Österreichische Pinscher kaufen und verkaufen

Der Österreichische Pinscher ist eine von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannte Hunderasse aus Österreich (FCI-Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer, Sektion 2.1, Standard Nr. 64). Rüden erreichen eine Widerristhöhe zwischen 44 und 50 cm und ein Gewicht zwischen 12 und 18 kg. Hündinnen: 42-48 cm/12-18 kg. Das Fell ist meist kurzstockhaarig und liegt glatt am Körper an, es gibt aber auch langstockhaarige Hunde. Das Farbspektrum reicht von hellgelb über rehbraun bis schwarz-lohfarben. Es kommen aber auch schwarze und gescheckte Pinscher vor. Die Lebenserwartung liegt bei etwa 10 Jahren.

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Eigenschaften und Verwendung des Österreichischen Pinschers

Die Hunde sind neugierig, lebhaft, dynamisch und halten sich gern draußen auf. Sie bleiben entspannt, wenn sie ausgelastet sind, und gelten auch im Haus als angenehme Gesellschaft. Ihrer Familie sind sie sehr verbunden. Fremden gegenüber verhalten sie sich zunächst misstrauisch. Haben sie aber einmal jemanden ins Herz geschlossen, zeigen sie ihre weiche Seite. Der Österreichische Pinscher ist ein hervorragender Wächter. Er eignet sich zudem für anspruchsvolle Aufgaben. So kann er als Therapie- und Assistenhund eingesetzt werden, ebenso im Breitensport und in der Agility.

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Österreichischer Pinscher
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Herkunft und Geschichte des Österreichischen Pinschers

Bereits vor 4000 Jahren hielten Pfahlbauern in Mitteleuropa Hunde. Überreste von sogenannten Torfhunden, die am Attersee und im Laibacher Moor gefunden wurden, lassen darauf schließen, dass sie den heutigen Pinschern recht ähnlich waren. Das Erbe des Torfhundes ist im Österreichischen Pinscher lebendig. Noch in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es Vertreter des Pinschertyps in ganz Mitteleuropa – vorzugsweise im Gebiet des alten Österreichs. In den 20iger Jahren des 20. Jahrhunderts stellte Dr. Emil Hauck fest, dass der „Landpinscher“ zunehmend durch Mischlinge und andere Rassen wie beispielsweise Schäferhunde verdrängt wurde. Fortan widmete er sich dieser alten Hunderasse. Durch Haucks Engagement und seine Dokumentattionen wurde der Grundstein zur Reinzucht des Österreichischen Pinschers gelegt. Ein weiterer Förderer der Rasse war der Verein der Hundefreunde. Ab 1921 begann man, die Vertreter dieses Hundetyps aufzuspüren, in ein Sammelregister einzutragen und planmäßig zu züchten. 1923 konnte man die ersten Tiere auf Präsentationen zeigen und ein erster Ö-Pinscher-Verein wurde ins Leben gerufen. Ein denkwürdiges Datum ist der 16. Oktober 1928: An diesem Tag wurde diese Rasse als „Österreichischer kurzhaariger Pinscher” vom ÖKV anerkannt. 2000 erfolgte die Umbenennung in „Österreichischer Pinscher". Bis 1954 konnten Zuchterfolge erzielt werden, doch dann traten massive Rückschläge ein. 1967 publizierte Emil Hauck in der Zeitschrift „Unsere Hunde". einen Aufruf: „Der Osterreichische Kurzhaarpinscher in Gefahr“, drei Jahre später hielt Therese Wochian bei einer ÖKV-Obmänner-Konferenz einen leidenschaftlichen Appell, die Rasse zu erhalten. Trotzdem wäre sie beinahe ausgestorben. So wurden im Jahre 1972 nicht mehr als 43 Welpen registriert. Mitte der siebziger Jahre begann sich die Familie Mangold für den Ö-Pinscher zu interessieren. Sie suchte geeignete Hunde für die Zucht, 1979 fällt der erste Wurf. Ab diesem Zeitpunkt beginnen Züchter im In- und Ausland, sich des „Österreichers" anzunehmen und bauten die Rasse völlig neu auf. Auch heute noch ist er selten, aber es gibt Liebhaber in ganz Europa, die auf ihn schwören und zu seinem Erhalt beitragen.

Besonderheiten und Wissenswertes

Die Haltung des Österreichischen Pinschers gestaltet sich unkompliziert. Von Natur ist er ein Hund fürs Land und Bauernhöfe und als Begleiter auf Wanderungen und langen Spaziergängen gut geeignet. Man kann man ihn aber auch in der Stadt halten, wenn man ihm ausreichend Auslauf verschafft. Da er ausgesprochen intelligent und spielfreudig ist, braucht er Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Hunderasse ist robust und neigt kaum zu Krankheiten. Aktuell bekannt sind beispielsweise Ellbogen- und Hüftgelenksdysplasie sowie Herz- und Tumorerkrankungen. Das Fell ist pflegeleicht. Es genügt, es regelmäßig zu bürsten – besonders während des Fellwechsels.

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