Slowakischer Rauhbart kaufen und verkaufen

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Eigenschaften und Verwendungen des Slowakischer Rauhbart

Der Slowakische Rauhbart zeichnet sich durch seinen Arbeitseifer und seinen unermüdlichen Einsatz bei der Jagd aus. Dabei ist er sehr vielseitig und eignet sich sowohl für die Spuren- als auch für die Nachsuche und das Apportieren. Außerdem ist die Rasse sehr gelehrig und leicht zu erziehen. Zwar zeigt er sich zu Hause anhänglich und gutmütig, als reiner Familienhund ist er vermutlich unterfordert.

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Slowakischer Rauhbart
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Herkunft und Geschichte des Slowakischer Rauhbart

Wie der Slowakische Rauhbart entstand, ist nicht vollständig geklärt. Und das, obwohl es die Rasse erst seit den 1950er Jahren gab. Eine Theorie besagt, dass er auf den Züchter Ladislav Greznarik zurückging, der in Sala beheimatet war. In einem Wurf seiner Böhmischen Rauhbärte wurde ein für die Rasse untypischer aschgrauer Rüde geboren. Da sich der erwachsene Hund mit Namen Bobi Selle über herausragende Jagdeigenschaften verfügte, entschied man sich zur Züchtung einer eigenen Rasse. Dafür kam die österreichische Weimaraner Hündin Monika a.d. Haraska zum Einsatz. Vermutlich eines Übersetzungsfehlers von Deutsch nach Slowakisch zufolge wurde die Rasse zunächst als Hurubosrsy Weimarsky Stavac in das Zuchtbuch des slowakischen Jägerverbandes eingetragen. Da der Weimaraner Rassestandard jedoch nur kurz- und langhaarige, jedoch keine rauhaarigen Hunde vorsieht, durften sie nicht mehr unter "Weimaraner" geführt werden. Zunächst lehnte die FCI die Anerkennung der neuen Rasse ab, weil es noch nicht genügend Bestände gab. Erst seit 1982 wird sie vom internationalen Verband als eigenständige Rasse geführt.

Besonderheiten und Wissenswertes

Der Slowakische Rauhbart möchte am liebsten seiner Jagdpassion nachgehen und fühlt sich daher bei einem Jäger am wohlsten. Bei der Arbeit vor dem Schuss folgt er jeder Fährte und spürt mit seiner hervorragenden Nase Wild auf. Seine Rute trägt der Hund dabei horizontal, in Ruhe hängt sie herunter. Auch bei der Nachsuche nach dem Schuss oder beim Aufstöbern von verletztem Wild ist er ein verlässlicher Begleiter. Dabei arbeitet er sowohl am Feld als auch im Wald. Der große Hund hat keine Scheu vor Wasser und präsentiert gerne seine Schwimmkünste.

In jungen Jahren braucht der Slowakische Rauhbart eine konsequente Erziehung wie jeder Hund. Da er sich jedoch leicht unterordnet und schnell lernt, lässt es sich gut führen. Gehorsam folgt er den Anweisungen seines Besitzers. Obwohl er durch und durch ein Jagdhund ist, sucht der Slowakische Rauhbart Familienanschluss. Er bindet sich eng an seinen Besitzer. Auch mit Kindern versteht sich der Vierbeiner gut. Trotzdem ist einer kein reiner Familienhund. Ohne seine feine Nase bei der Jagd unter Beweis stellen zu können, fühlt er sich unterfordert. Artgenossen gegenüber ist er verträglich und zeichnet sich durch sein freundliches Wesen aus.

Unter dem typischen rauen Fell verbirgt sich eine dichte Unterwolle. Sie schützt das Tier während der kalten Jahreszeit vor eisigen Temperaturen, die mitunter in der Slowakei häufig sind. Während des Fellwechsels im Frühling fällt das Unterkleid fast vollständig aus. Daher macht es Sinn, während dieser Phase täglich zur Bürste zu greifen. Ansonsten freut sich der Hund zwar über regelmäßige Fellpflege, es reicht jedoch aus, es einmal pro Woche zu striegeln. Viel Aufmerksamkeit schenken Besitzer den langen Hängeohren. Wenn sie verschmutzt sind, kann es zu Entzündungen kommen. Als vorbeugende Maßnahme ist ein spezieller Ohrenreiniger für Hunde zu empfehlen. Ansonsten handelt es sich um eine robuste Rasse, die bis zu 14 Jahre alt wird.

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