Zeebo - Z wie Zuckersüß und Zauberhaft
Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 2 Jahre
Tierheim bei Rom -
Update Juni 2026 - Ich weiß nicht, wie lange ich schon warte. Die Tage hier sehen alle gleich aus. Dasselbe Licht. Dieselben Geräusche. Die Hündin neben mir schläft — ruhig, gleichmäßig — und ich liege wach und starre die Decke an. Vier Wände. Ein Zwinger. Ein Leben auf Pause.
Sie ist in Ordnung, diese Hündin. Wirklich. Wir haben uns nicht gesucht, nicht gewählt — das Schicksal hat uns einfach nebeneinandergelegt. Aber wir sind gut miteinander. Kein Streit, keine Spannung. Wir teilen diesen kleinen Kosmos aus vier Wänden. Manchmal ist das mehr, als man erwarten darf.
Ich beobachte das manchmal von außen, als wäre ich ein anderer. Wie seltsam, denke ich dann. Wie seltsam ist dieses Warten. Ich bin kein Hund, der Ihnen entgegenläuft. Das sage ich Ihnen lieber gleich. Nicht weil es nichts in mir gibt, das sich sehnt — das wäre gelogen. Sondern weil ich gelernt habe, dass nicht jede ausgestreckte Hand das hält, was sie verspricht. Ich schaue erst. Ich messe. Ich entscheide.
Manche nennen das Scheu. Ich nenne es Würde. Hinter meinen Augen — diese ruhigen, dunklen Augen, die Ihnen vielleicht ein bisschen zu ernst vorkommen — passiert mehr als Sie denken. Ich nehme Sie wahr. Jeden Schritt, den Sie auf mich zu machen. Jede Bewegung Ihrer Hände. Jeden Atemzug, der verrät, ob Sie geduldig sind oder nicht. Ob Sie wirklich hier sind — oder nur kurz vorbeischauen. Ich merke den Unterschied. Immer.
Und wenn jemand bleibt — Wenn jemand nicht geht, wenn ich nicht sofort komme. Wenn eine Hand sich langsam nähert und einfach dableibt, ohne zu drängen, ohne zu verlangen — dann passiert etwas in mir, das sich schwer beschreiben lässt. Es ist kein großer Moment. Kein Feuerwerk. Es ist eher wie das Auftauen. Langsam, von innen heraus. Ich lehne mich nicht weg. Ich lasse die Berührung zu. Und dann — dann genieße ich sie. Wirklich. Das Gefühl von Fingern in meinem Fell, eine Hand, die sagt: Ich sehe dich. Du bist gut. Das ist alles, was ich brauche. Das war immer alles, was ich gebraucht habe.
Ich gehe auch an der Leine, wenn Sie es wissen wollen. Nicht von alleine — nicht einfach so. Aber wenn Sie neben mir bleiben. Wenn Sie mir zeigen, dass die Welt da draußen kein Ort ist, vor dem ich mich fürchten muss, sondern einer, den wir gemeinsam erkunden. Dann gehe ich mit. Ruhig. Aufmerksam. Die Nase in der Luft, die Ohren gespitzt, den Blick auf alles gerichtet, was diese Welt noch für mich bereithält. Ich brauche keinen Menschen, der mich zieht. Ich brauche einen, der geht. Einfach nur — geht. Mit mir.
Die Hündin neben mir schläft noch. Ich schaue sie kurz an — mit dem stillen Wohlwollen, das zwischen uns gewachsen ist, ohne dass wir viel dafür tun mussten. Sie ist gut. Wir sind gut. Und ich wünsche ihr das Beste, wirklich. Ich hoffe, irgendwo da draußen ist jemand, der auch für sie wartet, ohne es zu wissen. Für mich auch, vielleicht.
Ich heiße Zeebo. Ich bin ungefähr 50 Zentimeter groß, und ich trage mein Herz nicht auf der Zunge. Aber ich trage es. Schwer, warm, ganz. Für genau den Menschen, der sich die Zeit nimmt — mich wirklich zu sehen.
