Spanische Mastiffs kaufen und verkaufen

Der Spanische Mastiff ist auch unter dem Namen "Mastín Español" bekannt. Dieser Herdenschutzhund wird in fünf deutschen Bundesländern als Listenhund geführt. Dies birgt für Interessenten aber auch für Besitzer dieser Hunde einige Hürden beim Kauf und Verkauf. Auf den Hundehalter warten strenge Auflagen, die es zu erfüllen gibt und Einreiseverbote können die Urlaubsplanung einschränken. Wer seinen Spanischen Mastiff verantwortungsbewusst verkaufen möchte, wird unter Umständen nur schwer einen geeigneten neuen Besitzer finden. Nicht selten müssen die Riesen dann im Tierheim abgegeben werden.

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Eigenschaften und Verwendung vom Spanischen Mastiff

Durch seine imposante Erscheinung soll der Spanische Mastiff in der Lage sein, Wölfe und Bären zu verjagen und in Gruppen soll er sie sogar erlegen können. Sieht man sich die FCI-Norm für diese Hunderasse an, ist das nicht weiter verwunderlich. Demnach liegt seine Widerristhöhe bei 72 - 82 cm bei einem Gewicht von 55 - 70 kg. Noch heute wird der Mastín Español als Herdenschutzhund für Schafe in Spanien eingesetzt. Die dortige Zucht richtet sich allerdings nicht so genau nach den Zuchtvorgaben des FCI. So kann ein dort gezüchteter Mastiff bis zu 100 cm Höhe und 110 kg Gewicht erreichen.

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Spanischer Mastiff
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Herkunft und Geschichte der Spanischen Mastiffs

Der genauer Ursprung der Mastín Español ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Es wird vermutet, dass ihre Zucht bereits vor über 2000 Jahren in Spanien begonnen hat. Es ist überliefert, dass im 18. Jahrhundert große Schafherden mit rund 1.000 Tieren üblicherweise von fünf Schäfern und fünf Mastiffs begleitet wurden. Ihre Aufgabe war der Schutz der Herde vor Wölfen und Viehdieben. Da ein Mastín ein sehr wertvoller Besitz für einen Schäfer zu der Zeit war, kümmerte man sich entsprechend gut um das Tier. Wer einen solchen Hund halten wollte, musste sich zunächst eine Genehmigung von der Organisation der kastilischen Schafzüchter einholen. Diese war zu jenen Tagen sehr einflussreich. Mit der Zeit veränderte sich die Rolle des Spanischen Mastiffs. Während heute nur noch wenige dieser Hunde die Viehherden Spaniens begleiten, erfreuen sich die restlichen Vertreter dieser Rasse an ihrer neuen Aufgabe als Haus- und Hofhund. Durch sein außerordentlich ruhiges und gedudiges Wesen ist er ebenfalls ein idealer Familienhund. Dennoch wird er sich immer als Beschützer sehen und diese Position jederzeit vertreten.

Besonderheiten und Wissenswertes

In Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hannover und Nordrhein-Westfalen steht der Spanische Mastiff auf der Liste der potentiell gefährlichen Hunde. Ihre Haltung ist verboten. Nur durch die Erfüllung länderspezifischer Auflagen ist eine Haltung in Einzelfällen erlaubt. Diese richten sich sowohl an den Halter als auch an den Hund.

Der Mastiff muss einen Wesenstest bestehen. Diese sind nicht genormt und somit in ihrem Ablauf je nach Bundesland unterschiedlich. Jedoch wird bei allen das Wesen und der Charakter auf die Probe gestellt. Durch bestimmte Reize, die ein Aggressionsverhalten auslösen sollen, wird die Reaktion des Hundes geprüft. Gleichzeitig wird darauf geachtet, ob der Halter in der Lage ist angemessen und regulierend auf das Tier einwirken kann. Doch auch wenn dieser Test einmalig bestanden wurde, ist er keine Garantie dafür, dass sich der Hund nicht doch zu einem aggressiven Tier entwickelt. Im Zweifelsfall muss ein weiterer Wesenstest zur Klärung herangezogen werden.

Der Halter eines Spanischen Mastiffs muss durch einen Sachkundenachweis darlegen, dass er in der Lage ist einen potentiell gefährlichen Hunden angemessen zu halten. Auch hier gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. Hier regelt das jeweils gültige Hundegesetz die Vorgaben zum Sachkundenachweis. Teilweise wird eine regelmäßige Teilnahme an Schulungen für Halter von gefährlichen Hunden gefordert. Diese Zuverlässigkeit wird genauso vorausgesetzt, wie die Vorlage eines einwandfreien polizeilichen Führungszeugnisses.

Hat man alle Vorgaben erfüllt, darf man sich über einen intelligenten, anhänglichen und selbstsicheren Wachhund freuen. Wenn es nötig ist, wird er seine Familie um jeden Preis verteidigen. Allerdings weiß er ganz genau wie einschüchternd er auf Mensch und Tier wirkt. Somit wird er nicht grund- und kopflos angreifen. Tatsächlich lässt sich ein Spanischer Mastiff nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Er ist durch seinen fröhlichen Charakter und seinen liebevollen Umgang auch für Kinder geeignet. Selbst kleine Kinder werden kein Problem darstellen. Solange seine Erziehung ohne Druck erfolgt, zeigt sich der Mastiff sehr lernwillig. Dennoch darf sein Halter nicht vergessen, dass dieser Hund seinen eigenen Sturkopf hat. Mit Geduld und Vertrauen erreicht man allerdings immer sein Ziel.

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