Gascon Saintongeois kaufen und verkaufen

Beim Gascon Saintongeois handelt es sich um eine von der FCI anerkannte französische Hunderasse (FCI Gruppe 6). Der kleine Gascon Saintongeois wird in Sektion 1.2, der große in Sektion 1.1 geführt. Beide Varianten zeichnen sich durch einen gut proportionierten Körperbau aus. Das kurze Fell in der Grundfarbe weiß liegt dicht am Körper an. Schwarze Flecken zieren den Körper und das Gesicht. Typisch sind außerdem zwei lohfarbene Abzeichen oberhalb der Augenbrauen, die laut Rassestandard als "Vieräuglfleck" bezeichnet werden.

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Eigenschaften und Verwendung von Gascon Saintongeois

Sowohl dem großen als auch dem kleinen Gascon Saintongeois ist ihre Jagdpassion angeboren. Beide Varianten eignen sich sowohl für die Einzeljagd als auch für die Arbeit in einer Meute. Dabei verfolgen sie mit ihrer feinen Nase jeder Spur. Dabei eignen sie sich sowohl für die Hasen- als auch für die Hochwildjagd. Wegen ihrer Passion und ihres Arbeitseifers eignen sich die Tiere nur bedingt als Begleithunde.

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Gascon Saintongeois
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Salina - auf einer Pflegestelle in Deutschland Mischlingshunde

Gascon Saintongeois (10 Jahre)
Größe: 68 cm Geb.-Datum: ca.01/2010 Geschlecht: Hündin Aufenthaltsort: bei Darmstadt Rasse: Galgo UPDATE Sali ...

j Tierschutzgesetz §11

DE-59423
Unna
300 €

Herkunft und Geschichte des Gascon Saintongeois

Die Bleu de Gascogne geht aus dem Betreben heraus im 19. Jahrhundert die Rasse Chien de Saintonge wiederzugeben. Diese alte Jagdhundeart war vom Aussterben bedroht, die Bestände waren nur mehr sehr gering. Die Versuche, den Stammbaum des Saintonge nachzuzeichnen scheiterten zwar, man vermutete jedoch das der Chien Blanc du Roi, der aus königlicher Zucht stammte, daran beteiligt war. Während der Revolution waren die Saintongeois nahezu von der Bildfläche verschwunden, nur eine Hündin und zwei Rüden überlebten den Transport ins Exil. Einer der Adeligen, die nach Frankreich nach dem Ende des Konflikts zurückkehrte war Marquis de la Porte au Loup. Er schenkte dem Grafen von Seit Legier die Tiere. Nachfahren aus dieser Zucht gelangten in weiterer Folge an den Baron Carayon de la Tour, der zu dieser Teil auch Bürgermeister von Virelade war. Da zu dieser Zeit die Tiere bereits einige Anzeichen von Inzucht zeigten, kreuzte dieser Bleu-de-Gasconge Hunde ein. Ende des 19. Jahrhunderts kam noch Poitevin und Foxhounds dazu. Sie zeigten sich äußerst talentiert für die Jagd nach Wildschweinen und Rehen. Anfang des 20. Jahrhunderts entstand aus der großen Variante der Petit Gascon Saintongeois. Ziel der Zucht war, einen kleineren Rassevertreter für die Kaninchen- und Hasenjagd zu schaffen.

Besonderheiten und Wissenswertes

Von Jägern wird der Gascon Saintongeois nach wie vor oft in der Meute gehalten. Dabei ordnen sich die Tiere in der Regel rasch in ein bestehendes Rudel ein. Artgenossen gegenüber zeigen sie sich nämlich überaus freundlich und sozial. Außergewöhnlich ist allerdings, dass sie selbst in der Meute um die Aufmerksamkeit ihres Besitzers buhlen. Betritt ihr Mensch den Zwinger, machte jedes Tier gestreichelt werden. Ihre Zuneigung zum Halter zeigen die Tiere auch in ihrer Bereitschaft sich unterzuordnen. Das macht die Erziehung einfach. Scheinbar mühelos erlernen sie die für die Jagd notwendigen Kommandos.

Während der Arbeit legt der Gascon Saintongeois eine beachtliche Hartnäckigkeit an den Tag. Er folgt zuverlässig jeder Spur und setzt dabei seine ausgezeichnete Nase ein. Dabei agiert er vernünftig und besonnen. Außerhalb der Jagdsaison ist es wichtig, den Bewegungsdrang der Tiere zu befriedigen. Am besten gelingt das in einem großen, eingezäunten Grundstück, wo sich die Vierbeiner austoben können. Fühlt sich das Tier unausgelastet, wird es nervös. Obwohl es sich beim Gascon Saintongeois nicht um einen typischen Familienhund handelt, zeigt er sich Kindern gegenüber freundlich und gutmütig. Möchte man den bis zu 72 cm großen Grand Gascon Saintongeois oder den um 10 cm kleineren Petit Gascon Saintongeois als Begleithund halten, muss man seinen Bewegungsdrang befriedigen. Am besten gelingt die Eingewöhnung an das Familienleben, wenn das Tier schon als Welpe daran gewöhnt wird. Allerdings darf man keinen Augenblick vergessen, dass es sich bei dieser Rasse um Vierbeiner mit einem stark ausgeprägten Jagdinstinkt handelt. Ihn in wildreichem Gelände von der Leine zu lassen, ist immer mit dem Risiko verbunden, dass das Tier eine Spur wittert und sich selbständig macht.

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