Jemanden, der einfach mit ihm geht — das ist alles, was Zeebo braucht. Wenn du das sein könntest, meld dich gerne.
Update Mai 2025 - Noch sind wir da – aber träumen tun wir groß!
Zeki und Zelinda… ach ja, die beiden Glückspilze! Sie liegen jetzt bestimmt auf einer weichen Couch, bekommen Leckerlis, die nach Liebe schmecken, und werden jeden Tag umsorgt wie Könige. Kein Beton mehr, keine Gitterstäbe, kein Zwingerkonzert. Einfach nur Zuhause. Wie schön das klingt, oder? Wir freuen uns riesig für sie! Wirklich! Also… so richtig… naja, so halb. Denn ganz ehrlich: Ein kleines bisschen neidisch sind wir schon.
Wir – das sind Zoilo, Zeebo und Zela. Die drei mit den großen Augen und noch größeren Träumen. Wir warten noch. Immer noch. Und hoffen, dass jemand unsere Namen nicht nur liest, sondern fühlt. Und dass jemand in uns nicht „Nummer XY“ sieht, sondern das Herz erkennt, das schlägt, zittert, hofft.
Ich bin Zeebo, der ist der Neugierigste von uns. Ein bisschen tapsig, ein bisschen frech – wie ein kleiner Clown, der noch nicht weiß, dass die Welt ihn schon bestaunt. Ich bin auch der Mutigste von uns – der erste, der sagt: „Kuscheln? Her damit!“ Streicheln lasse ich mich ohne Problem und mache sogar schon ein paar Schritte an der Leine, obwohl ich noch ein bisschen üben müsste. Geräusche und die Leine? Kein Thema! Sobald ich Vertrauen gefasst habe, kommt er immer wieder zu den Menschen, um mich richtig verwöhnen zu lassen.
Und dann ist da noch Zela – die Sanfte. Sie sorgt erst mal für etwas Verwirrung, weil sie sich ein bisschen wie ein Tänzer auf der Flucht bewegt. Aber keine Sorge – wenn sie sich sicher fühlt, ist sie die Erste, die die Umgebung gründlich schnuppert und jede Streicheleinheit genießt. Wenn sie erst einmal Vertrauen gefasst hat, könnte sie den ganzen Tag mit Kuscheln und Entdecken verbringen!‘
Doch trotz all unserer Unterschiede teilen wir das gleiche Schicksal. Ganz egal, ob neugierig wie ich, schüchtern wie Zoilo oder sanft wie Zela – wir alle hoffen auf das gleiche: ein Zuhause, in dem wir endlich wir selbst sein können. Ein Ort, an dem wir nicht nur auf den nächsten Besuch warten, sondern endlich geliebt werden.
Ach, und wisst ihr, wer bald nicht mehr warten muss? Zosimo! Unser Bruder hat sein Ticket ins Glück schon in der Pfote. Bald darf er zu einer Familie ziehen, die ihm zeigt, wie es ist, ein Zuhause zu haben. Wir freuen uns wirklich für ihn. So richtig! Denn er hat es so sehr verdient. Und vielleicht – wenn das Glück einmal angefangen hat zu rollen – kommt es auch zu uns dreien.
Und hier kommt unsere Bitte – unsere einzige, aber große Bitte: Lasst uns nicht hinter Gittern alt werden. Nehmt uns diese Zeit nicht weg. Diese Zeit, in der wir spielen, lernen, toben und vertrauen lernen sollten. Unsere Jugend gehört nicht aus kaltem Metall gebaut. Sie gehört in Hände, die uns halten – nicht durch Gitterstäbe hindurch.
Bis dahin? Träumen wir weiter. Von Wiesen statt Gittern. Von Stimmen, die liebevoll klingen. Von einer Welt, in der unser Name nicht vergessen wird, sondern aufgerufen – von genau den Menschen, auf die wir gewartet haben.
