Hinweis: Das Symbolbild ist KI-generiert und dient zur Veranschaulichung.
Meilenstein für den Tierschutz: EU verabschiedet Cats and Dogs-Verordnung
Nach intensiven Verhandlungen hat das Europäische Parlament grünes Licht für das sogenannte Cats and Dogs-Proposal gegeben. Diese Verordnung markiert einen Wendepunkt im europäischen Tierschutz, da sie erstmals länderübergreifende Standards für die Haltung, Zucht und den Handel von Hunden und Katzen festlegt. Ziel ist es, den illegalen Welpenhandel wirksam zu bekämpfen und das Tierwohl nachhaltig zu verbessern. Die Verordnung soll in zwei Jahren in Kraft treten.
Pflicht zur Kennzeichnung und Registrierung
Eines der Herzstücke der neuen Regelung ist die EU-weite Chip-Pflicht. Zukünftig müssen alle Hunde und Katzen mittels Mikrochip gekennzeichnet und in zentralen Datenbanken registriert werden. Diese Maßnahme dient nicht nur der Identifizierung bei entlaufenen Tieren, sondern soll den illegalen Handel massiv erschweren. Während die Verordnung in zwei Jahren in Kraft tritt, gelten für die Umsetzung der Kennzeichnungspflicht Übergangsfristen. Diese sind jedoch lang: Hunde müssen innerhalb von zehn Jahren, Katzen innerhalb von 15 Jahren registriert werden. Gewerbliche Händler müssen die Standards deutlich schneller, nämlich innerhalb von vier Jahren, erfüllen.
Vorreiterrolle im Kampf gegen den Welpenhandel
Parallel zu den gesetzlichen Neuerungen auf EU Ebene setzt edogs bereits eigene Maßstäbe, um den illegalen Welpenhandel wirksam zu bekämpfen.
edogs hat seine Vermittlungsplattform für Zuchtverbände geöffnet und setzt dabei konsequent auf Transparenz und fachliche Expertise. Um den Schutz der Hunde zu garantieren, müssen Züchter seit März 2026 verbindliche Sicherheitsstandards erfüllen.
Jeder Anbieter ist verpflichtet, einen Identitätsnachweis sowie einen Nachweis nach Paragraph 11 des Tierschutzgesetzes zu erbringen. Diese Massnahme stellt sicher, dass nur geprüfte und verantwortungsvolle Züchter ihre Welpen präsentieren. edogs übernimmt damit eine aktive Rolle, die weit über das bloße Zusammenführen hinausgeht und bereits heute für Sicherheit sorgt.
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Vorgehen gegen Qualzucht und Welpenfarmen
Die neue EU-Verordnung nimmt zudem die Zucht in den Fokus. Die gezielte Züchtung von Merkmalen, die mit gesundheitlichen Risiken verbunden sind, soll künftig strenger reguliert werden. Damit will die EU gegen sogenannte Welpenfarmen vorgehen, in denen Tiere oft unter tierschutzwidrigen Bedingungen vermehrt werden.
Kritik an Umsetzungsdetails
Trotz des positiven Grundtenors gibt es deutliche Kritik, unter anderem vom Deutschen Tierschutzbund. Kritisiert werden vor allem die langen Übergangsfristen für private Halter sowie Schlupflöcher für unseriöse Züchter, da bestimmte Regularien erst ab dem dritten Wurf greifen sollen. Zudem stoßen Ausnahmen für Diensthunde sowie für Katzen auf landwirtschaftlichen Betrieben auf Unverständnis. Der Tierschutzbund betont in diesem Kontext, dass jedes Tier ein Recht auf Schutz hat.
Quellen: www.tagesschau.de, www.www.tierschutzbund.de

