Österreichischer Pinscher - Welpen

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Besonderheiten und Vorbereitung auf Österreichischer Pinscher Welpen

Wegen seiner Anpassungsfähigkeit findet sich der Österreichische Pinscher Welpe nach der Übersiedelung vom Züchter rasch in seinem neuen Zuhause zurecht. Hat er sich erst einmal eingewöhnt, zeigt er sich als verlässlicher Bewacher. Als bewegungs- und spielfreudiges Tier ist der Welpe am besten für aktive Halter geeignet, die ihm viel Abwechslung bieten.

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Österreichischer Pinscher
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Welpe (bis 3 Monate) 
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Erziehung von Österreichischer Pinscher Welpen

Da der Österreichische Pinscher den Ruf hat, eigensinnig zu sein, sollte man jeden Druck bei der Erziehung vermeiden. Fühlt er sich bedrängt, schaltet er nämlich auf stur und macht nicht mehr mit. Konsequenz und Beharrlichkeit sollte man für den Welpen mitbringen. Am meisten erreicht man bei den Jungtieren auf spielerische Art und Weise, auch Bestechungen mit Leckerli nimmt der Vierbeiner gerne an. Da die Rasse Fremden gegenüber von Natur aus misstrauisch gegenübersteht, sollte die Gewöhnung an verschiedene Umweltreize möglichst früh starten. Erfahrene Züchter beginnen damit bereits im Alter von 8 bis 10 Wochen, die neuen Besitzer sollten das Training unbedingt fortsetzen.

Mit Kindern versteht sich der Österreichische Pinscher in der Regel gut, sofern der Nachwuchs den richtigen Umgang mit Hunden gelernt hat. Hündinnen zeigen sich generell als toleranter, während Rüden ihren Unmut über grobe Behandlung mitunter zeigen. Die männlichen Rassevertreter sind es auch, die während der Pubertät teils richtig aufdrehen. Zum Teil werden bereits akzeptierte Regeln in Frage gestellt, was manchen Besitzer verzweifeln lässt- Mit anderen Tieren, sei es Katze, Schafe oder Pferde, gibt es keine Probleme. Maulwürfe, Mäuse und Ratten hingegen sind vor ihm nicht sicher. Da die Tiere mit keinem übermäßigen Jagdtrieb ausgestattet sind, laufen Spaziergänge in der Natur für beide Seiten stressfrei ab. Da das Fell des Österreichischer Pinscher Welpen schmutzabweisend ist, kommt es mit wenig Pflege aus. Allerdings ist regelmäßiges Bürsten zu empfehlen, da die Tiere viele Haare verlieren.

Wachstum und Aufzucht von Österreichischer Pinscher Welpen

Wer sich für einen Österreichischer Pinscher Welpen interessiert, muss möglicherweise länger auf das Tier warten. Denn schließlich war die Rasse bereits vom Aussterben bedroht und ist nach wie vor selten. Dabei belegen erste 4.000 Jahre alte Funde, dass es ähnliche Hunde bereits bei den mitteleuropäischen Pfahlbauern habe. Sie schienen schon damals mit einem wetterfesten Fell ausgestattet gewesen zu sein. Doch bis in die jüngere Vergangenheit existierten vorwiegend Mischlinge, ein Rassestandard war nicht definiert. Als in Wien geborene Tierarzt und Kynologe Emil Hauck das Land bereiste, fand er in ländlichen Regionen vermehrt pinscherähnliche Tiere vor. In vielen Regionen waren sie bereits von Schäferhunden und anderen Rassen verdrängt worden. Aus diesem Grund war es Hauck ein Anliegen, die Österreichischen Pinscher zu erhalten. Durch sein Engagement wurde der Grundstein zur reinrassigen Zucht gelegt. Mit beteiligt war außerdem der Verein der Hundefreunde, der Österreichische Pinscher auf Hundeausstellungen brachte. Im Jahr 1928 wurde die Rasse schließlich vom Österreichischen Kynogologenverbqand anerkannt. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg war es um die Rasse schlecht bestellt. Nur 55 Welpen wurden von 1948 bis 1954 registriert. Ende der 1970er Jahre war sogar nur ein Deckrüde übrig geblieben. Wie durch einen glücklichen Zufall kamen jedoch von 1979 bis 1983 im Zwinger von Brigitte Mangold 29 Welpen zur Welt und die Rasse schien gerettet. Schätzungen zufolge leben heute rund 500 Österreichische Pinscher in ganz Europa.

Eines sollte man bedenken, wenn man einen Österreichischer Pinscher Welpen zu sich nach Hause holt: Es handelt sich um eine ballfreudige Rasse. Das Tier wird vermutlich jedes ungewöhnliche Geräusch melden, was möglicherweise die Nachbarschaft stört. Je mehr Abwechslung das Jungtier hat, umso weniger wird es sich zum Kläffer entwickeln.

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