Update November 2024 - Also, hier sind wir – schon ewig hier! Der Wind draußen bläst wie verrückt durch die Bäume, als hätten die beschlossen, einfach den Job als „Laubträger“ zu schmeißen. Und der Boden im Zwinger? Ha! Der ist immer noch so hart, dass wir manchmal nicht wissen, ob wir laufen oder hüpfen sollen. Stell dir vor, die Zwingermauern haben uns eine Überraschungsparty geschenkt, und das Thema? "Beton, Beton, Beton!" Aber wir? Wir lassen uns nicht unterkriegen! Wir sind schließlich flexibel… naja, so gut es eben geht.
Jeden Tag hoffen wir, dass sich doch mal jemand für uns interessiert – so wie für Zelinda und Zeki, die das große Los gezogen haben. Die beiden dürfen bald raus! Wie im Märchen! Und wir? Wir sind hier, drehen uns im Kreis und warten. Die älteren Hunde hier sagen, wir müssten für immer bleiben, aber ganz ehrlich – wir sind noch voller Hoffnung, oder besser gesagt, voller Träume von Menschen, die uns lieben.
Stattdessen gibt’s aber an diesem Ort nur kalte Gitterstäbe. Und der Lärm erst mal! Die anderen Hunde bellen so laut, dass es klingt, als ob wir alle in einem traurigen Konzert sind, bei dem der Dirigent vergessen hat, das Publikum zu beruhigen.
„Wie schade, dass sich niemand für euch interessiert“, sagen die Tierschützer. Na klar, was sollen sie auch sonst sagen? Vielleicht liegt's einfach daran, dass noch niemand mit uns richtig rumgeblödelt ist! Denn wir sind die Superhelden der Hundewelt – bloß ohne Fanclub, roten Teppich und den obligatorischen Kaviar-Häppchen. Aber wenn uns mal jemand wirklich entdecken würde – dann würden sie Augen machen!
Aber unter uns, je länger wir hier sind, desto mehr kommen mir doch manchmal Zweifel. Vielleicht finden uns alle doof? Vielleicht sind wir einfach doch zu viele? Oder vielleicht sind wir einfach nicht süß genug?
Also, ich, der Zeebo bin nämlich 45 cm groß (Ende Oktober 2024) – klein, aber oho! Zu Beginn bin ich vielleicht noch ein bisschen schüchtern und zögerlich, wenn es um neue Sachen geht. Aber keine Sorge, das ist nur die Tarnung. Sobald ich mir sicher bin, dass die Welt mich nicht verschluckt, stürze ich mich kopfüber in jedes Abenteuer!
Wir wollen einfach nur ein bisschen Glück. Ein weiches Bett, das nach zu Hause riecht, jemanden, der mit uns spielt, uns krault und uns zeigt, wie es sich anfühlt, geliebt zu werden. Vielleicht, ganz vielleicht, kommt der Tag, an dem wir nicht mehr nur „die Kinder mit Z-Namen“ sind, sondern die Hunde, die in deiner Geschichte der Held sind! Bis dahin träume ich weiter und hoffe darauf, dass endlich jemand mein Bild sieht und sagt: „Das ist er! Genau der, den wir gesucht haben!“ Genau der, der unser Leben auf den Kopf stellen wird!“
Besuchen Sie Zeebo auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu
https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Zeebo_8247
Weitere Informationen:
Alter: geb. 01.03.2024
Schulterhöhe: ca. 50 cm
Kastriert: ja
Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft
Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung
Vermittlung: Bundesweit, A, CH
Aufenthaltsort: Italien
Organisation: pro-canalba e.V.
Ansprechpartner: Daniela Koenemann
eMail: daniela.koenemann@pro-canalba.eu
Telefon: 0176 - 24 63 36 19
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Tierheim / Tierschutz