um ein sauberes Stadtbild für die internationalen Besucher zu schaffen, werden die Tiere laut Berichten vergiftet, erschlagen oder erschossen. Diese Praxis steht in starkem Widerspruch zu den offiziellen Zusagen, die Marokko in den vergangenen Jahren und auch im Rahmen der WM-Bewerbung gegenüber der FIFA gemacht hat. Noch im Jahr 2024 betonte das Land ein Verbot von Tier-Tötungen und versprach staatliche Mittel für Hilfsprogramme.

Konflikt zwischen Gesundheitsschutz und Tierschutz

Die marokkanischen Behörden verweisen bei dem Vorgehen auf ernste Risiken für die öffentliche Gesundheit. Streunende Hunde sind in dem nordafrikanischen Land häufig Überträger der Tollwut. Jährlich werden in Marokko rund 100.000 Menschen von Hunden gebissen, wobei ein großer Teil der Betroffenen Kinder sind. Tierschützer betonen jedoch, dass brutale Tötungsaktionen nicht nur ethisch verwerflich, sondern auch fachlich völlig wirkungslos sind. Frei gewordene Reviere werden meist schnell von neuen, ungeimpften Hunden besiedelt, wodurch das Infektionsrisiko bestehen bleibt.

Kritik an der FIFA und den Sponsoren

Die Tierschutzbündnisse fordern nun ein klares Eingreifen des Weltverbandes FIFA und der großen Sponsoren. Die FIFA müsse Marokko dazu verpflichten, die zugesagten Tierschutzmaßnahmen konsequent umzusetzen und die Tötungen umgehend zu stoppen. Als einzige langfristig wirksame und humane Methode zur Kontrolle der Population gilt das Konzept Fangen, Kastrieren, Freilassen, bei dem die Tiere zusätzlich gegen Tollwut geimpft werden.

Unterstütze die Petition der Tierschutzorganisation VETO

Um den Druck auf die Verantwortlichen weiter zu erhöhen, hat die Tierschutzorganisation VETO eine offizielle Petition ins Leben gerufen. Diese richtet sich direkt an den marokkanischen Regierungspräsidenten sowie weitere hochrangige politische Vertreter des Landes. Mit der Unterschrift wird ein sofortiger Stopp der Massentötungen gefordert. Stattdessen setzt sich die Initiative für humane und nachhaltige Lösungen ein, wie die konsequente Umsetzung von Kastrations- und Impfprogrammen, finanzielle Hilfen für Tierheime sowie den Bau von sicheren Unterkünften.

Hier geht es zur Petition:

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