Otterhound kaufen und verkaufen

Der Otterhound ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse (Gruppe 6, Sektion 1.1, Standard Nr. 294). Für den bis zu 69 cm großen Hund sind große Pfoten und das raue Stockhaar typisch. Das mittellange Fell fühlt sich leicht ölig an, was für den passionierten Schwimmer während seiner Ausflüge ins Wasser wichtig ist. Es gibt ihn in ganz unterschiedlichen Farben, darunter schwarz, weizen- und sandfarben oder grau. Die langen Hängeohren sind ebenfalls charakteristisch für die Rasse.

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Eigenschaften und Verwendung von Otterhounds

Der Otterhound zeigt sich meistens gut gelaunt und menschenfreundlich. Da er sich mitunter dickköpfig gibt und seinen Besitzer manchmal sogar ignoriert, ist eine konsequente Führung gefragt. Naturgemäß fühlt er sich bei einem Jäger wohl, als Familienhund benötigt er artgerechte Beschäftigung. Dazu zählen Hundesportarten wie Flyball oder Agility oder Mantrailing. Am besten gibt man dem passionierten Schwimmer regelmäßig Gelegenheit seine Passion auszuleben.

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Otterhound
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Herkunft und Geschichte von Otterhounds

Wie lange es den Otterhound eigentlich schon gibt, ist nicht vollständig geklärt. Die Vermutung liegt nahe, dass er sich aus dem Southern Hound entwickelt hat, der mittlerweile allerdings ausgestorben ist. Vom Bloodhound
hat er das tiefe Bellen und die hervorragende Nase geerbt. Wahrscheinlich stammen seine Leidenschaft für das Wasser sowie das lange, zottelige Fell vom Water-Spaniel. Fakt ist jedoch, dass die Rasse bereits im frühen 11. Jhd bekannt war. Damals führte König Henry II nämlich den Titel "Master of Otterhound". Als erste "Lady of Otterhound" ging Königin Elizabeth I in die Geschichte ein. In der Vergangenheit war die Jagdhundezucht in Großbritannien dem Adel vorbehalten. In den Anfangsjahren bestanden die für die Jagd nach Ottern (daher auch der Name Otterhound) eingesetzten Meuten nicht nur aus der Hunden, die dem heutigen Rassestandard entsprachen. Auch kurzbeinigere und glatthaarige Tiere begleiteten ihre Besitzer an die Seen und Teiche, um unerwünschte Fischotter zu erlegen. Sie galten damals als Fischräuber und waren bei Grundherren unbeliebt. Während der Jagd bewiesen Otterhounds ihren hervorragenden Spürsinn sowie ihre Schwimmkünste. Der Otterhound kann eine bis zu 36 Stunden alte Fährte eines Fischotters aufnehmen. Angeblich dauerte die längste Jagd, die 1907 am Eden River südlich von Carlisle stattfand, mehr als 10,5 Stunden. Legendär ist außerdem die Fischottermeute, die im Mai 1908 eine Spur über 23 Meilen verfolgte. Obwohl die Fischotterjagd seit 1977 verboten ist, erfreut sich die Rasse großer Beliebtheit. Zwei Jahre später kannte die FCI den Otterhound als eigenständige Rasse an.

 

Besonderheiten und Wissenswertes

Humor und Toleranz sollte man bei der Erziehung eines Otterhounds mitbringen. Immerhin möchte der charakterstarke Hund oft seine eigenen Ideen umsetzten. Bedingungslosen Gehorsam werden Besitzer von ihm nicht bekommen. Hat er keine Lust mehr, schaltet er oft auf Stur und ignoriert die sehr wohl bekannten Kommandos. Auf jeden Fall sollte man schon im Welpenalter an der Abrufbarkeit arbeiten. Sonst ist das große Tier bei Ausflügen in die Natur bei jeder Witterung weg. Der Otterhound wünscht sich einen aktiven Besitzer, der ihm jeden Tag ausreichend Auslauf bietet. Seine Ausdauer beweist er bei Radtouren oder Wanderungen mit seiner Familie. Nasenarbeit wie Fährtensuche bereiten ihm ebenso viel Freude wie Hundesportarten.

Obwohl der Otterhound von Natur aus lauffreudig ist, lässt man es im ersten Lebensjahr besser ruhig angehen. Vor allem sollte der Welpe nicht zu viel springen, da sich dadurch das Risiko einer späteren Hüftdysplasie erhöht. Außerdem sollten Welpen kein zu energiereiches Futter bekommen, damit der Hund nicht schneller wächst als seinen Gelenken guttut. Da es für die Rasse einen relativ kleinen Genpool gibt, kommen Erbkrankheiten wie Epilepsie ebenfalls vor.

Im rauen Fell des Otterhound verfangen sich kleine Äste und Blätter, die bis in die Unterwolle dringen können. Daher zahlt es sich aus, das Tier nach jedem Aufenthalt im Freien zu kontrollieren und oft zu bürsten. Die großen Hängeohren reinigt man am besten mit speziellen Tropfen oder einem weichen Tuch.

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