Alano Español kaufen und verkaufen

Die doggenartige Hunderasse stammt von der iberischen Halbinsel. Sie wurde früher als Jagdhund, aber auch als Wach- und Hütehund und von den Spaniern sogar als Kriegshund bei der Eroberung Amerikas eingesetzt. Noch im 19. Jahrhundert musste er im Kampf gegen Bullen seine Stärke beweisen. Heutzutage läuft das Leben der Hunde wesentlich friedlicher ab. Die Hunderasse wurde bisher nicht vom kynologischen Dachverband, der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannt. Lediglich die Real Sociedad Canina de España (RSCE), die Spanien in der FCI vertritt, hat die Rasse anerkannt. Im Rassestandardkatalog der RSCE wird der Alano Español unter der Nr. 406 geführt. Der Hund darf an spanischen Rassehundeausstellungen teilnehmen. Unter optimalen Haltungsbedingungen werden die Hunde neun bis elf Jahre alt.

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Eigenschaften und Verwendung von Alanos Españoles

Der massige, muskulös gebaute Hund hat eine Widerristhöhe von 58–63 cm und ein Gewicht von 30–40 kg. Die kleineren Hündinnen sind 55–60 cm groß und haben ein Gewicht von 25–35 kg. Das kurze, raue Fell des Alano kann einfarbig oder gestromt sein. Die gestromte Variante wiederum kann falb, sandfarben und rot sein. Die Maske der Hunde ist immer schwarz. Heutzutage finden die Hunde wegen ihrer vielseitigen Eigenschaften meistens Verwendung im Personenschutz oder für die Bewachung von Gebäuden. Darüber hinaus ist der Alano aber auch ein guter Familienhund, der sich problemlos in den Familienalltag zu integrieren weiß. Er ist ein loyaler, ausgeglichener, geduldiger und anhänglicher Hund, der gut mit Kindern zurechtkommt. Fremden gegenüber ist er argwöhnisch und zurückhaltend. Er kennt keine Angst, ist aber nicht aggressiv. Seinem Herrchen und dessen Familie ist er treu ergeben. Im Ernstfall verteidigt er alles, was er meint verteidigen zu müssen.

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Alano Espanol
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Herkunft und Geschichte der Alanos españoles

Es wird vermutet, dass der Alano Español ein direkter Nachkomme der römischen Kampfhunde ist. In alten spanischen Jagdbüchern des 14. Jahrhunderts wurde eine Hunderasse beschrieben, die dem Alano Español sehr ähnelt. Auf der iberischen Halbinsel wurden diese Hunde überwiegend zur Jagd auf Bären und Wildschweine eingesetzt. In bestimmten Regionen wie Andalusien und Salamanca wurde er auch zum Hüten der Viehherden verwendet. Konkret erwähnt wurde der Hund unter der Bezeichnung Dogo canario im 16. Jahrhundert auf den Kanarischen Inseln, wo er von spanischen Siedlern mitgebracht worden war. Dort hatte er die Aufgabe Haus und Hof zu schützen. Die RSCE führt die auch vom FCI anerkannte kanarische Dogge aber unter einem eigenem Rassestandard (FCI-Standard Nr. 346). Die Rasse ist daher nicht mit dem Alano Español identisch. Beide Rassen sind sich aber zum Verwechseln ähnlich. Die Unterschiede sind wahrscheinlich sowieso hauptsächlich semantischer Natur.

Besonderheiten und Wissenswertes

Der Alano ist kein Hund für Anfänger. Er benötigt erfahrene Hundehalter, die mit seiner natürlichen Dominanz und seinem Starrsinn umgehen können. Seine Erziehung hört eigentlich nie ganz auf, denn er wird immer wieder versuchen, die Führerrolle zu übernehmen. Im Grunde hat der Alano einen zwiespältigen Charakter. Auf der einen Seite ist er menschenfreundlich und anschmiegsam, auf der anderen Seite von starkem Tatendrang und Beschützerinstinkt geprägt. Damit der Hund weiß, was man von ihm erwartet, bedarf es einer freundlichen aber konsequenten Erziehung und der Führung durch eine starke Hand. Der Hund braucht auch viel Auslauf. Tägliche Spaziergänge von mindestens 3 Stunden sollten die Regel sein. Seine Ernährung ist unkompliziert. Er hat jedoch einen großen Nährstoffbedarf. Das ist seiner starken Muskulatur und dem hohen Bewegungsdrang geschuldet. Daher sollte er ausschließlich hochwertiges Futter erhalten, das öfter auch fleischhaltig sein kann. Der Alano ist noch kein überzüchteter Hund. Er hat eine gute Gesundheit und Konstitution. Die häufigsten, wenn auch selten auftretenden, Krankheiten sind Gelenk- und Knochenprobleme, die durch seinen gedrungenen Körperbau in Kombination mit seiner gestreckten Haltung verursacht werden können.

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