Italienische Vorstehhunde kaufen und verkaufen

Der Italienische Vorstehhund, Bracco Italiano, ist eine von der FCI - Fédération Cynologique Internationale, anerkannte italienische Hunderasse. Er zählt zu den Vorstehhunden (FCI-Gruppe 7, Sektion 1.1, Standard Nr. 101). Der Italienische Vorstehhund stammt aus Italien und kommt in den Farbvarietäten weiß, weiß-orange und weiß-braun vor. Sein Fell ist dicht und glänzend. Ein Rüde ist im Durchschnitt zwischen 60-70 cm groß und kann bis zu 40 kilo wiegen. Die Schulterhöhe der Weibchen liegt bei 58-65 cm bei einem Gewicht zwischen 28-30 kg. Der italienische Vorstehhund ist auf Grund seines ausgeprägten Geruchssinns ein hervorragender Jagd- und Spürhund. Er eignet sich durch sein gutmütiges Wesens ebenfalls als Begleithund.

H
1.
2.
3.

Eigenschaften und Verwendung von Italienischen Vorstehhunden

Seine Haupteinsatzgebiete sind die Suche, das Vorstehen und das Apportieren von Wild. Auf Grund seiner gut ausgeprägten Spürnase kooperiert er derzeit immer öfter bei der Personensuche (Mantrailing). Da der Italienische Vorstehhund wetterfest ist und als guter Schwimmer gilt, kann er in jedem Gelände eingesetzt werden. Er kennzeichnet sich durch seine Schlappohren und seine Gesichtsmaske, die ihm aristokratisches Auftrehten verleihen.

 Treffer  d
0 Treffer
Italienischer Vorstehhund
H
s Noch nichts gefunden? Jetzt Suche speichern!
Jeden Tag kommen viele neue Inserate zu edogs. Bald ist sicherlich auch das richtige Inserat für Dich dabei. Speicher die Suche und wir senden Dir eine E-Mail, sobald wir etwas für Dich finden.

Herkunft und Geschichte des Italienischen Vorstehhundes

Wie der Name verrät, stammt der Italienische Vorstehhund - der Bracco Italiano- aus Italien. Er zählt zu den ältesten Jagdhunden Europas und seine Wurzeln führen bis ins fünfte Jahrhundert vor Christus zurück. Damals jagten italienische Vorstehhunde mit optimal ausgeprägtem Geruchssinn vor allem Federwild. Auf Grund ihres robusten Körperbaus und der langen Ausdauer kooperierten sie bei der Beizjagd mit Falken oder halfen bei der Netzjagd. Die Rasse des Bracco Italianos, wie wir ihn heute kennen, hat ihren Ursprung im 18. Jahrhundert. Damals waren die zwei Typen, Bracco Lombardo mit kastanienbraunem Fell und der Bracco Piemontese mit orangenem Haar, bekannt. Die beiden Schläge des Italienischen Vorstehhundes unterschieden sich in ihrer Farbe und ihrem Bewegungsablauf. Einer zeigte sich als eher eleganter Traber, der andere als trittsicher im hügeligen Gebirge. Der heutige Bracco Italiano resultiert aus der Kreuzung jener beiden Typen und zeichnet sich durch seine Robustheit und Trittsicherheit ab. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Rasse des Italienischen Vorstehhundes so stark dezimiert, dass sie auszusterben drohte. Dies ist der Grund, weshalb der Italienische Vorstehhund eine außerhalb Italiens eher unbekannte Jagdhunderasse ist.

Besonderheiten und Wissenswertes

Der Bracco Italiano, von seinen Liebhabern auch Bracco oder Bracci genannt, gilt als verspielt und lernwillig. Er ist ebenfalls stur und hochsensibel. Daher ist es bei seiner Ausbildung wichtig, ihn auf liebevolle Art zu erziehen und die Geduld nicht zu verlieren. Es ist ratsam ihn mit weicher Stimme anzusprechen. Der Bracci ist auf einer Seite für seine Lernfähigkeit bekannt, auf der anderen, dafür, negative Situationen nicht zu vergessen. Deswegen reicht bei dem sensiblen Jagdhund schon ein einfaches "Nein" aus, um ihn zurechtzuweisen. Der Italienische Vorstehhund gilt als sehr treuer und führerbezogener Jagdbegleiter. Er geht mit Ausdauer an sein Werk und ist sich keiner Arbeit zu schade. Seine Einsatzgebiete können auf Grund seiner Trittfestigkeit sehr vielseitig sein. Er bewegt sich in Dornengebüsch genauso geschickt wie in sumpfigen Gefilden. Hohe Temperaturen oder eisige Kälte spielen für ihn dabei keine Rolle. Der Bracco Italiano jagt eigenständig, versichert sich jedoch immer wieder bei seinem Führer.

Auf Grund seines verspielten und gelassenen Wesens ist der Italienische Vorstehhund auch für den Umgang mit Kindern geeignet. Fremden gegenüber reagiert er bei der ersten Begegnung zwar eher distanziert, ist dabei aber nicht ablehnend. Im Alltag darf man nicht vergessen, dass er ein Jagdgebrauchshund ist, dem man sich täglich mindestens drei Stunden widmen sollte. Er liebt es Aufgaben zu erledigen, braucht viel Auslauf und Arbeit im Team mit seinem Besitzer. Nähe und Ansprache genießt er ebenfalls sehr.

Der Italienische Vorstehhund gilt als Spätentwickler. Es kann zwischen zweieinhalb bis drei Jahre dauern, bis der Bracco Italiano komplett ausreift. Seine geistige und körperliche Entwicklung geht zunächst langsam voran. Das gilt jedoch von Vorteil in Bezug auf seine Erziehung, die dadurch in Ruhe ablaufen kann. Der Besitzer und Ausbilder hat die Chance, den Jagdhund richtig kennenzulernen und herauszufinden, wo seine Stärken und Schwächen liegen. Er hat Zeit zu erfahren, was dem Jagdhund beim Lernprozess Schwierigkeiten bereitet und kann so besser auf ihn eingehen. Bei anderen Hunden gelten sechs bis acht Wochen als optimales Adoptionsalter. Der Italienische Vorstehhund hingegen kann gerne mit bis zu vier Monaten ein neues Zuhause finden.

i