Karst Schäferhund kaufen und verkaufen

Der Karst Schäferhund stammt aus Slowenien. Die Rasse ist von der FCI anerkannt. Sie wurde in die FCI-Gruppe 2 (Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Schweizer Sennenhunde), Sektion 2.2 (Berghunde), Standard Nr. 278) ohne Arbeitsprüfung eingeordnet. Der in Slowenien unter der Bezeichnung "Kraški ovčar" bekannte Hund ist, wie sein Name erkennen lässt, im Karstgebirge (nördliche Spitze der Dinarischen Alpen) beheimatet.

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Eigenschaften und Verwendung von Karst Schäferhunden

Die Rüden haben eine Widerristhöhe von 57–63 cm und ein Gewicht von 30–42 kg. Die Hündinnen sind kleiner und leichter. Sie haben eine Widerristhöhe von 54–60 cm und ein Gewicht von 25–37 kg. Die Rasse ist von kompakter kräftiger Statur. Das dichte, lange und glatte Fell ist von silbergrauer Farbe. Eine üppig ausfallende, dichte Unterwolle macht das Haarkleid des Hundes absolut wetterfest. Das am oberen Teil vom Hals wachsende buschige Haar ähnelt einer Mähne. Die Rute und die Ohren der Hunde hängen herab. Die Maske ist dunkel gefärbt. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Hunde beträgt 9-15 Jahre. Der Karst Schäferhund findet als Herdenschutzhund, Wachhund und Familienhund Verwendung, ist in seiner Heimat jedoch auch heute oft als Hütehund tätig.

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Herkunft und Geschichte der Karst Schäferhunde

Bis ins Jahr 1968 wurde der Karst Schäferhund zusammen mit dem Šarplaninac, einem Schäferhund aus dem Sarplaninagebirge, unter dem gemeinsamen Namen illyrischer Schäferhund geführt. Im selben Jahr nahm der jugoslawische Zuchtverband eine Trennung der beiden Rassen vor, sodas beide Schäferhunde jetzt als eigenständige Rassen geführt werden. Die beiden Rassen unterscheiden sich aber kaum voneinander.

Besonderheiten und Wissenswertes

In seiner uralten Funktion als Hirtenhund agierte der Karst Schäferhund völlig unabhängig. Seiner Aufgabe, dem Schutz der Herde vor Dieben und Beutegreifern, kam er selbstständig ohne Hilfe der Hirten nach. Es wird sogar erzählt, dass sich die Hirten in früheren Zeiten überhaupt nicht um die Hunde kümmerten. Diese blieben das ganze Jahr über meistens mit ihrer Herde alleine und mussten auch selbst für ihre Ernährung sorgen. Die Herde war dabei aber tabu, ihr Schutz hatte oberste Priorität. Die Hunde sahen sich als Teil der Herde und identifizierten sich mit dieser. Das führte manchmal zu dem skurrilen Ergebnis, dass die Hündinnen kein Interesse an den männlichen Vertretern ihrer Art zeigten. Was zur Folge hatte, dass die Nachzucht erschwert wurde. Das entbehrungsreiche Leben in der freien Natur, hat mit der Zeit äußerst robuste, starke und kluge Hunde hervorgebracht. Heutzutage ist ihre Funktion jedoch auf das Hüten der Herde beschränkt. Der Unterschied zum Hirtenhund besteht darin, dass der Hütehund im Winter nicht bei der Herde bleibt, sondern beim Menschen lebt. Seine Aufgabe ist nur das Umkreisen und Einholen der Tiere. Die Tapferkeit und der sprichwörtliche Mut dieser Rasse machen den Karst Schäferhund auch zu einem hervorragenden Wach- und Schutzhund. Fremden gegenüber ist er sehr misstrauisch, ohne aber bissig zu sein. Fremden Hunden geht er normalerweise aus dem Weg. Bei der geringsten Bedrohung greift er aber ohne Kompromisse an. Eine schlechte Behandlung vergisst und verzeiht er auch nicht. Wer aber einmal sein Vertrauen gewonnen hat, dem ist er bis ans Lebensende treu ergeben. Auch als Familienhund ist er auf dem Vormarsch. Das ist hauptsächlich auf seinen gutmütigen Charakter zurückzuführen. Die Hunde sind ihrem Herrn gegenüber loyal und treu und trotz ihrer ausgeprägten Individualität gehorsam. Das robuste Fell der Hunde benötigt keine intensive Pflege. Regelmäßiges Striegeln 1-2-mal die Woche mit einem Kamm oder einer Bürste ist jedoch zu empfehlen. Des Weiteren sollten auch die Ohren des Hundes regelmäßig auf Parasitenbefall kontrolliert werden. Die Ernährung sollte ausgewogen sein. Am besten füttert man abwechselnd Rohfutter (frisches Fleisch), Nassfutter und Trockenfutter. Je nachdem ob Trockenfutter oder Nass/Rohfutter gegeben wird, sind unterschiedliche Futtermengen zu beachten. Die Menge hängt dabei vor allem von der Größe und dem Alter des Hundes ab. In der Welpenzeit sind zum Beispiel größere Portionen erforderlich, da der Hund wächst.

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