Spanischer Laufhund kaufen und verkaufen

Der Spanische Laufhund ist eine von der FCI anerkannte Rasse (Gruppe 6, Sektion 1.2, Standard Nr 204). Ihn charakterisieren seine großen Ohren, die weich am Kopf herabfallen. Auch der konkav geneigte Rücken zählt zu den Markenzeichen. Die kräftige Rute schlägt das Tier während der Arbeit eifrig hin und her. Orange Flecken unterbrechen das kurze, weiße Fell.

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Eigenschaften und Verwendung von Spanischer Laufhunden

Der eifrige Spanische Laufhund ist ein wahrer Allrounder bei der Jagd. Dank seines ausgezeichneten Geruchssinns folgt er jeder Fährte. Er stöbert im Gebüsch Rehe, Wildschweine,Füchse und anderes Wild auf. Während er Spuren nachgeht, gibt er laut. Fremden gegenüber zeigt sich das bis zu 56 cm große Tier mißtrauisch.

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Spanischer Laufhund
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Herkunft und Geschichte des Spanischen Laufhundes

Der Spanischer Laufhund gilt schon seit vielen Jahrhunderten als eifriger Jagdgefährte. Davon zeugt das Buch von König Alfons XI, der ihn bereits im 13. Jahrhundert in seinem Buch über die Jagd erwähnte. Er herrtsche von 1312 bis 1350 über León und Kastilien. Daher lässt sich auch die Region, woher der Spanische Laufhund ursprünglich stammt, eingrenzen. Später wurde die Rasse außerdem von Argote de Molina (im Jahr 1582) und anderen Autoren beschrieben. Früher gab es von der Rasse zwei Varianten: Der kleinere Sabuesco Labere ist allerdings mittlerweile ausgestorben. Da der Spanische Laufhund auf die Iberische Halbinsel beschränkt war, ist die Population eher begrenzt. Überlieferungen zufolge erfreute er sich beim Adel während der Renaissance großer Beliebtheit. Damals wurden die wendigen Hunde bei großen Meuten eigesetzt. Doch durch den Bürgerkrieg geriet die Rasse in Vergessenheit. Als er 1980 erstmals wieder auf einer Hundeausstellung zu sehen war, kannte ihn kaum jemand. Und das, obwohl er bereits im November 1957 von der FCI als eigenständige Rasse anerkannt worden war.

Besonderheiten und Wissenswertes

Zwar sind Spanische Laufhunde äußerst vielseitig, als reine Begleithunde sind sie allerdings nicht geeignet. Zu groß ist ihr Arbeitseifer und seine Bewegungsfreude. In Jägerhand erweist er sich als verlässlicher Partner. Er stöbert selbständig Wild auf und tritt mutig auch großen Tieren wie Bären und Wölfen entgehen. Auf der Hetzjagd lässt er seinen Besitzer mit lautem Bellen wissen, wo er sich gerade befindet. Das schnelle und wendige Tier nimmt es auch mit hakenschlagenden Hasen auf. Verwendung findet er außerdem bei der Nachsuche auf verletztes Wild. Da er gewöhnt ist, Spuren lautstark anzuzeigen, eignet er sich nicht für dicht besiedeltes Gebiet. In der Stadt ist der Spanische Laufhund fehl am Platz. Wer das Tier artgerecht halten möchte, führt es jagdlich.

Wissen sollte man außerdem, dass sich der Spanische Laufhund Fremden gegenüber mißtrauisch und zurückhaltend macht. Daher kommt er vereinzelt auch als Wachhund zum Einsatz. Nicht unterschätzen darf man den starken Willen der Rasse. Immerhin wurde sie über Jahrhunderte hinweg für die selbständige Arbeit gezüchtet. Mitunter erweisen sie sich sogar als eigensinnig, was die Erziehung zur Herausforderung macht. Für Anfänger mit wenig Wissen über Jagdhunde sind sie daher nicht geeignet.

Wer sich einen Welpen nach Hause holt, beginnt am besten schon früh mit der Sozialisierung. Artgenossen gegenüber sind Spanische Laufhunde mitunter zurückhaltend. Wer dem Junghund allerdings freies Spielen ermöglicht, wird später einen verträglicheren Begleiter haben. Nicht zu unterschätzen ist auch der Bewegungsdrang der Tiere. Während der Jagd legten sie einst Dutzende Kilometer zurück und daher ist wie der Name Laufhund schon vermuten lässt ihre Energie und Ausdauer scheinbar unendlich. Ihr ausgeprägter Jagdinstinkt ist ebenfalls ein Grund, warum sich die Rasse als Familienhund wenig eignet. Bei Spaziergängen in wildreichem Gelände muss das Tier - abseits der Jagd - an der Leine geführt werden. Ansonsten macht es sich selbständig, sobald die erste interessante Spur auftaucht. Als pflegeleicht erweist sich das kurze Fell, das dicht am Körper anliegt. Die robuste Rasse hat nur eine Schwachstelle: Das sind die großen Ohren, sie sollte man regelmäßig reinigen.

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