Harzer Fuchs kaufen und verkaufen

Der Harzer Fuchs gehört zu den Altdeutschen Hütehunden und ist von der FCI nicht als eigenständige Rasse anerkannt. Das Tier erinnert ein wenig an Langhaarschäfer, ist jedoch mit seinem fuchsfarbenen Fell einzigartig. Eine dichte Unterwolle schützt ihn vor schlechter Witterung. Rüden werden maximal 60 cm hoch und erreichen ein Gewicht von bis zu 28 kg. Typisch sind auch die Stehohren.

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Harzer Fuchs kaufen und verkaufen

Der Harzer Fuchs gehört zu den Altdeutschen Hütehunden und ist von der FCI nicht als eigenständige Rasse anerkannt. Das Tier erinnert ein wenig an Langhaarschäfer, ist jedoch mit seinem fuchsfarbenen Fell einzigartig. Eine dichte Unterwolle schützt ihn vor schlechter Witterung. Rüden werden maximal 60 cm hoch und erreichen ein Gewicht von bis zu 28 kg. Typisch sind auch die Stehohren.

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Herkunft und Geschichte der Harzer Füchse

Wie der Name schon vermuten lässt, kommt die Rasse aus dem Harz. Sie war also in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen ursprünglich beheimatet. Hier wurde sie zum Hüten von Tieren, ganz besonders von Harzer Rotvieh eingesetzt. Die rote Rinderrasse zählt zu den ältesten Nutztieren, die sowohl zum Ziehen von Karren, zur Milch- und Fleischproduktion eingesetzt wurde. Der Tradition nach verbrachte die Rinder die warme Jahreszeit von 1. Mai bis zum 24. August oder bei guter Witterung bis zu Martini am 11. November auf den Sommerweiden. Hier half der Harzer Fuchs dabei, die Herde zusammenzuhalten. Doch auch als Schafhüter eignete er sich perfekt. Da er über lange Zeit ausschließlich als Arbeitstier eingesetzt wurde, strebten Halter und Züchter keine einheitlichen Rassestandards an. Das ist mit ein Grund, warum der Harzer Fuchs nicht im Register der FCI aufscheint. Da es heute nur mehr sehr wenige Hirten gibt, die den Harzer Fuchs einsetzen, ist ihr Bestand gefährdet. Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen und die Arbeitsgemeinschaft zur "Zucht Altdeutscher Hunderassen" stets sich für die Erhaltung der Rasse ein.

Besonderheiten und Wissenswertes

Harzer Füchse sind heute manchmal bei Wettbewerben von Schäfern zu sehen, die ihre Hunde vorstellen. Dabei zeigt diese Rasse ihre Professionalität und ihr Können. Zusammen mit seinem Besitzer bildet das Tier ein eingeschweißtes Team und reagiert auf für den Betrachter fast unsichtbare Zeichen. Haben sie ihre Arbeit erledigt, entspannen sie sich und lassen sich scheinbar durch nichts aus der Ruhe bringen.

Die Grundlage für einen ausgeglichen Harzer Fuchs wird bereits im Welpenalter gelegt. Dann muss das Tier lernen, seinem Halter zu vertrauen und Regeln zu befolgen. Die Erziehung sollte stets konsequent sein, da der intelligente Hund jede Unsicherheit sofort erkennt. Klar ist jedenfalls, dass der Harzer Fuchs eine Aufgabe braucht. Ist er unausgelastet, kann er unerwünschte Verhaltensweisen entwickeln. Dazu zählt z.B. seine Familie als Rudel unbedingt hüten zu wollen. Der Harzer Fuchs ist von Natur aus ein Temperamentsbündel. Daher legt man am besten schon im Welpenalter bewusst wert auf Ruhepausen. Hat der junge Hund nicht gelernt, sich zu entspannen, wird er als Erwachsener ständig Beschäftigung einfordern. Generell sind Harzer Füchse kinderlieb, allerdings muss man darauf aufpassen, dass das Tier den Nachwuchs nicht als Herde sieht.

Der zu Hyperaktivität neigende Harzer Fuchs ist am besten in ländlichem Raum aufgehoben, wo er eine Herde zu hüten hat. Da das aber nur mehr selten der Fall ist, wird er auch als Familienhund abgeben. In diesem Fall sollte man sich auf ein wahres Energiebündel einstellen, das viel Abwechslung braucht. Dabei ist es wichtig, ihn sowohl körperlich als auch geistig zu beschäftigen. Seine Ausdauer stellt er gerne als Begleiter beim Laufen oder Radfahren unter Beweis. Auch Apportieren macht dem spielfreudigen Tier Spaß. Nicht jeder Vertreter dieser Rasse ist für Agility geeignet, manche lassen sich zu stark ablenken und konzentrieren sich nicht auf die Aufgaben. Für die Nasenarbeit jedoch ist die Rasse jederzeit zu haben. Beim Harzer Fuchs treten kaum rassentypische Krankheiten auf. Allerdings neigt er zu nervösen Ticks, wenn er nicht ausgelastet ist. Dann kann er sich zum Kläffer entwickeln oder anfangen, sich wundzulecken. Das dichte Fell bürsten Besitzer während des Fellwechsels am besten täglich. Bedenken sollte man auch, dass die Unterwolle gut wärmt und die Tiere im Sommer mitunter hitzeempfindlich reagieren.

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