American Water Spaniel kaufen und verkaufen

Der American Water Spaniel ist eine amerikanische Hunderasse. Diese Rasse wurde vom FCI offiziell anerkannt (Gruppe 8, Sektion 3, Standard Nr. 301). In der Gruppe 8 sind Apportierhunde, Stöber- und Wasserhunde dokumentiert. Bekannt ist dieser Rassehund ebenfalls unter den Namen Chien d’eau américain, Amerikanischer Wasserspaniel und Perro de aqua Americano. Dieser mittelgroße Wasserhund ist der „State-Dog“ des Bundesstaates Wisconsin in den Vereinigten Staaten von Amerika. Außerhalb von Nordamerika ist diese Hunderasse selten anzutreffen.

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Eigenschaften und Verwendung des American Water Spaniel

Dieser amerikanische Rassehund ist ein vielseitiger Jagdhund. Vor allem das Apportieren vom Kanu, Boot oder Schiff aus ist eine Spezialität von ihm. Für die jagdliche Arbeit an Land ist er ebenfalls gut geeignet. Der American Water Spaniel ist intelligent und gelehrig. Trotz seines freundlichen Wesens ist er auch wachsam und hat einen Beschützerinstinkt.

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American Water Spaniel
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Herkunft und Geschichte des American Water Spaniel

Die Vorfahren dieses Rassehundes stammen aus Großbritannien. Vermutet wird, dass sich diese Hunderasse aus dem Irish Water Spaniel, dem Old English Water Spaniel oder dem Field Spaniel entwickelt hat. Um 1850 entstanden Abbildungen von einem Hund mit den markanten Merkmalen dieser Hunderasse. Aber erst im 20. Jahrhundert (in den 20er Jahren) erfolgte eine gezielte Zucht dieser Rasse. Vor allem Dr. F. J. Pfeifer war für diese Entwicklung verantwortlich. Seinen ersten Erfolg erreichte Dr. Pfeifer durch die Anerkennung dieser Rasse im United Kennel Club im Jahr 1928. Einige Jahre später (fast zwei Jahrzehnte) folgte das Field Dog Stud Book.

1937 wurde der American Water Spaniel Club gegründet. John Scofield und Thomas Brogdan (beide Züchter) erkämpften zusammen mit diesem Club die Anerkennung. Ab 1940 wurde dieser Rassehund vom American Kennel Club anerkannt und er konnte offiziell auf Ausstellungen vorgestellt werden.

Besonderheiten und Wissenswertes

Typisch für diesen Wasserhund ist sein welliges bis gelocktes Fell. Der muskulöse Körper ist eher rechteckig. Die Widerristhöhe variiert bei den Rüden und Hündinnen zwischen 38 und 46 cm. Weibliche Hunde haben ein Körpergewicht zwischen 11,5 und 18 kg. Die Rüden sind etwas schwerer und liegen bei 13,5 bis 20,5 kg.

Grundsätzlich hat der American Water Spaniel ein braunes Fell. Dabei gibt es Farbnuancen von lederbraun bis schokoladenbraun. Kleine weiße Abzeichen an der Brust oder den Zehen sind möglich. Am breiten und kräftigen Kopf sitzen zwei Schlappohren. Diese sind lang und breit in der Form eines Lappens. Diese Ohren können bis zur Nasenspitze des Hundes reichen und sind genauso behaart wie der übrige Körper. Am Kopf hat er glattes Fell und die Gliedmaßen und die Rute sind mäßig behaart.

Der American Water Spaniel ist robust und hat sehr wenige genetische Krankheiten. Die Lebenserwartung liegt zwischen 9 und 12 Jahren. Der Pflegeaufwand des Fells ist hoch. Das wellige oder gelockte Haar mit der dichten Unterwolle muss regelmäßig gebürstet werden damit keine Verfilzungen entstehen. Beim Stöbern in der Natur bleibt relativ viel „Grünzeug“ im Fell und an den Ohren hängen. Die richtige Auslastung dieses intelligenten und freundlichen Hundes ist ein großes Problem. Im mittleren Westen von Amerika wird er immer noch als Jagdhund verwendet. Die Leidenschaft für die Jagd und das Wasser muss in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Anspruchsvolle Apportierspiele im Zusammenhang mit Wasser können diesen Hund glücklich machen.

Er ist leicht erziehbar und gegenüber seinem Besitzer gehorsam und will alles richtig machen. Durch sein freundliches Wesen ist er als Familienhund geeignet. Seinen Beschützerinstinkt und seine Wachsamkeit kann man durch die richtige Erziehung regulieren. Das gilt auch für seine misstrauische Ader bei fremden Menschen. Seine weitere Passion ist das Kommunizieren. Er bellt, heult und jault gerne und oft, teilweise aus Langeweile oder aus Freude. Dieses ständige lautstarke Mitteilen muss bereits in jungen Jahren reduziert werden. Nur ein Garten aus Auslastung reicht dieser Hunderasse nicht. Bei Langeweile kommt er auf dumme Gedanken. Dazu zählen Löcher buddeln und eigenständig die Außenwelt erkunden. Dieser aktive Hund kann als „Ausbrecherkönig“ bezeichnet werden. Er findet immer einen Weg nach draußen, entweder über den Zaun oder unten durch.

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