Tschechischer Terrier kaufen und verkaufen

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Eigenschaften und Verwendung von Tschechischen Terriern

Der fröhliche, geduldige und doch lebhafte Hund verfügt über einen ruhigen Charakter. Agressive Verhaltensweisen sind ihm wesensfremd. Er liebt seine Famillie und ist leicht zu führen. Fremden gegenüber tritt er ein wenig zurückhaltender auf. Auf Dachse oder Füchse wird er heutzutage kaum noch angesetzt. Er hat sich zu einem beliebten Begleit- und Familienhund entwickelt, der aber auch gut als Wachhund einsetzbar ist.

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Tschechischer Terrier
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Herkunft und Geschichte des Tschechischen Terriers

Der Tschechische Terrier zählt zu den verhältnismäßig neuen Rassen. Mit der Züchtung begann der leidenschaftliche Jäger Frantisek Horák aus Klánovice bei Prag im Jahre 1949, indem er einen Sealyham Terrier Rüden und eine Scottish Terrier Hündin kreuzte. Angestrebtes Zuchtziel war ein leichter, niederläufiger und gut zu führender Jagdterrier. Im Jahre 1959 wurden diese Hunde unter dem Namen „Cesky Terrier" („Tschechischer Terrier") erstmals ausgestellt. Das Interesse, insbesondere aus dem Ausland, war überwältigend. Die Anerkennung der Rasse (erste tschechische Nationalrasse) durch den FCI erfolgte im Jahre 1963. Es vergingen noch zwei Jahrzehnte bis zur Einführung des Cesky in den 1980er Jahren in den USA. Die Anerkennung der Rasse durch den Amerikan Kennel Club datiert auf das Jahr 2011. Heute steht er auf der Liste der seltensten Hunderassen. Bei internationalen Wettbewerben erfreut er sich großer Beliebtheit.

Besonderheiten und Wissenswertes

Der „Tscheche“ ist am besten in einer Familie aufgehoben. Er gilt als äußerst anhänglich, liebt Kinder, für die er einen ausgezeichneten Spielpartner abgibt, und zeichnet sich durch agressionsfreie Verhaltensweisen aus. Da er am liebsten ständig mit seinem Besitzer zusammen sein möchte, lässt man ihn nach Möglichkeit nicht allein. Es ist keineswegs übertrieben, den Tschechischen Terrier als idealen Haus- und Familienhund zu bezeichnen. Wenn er in der Familie aufwächst, sollte er frühzeitig lernen, mit anderen Menschen und Tieren umzugehen. Dann wird er später auch nicht kleinere Tiere jagen und töten, was bei ihm „in den Genen“ liegt: Er verfügt über einen ausgeprägten Jagdinstinkt. Der Hund braucht regelmäßige Spaziergänge und Beschäftigsmöglichkeiten, die ihn fordern. Dazu gehört auch das turbulente, ausgelassene Spiel mit dem Ball, dem er sich beinahe bis zur Erschöpfung hingibt.

Der Terrier ist ebenso eigensinnig wie sensibel. Härte in der Erziehung wäre der falsche Weg und würde nur zur Verunsicherung bei ihm führen. Besser ist eine konsequente Erziehung mit Lob und kleinen Aufmerksamkeiten. Der Nachwuchs lernt schnell – auch die negativen Dinge. Man sollte dem Welpen nichts durchgehen lassen, was er auch später nicht darf. Empfehlenswert ist der Besuch einer Hundeschule. Der Vierbeiner hat ein feines Fell, das regelmäßig gebürstet werden muss. Alle 8 bis 20 Wochen ist eine Schur angesagt, wobei der charakteristische Bart, das Fell an der Augenpartie, Bauch und Brust sowie Partien unten an den Läufen ausgespart bleiben.

Der Cesky liebt es zu essen. Deshalb sollte man darauf achten, ihn nicht mit Leckereien zu überfüttern. Am besten, man hält sich an die Routine und bietet ihm hochwertige Lebensmittel. Dafür ist diese Rasse, die so gut wie nicht an Lebensmittelallergien leidet, bestens geeignet.

Was den gesundheitlichen Aspekt angeht, so kann der Tschechische Terrier von der Erbkrankheit „Scottie Cramp“ betroffen werden. Während im Ruhezustand keine Symptome erkennbar sind, verändert sich das Gangbild bei Stress. Statt gerade nach vorne bewegen sich die Vorderbeine dann zur Seite und nach vorne. Diese Erkrankung muss normalerweise nicht behandelt werden. Die Tiere können nach wie vor an sämtlichen Aktivitäten der Familie teilnehmen. Etwas häufiger kommen beim Cesky Ohrenentzündungen vor, bedingt durch die dicht behaarten, herabhängenden Ohren.

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