Böhmisch Rauhbart kaufen und verkaufen

Der böhmische Rauhbart, offizieller Name "Český Fousek", ist ein Vorstehhund aus der Tschechischen Republik. Die Anerkennung der Hunderasse durch den Welthundeverbandes FCI erfolgte im Jahr 1963. Er ist im Rassestandardkatalog unter der FCI-Gruppe 7 (Vorstehhunde), Sektion 1.3 (Typ 'Griffon'), Standard Nr. 245) mit Arbeitsprüfung eingetragen. Der böhmische Jagdhund ist ein Vollgebrauchshund, der sowohl für die Jagd auf Raubwild als auch auf Schalenwild verwendet wird. Seinen deutschen Namen "Rauhbart" erhielt er wegen dem für diese Hunde rassetypischen Bart an den Lefzen und am Kinn.

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Eigenschaften und Verwendung von Böhmisch Rauhbart

Die Böhmischen Rauhbarten sind als Jagdhunde begehrt, da sie leicht zu führen sind und ihrem Herrn aufs Wort gehorchen. Die zahlreichen Zuchtvereine, Züchter und Hundehalter in Deutschland, Österreich und anderen mitteleuropäischen Ländern belegen die zunehmende Beliebtheit dieser Hunderasse. Die Rüden sind 60–66 cm groß und haben ein Gewicht von 28–34 kg. Die Hündinnen sind 58–62 cm groß und haben ein Gewicht von 22–28 kg. Die Fellfarben sind einfarbig braun, braun meliert an Brust und Beinen oder Dunkelschimmel mit oder ohne braune Platten. Der Hundekörper ist muskulös, ihr Kopf lang und schmal. Der Fang ist insgesamt länger als der Schädel. Seine Rute trägt der Hund leicht gehoben oder waagerecht. Die kompakten, löffelartig geformten Zehen sind leicht gewölbt mit eng aneinanderliegenden Zehen. Der rauhaarige Jagdhund besitzt Raubwild- und Raubzeugschärfe und ist im Feld-, Wasser- sowie Wald gleichermaßen gut einsetzbar.

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Böhmisch Rauhbart
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Herkunft und Geschichte des Böhmisch Rauhbart

Böhmische Jagdhunde wurden erstmals im Jahr 1348 schriftlich erwähnt. Die Schriftstücke werden auf der von Kaiser Karl IV erbauten Burg Karlstein in der Nähe von Prag in Tschechien aufbewahrt. Es ist jedoch nicht bekannt, ob es sich bei diesen Hunden bereits um Vorstehhunde gehandelt hat. Eine erste Anerkennung der Rasse erfolgt 1881 durch die Gründung des Vereins zur Züchtung und Erziehung von Jagdhunden. Ein Jahr danach erfolgt eine eindeutige Zuordnung der Rasse im Werk Myslivost (Jagdwesen) von J. Černý. 1886 wurde vom Klub zur Förderung böhmischer Vorstehhunde, die offizielle Bezeichnung "Cesky Fousek" festgelegt. Die Hunde waren bis zum 1. Weltkrieg in Böhmen die am häufigst verwendeten Vorstehhunde. In den Kriegsjahren war der böhmische Rauhbart als Rasse dann fast schon ausgestorben. Erst im 20. Jahrhundert begann der Wiederaufbau durch Kreuzungen der wenigen noch vorhandenen Hunde mit Griffons und Pointern. Seit 1958 dürfen aber keine fremden Rassen mehr eingekreuzt werden.

Besonderheiten und Wissenswertes

Der Cesky Fousek ist in erster Linie ein Vollblut-Jagdhund und sollte deshalb auch als solcher eingesetzt werden. Seinen ausgeprägten Jagdtrieb verkümmern zu lassen, indem er nur als Familienhund gehalten wird, wird diesem Hund nicht gerecht. Hält man ihn nur, als Familienhund braucht er auf jeden Fall aber anderweitige Auslastung, z. B. im Hundesport bei Agility oder Obedience. Die Hunde bewegen sich gern und benötigen viel Auslauf. Regelmäßige Spaziergänge in freier Natur dienen ihrem Wohlbefinden. Als Zwingerhund oder reiner Wohnungshund sind sie nicht geeignet. Wie alle Hunde benötigt auch der Cesky Fousek eine gute Erziehung. Diese kann durchaus konsequent aber liebevoll sein, da die gelehrigen, intelligenten Hunde einen sanftmütigen Charakter haben und leichtführig sind. Doch dann ist der Rauhbart ein guter gehorsamer Kamerad, der sich auch mit Kindern und anderen Hunden gut versteht. Das aus drei unterschiedlichen Haartypen bestehende Fell bedarf einer regelmäßigen Pflege. Seine dicke Unterwolle verliert der Hund im Sommer fast vollständig. Das erfordert gerade in der warmen Zeit öfter ein gutes Ausbürsten, um lose Haare zu entfernen. Das harte Deckhaar sollte auch regelmäßig gekämmt werden. Des Weiteren ist der Bart des Hundes nach der Fütterung von evtl. Futterresten zu befreien und ebenfalls öfters zu kämmen. Die robusten Rauhbarte sind nur wenig krankheitsanfällig. Doch eine regelmäßige Untersuchung beim Tierarzt kann nicht schaden.

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