Home NewsIllegaler Welpenhandel nimmt wieder zu: Neue Zahlen des Tierschutzbundes schlagen Alarm

Illegaler Welpenhandel nimmt wieder zu: Neue Zahlen des Tierschutzbundes schlagen Alarm

von Michelle Breitenfeld

Der illegale Handel mit Haustieren ist im vergangenen Jahr wieder deutlich angestiegen. Laut einer neuen Auswertung des Deutschen Tierschutzbundes wurden im Jahr 2025 über 2200 Tiere in Hunderten von Fällen beschlagnahmt, wobei Hunde nach wie vor am häufigsten betroffen sind.

Hinweis: Das Symbolbild ist KI-generiert und dient zur Veranschaulichung.

Steigende Fallzahlen nach kurzem Rückgang

Nachdem die Zahlen nach dem Boom während der Coronapandemie kurzzeitig zurückgegangen waren, zeigt der Trend nun wieder nach oben. Im Jahr 2025 wurden mindestens 257 Fälle von illegalem Heimtierhandel aufgedeckt, bei denen insgesamt 2250 Tiere betroffen waren. Da die Dunkelziffer enorm hoch ist, dürfte das tatsächliche Ausmaß der illegalen Transporte noch weitaus dramatischer sein. Die Tiere werden meist unter grausamen Bedingungen gezüchtet und viel zu jung von ihren Müttern getrennt.

Beliebte Rassehunde besonders betroffen

Unter den beschlagnahmten Tieren befanden sich allein 598 Hunde. Besonders häufig betrifft der illegale Handel beliebte Moderassen wie Zwergspitze, Malteser und Pudel. Neben Hunden und Katzen werden zunehmend auch exotische Wildtiere wie Vögel, Reptilien und sogar Großtiere wie Zebras illegal transportiert. Die meisten Aufgriffe verzeichneten die Behörden in Bayern, Sachsen und Hamburg. Das Hauptherkunftsland war zum zehnten Mal in Folge Rumänien, gefolgt von Bulgarien.

Ein weißer Welpe aus dem Tierschutz schaut in die Kamera

Ein herzkranker illegal transportierter Hundewelpe.

Tierheime stoßen an finanzielle Grenzen

Die geretteten Tiere landen in den ohnehin stark überlasteten deutschen Tierheimen. Da viele der Welpen durch die schlechte Haltung und den frühen Transport schwer krank oder traumatisiert sind, fallen immense Tierarzt- und Pflegekosten an. Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert in diesem Zusammenhang die Bundesregierung, da die im Koalitionsvertrag versprochenen finanziellen Hilfen für Tierheime im aktuellen Bundeshaushalt für 2026 komplett gestrichen wurden. Der Verband fordert daher strengere Gesetze, eine Identitätspflicht für Online-Verkäufer sowie eine EU-weite Kennzeichnungspflicht für Hunde und Katzen.

Verantwortung statt Abwarten: edogs greift bereits durch

Während die Politik noch über strengere gesetzliche Vorgaben debattiert, greift edogs bereits aktiv durch. Als Deutschlands sicherste Vermittlungsplattform hat das Unternehmen schon vor den neuen EU-Gesetzen radikale Konsequenzen gezogen, um kriminellen Strukturen keine Bühne zu bieten. Seit dem 1. März 2026 sind private Welpeninserate ohne entsprechende Nachweise komplett gestoppt. Welpen dürfen auf der Plattform ausschließlich von registrierten Züchtern aus anerkannten Vereinen oder Anbietern mit einer gültigen Erlaubnis nach Paragraf 11 des Tierschutzgesetzes inseriert werden. Mit dieser konsequenten Beendigung der Anonymität im Welpenverkauf setzt edogs als Branchenvorreiter ein klares Zeichen für Qualität, Sicherheit und den Schutz der Tiere.

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