Finnen Spitz kaufen und verkaufen

Der Finnen Spitz ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse (FCI Gruppe 5, Sektion 2, Standard Nr. 49). Typisch ist das relativ lange Fell, das wegen der dichten Unterwolle vom Körper absteht. An den Beinen und am Kopf ist das rot- bis goldbraune Haarkleid etwas kürzer. Das Gesicht zeichnet sich durch eine schmale Schnauze und mandelförmigen, schräg angesetzten Augen aus. Seine bauschige Rute trägt der bis zu 50 cm große Hund über dem Rücken.

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Eigenschaften und Verwendung des Finnen Spitz

Der Finnen Spitz ist ein selbstbewusster Hund, der sich ungern unterordnet. Er ist ausgesprochen intelligent und lernfreudig. Wegen seiner feinen Nase ist er heute noch ein beliebter Jagdhund. Da er dafür gezüchtet wurde, Tiere lautstark anzuzeigen, ist er bellfreudig. Das sollte man beachten, wenn man die Rasse als Begleit- oder Wachhund hält. In jedem Fall braucht der menschenbezogene Hund Familienanschluss.

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Herkunft und Geschichte des Finnen Spitz

Wann sich der Finnen Spitz entwickelte, ist bis heute nicht geklärt. Die Vermutung liegt nahe, dass er von russischen Spitz-Hunden abstammt. Als Tatsache gilt jedoch, dass er vor allem im Norden und Osten Finnlands bereits seit Jahrhunderten als Jagdhund eingesetzt wird. Dabei stellte er vermutlich zuerst Raubwild und Elchen nach, später erfolgte die Spezialisierung auf Auer- und Birkhühner. Seine Aufgabe war es, die Vögel zunächst aufzuscheuchen und auf Bäume zu treiben. Danach bellte er so lange, bis sein Besitzer nah genug gekommen war, um die Vögel zu erlegen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war der Finne Hugo Roos von den Eigenschaften des Hundes so begeistert, dass er ihn gezielt für die Zucht einsetzte. Durch mehrere Kreuzungen entstand so der heutige Finnen Spitz. Der erste Rassestandard wurde im Jahr 1892 erstellt, seit 1979 gilt die Rasse als Finnischer Nationalhund.

 

Besonderheiten und Wissenswertes

Eines sollte man bedenken, wenn man sich den Nationalhund Finnlands nach Hause holt: Er wurde eigentlich für die Lautjagd gezüchtet und verfügt über eine dementsprechend laute Stimme. Das mag in Finnland, wo rund 16 Einwohner im Durchschnitt auf einem Quadratkilometer leben, keine großen Probleme verursachen. In einer kleinen Etagenwohnung hingegen ist der Hund fehl am Platz. Finnen Spitze können nämlich innerhalb einer Minute bis zu 160 Mal laut geben. Die Töne variieren von leisem Winseln über Kläffen bis hin zu regelrechtem Jodeln. Selbst wenn man früh mit der Erziehung beginnt, wird man das Bellen dem Tier nicht völlig abstellen können.

Einstellen sollte man sich außerdem auf den starken Charakter der Rasse. Sie ist nicht unbedingt für Hundeanfänger geeignet, die einen von Natur aus kooperativen Mitbewohner suchen. Am meisten erreicht man bei dem manchmal eigensinnigen Tier mit positiver Verstärkung. Je früher die Erziehung beginnt, desto besser: in einer Welpenschule lernt der Vierbeiner die Grundkommandos und findet Kontakt zu Artgenossen. Kindern gegenüber zeigt er sich gutmütig, außerdem ist er immer zum Spielen aufgelegt. Am wohlsten fühlt sich der Finnen Spitz bei aktiven Besitzern. Selbst wenn er nicht jagdlich geführt wird, darf man seine Passion nicht vergessen. Schon vom Welpenalter an trainiert man besser seine Abrufbereit. Dennoch kommt sein Instinkt beim Aufenthalt in wildreichem Terrain immer wieder durch, daher behält man ihn hier besser an der Leine. Auf stundenlangen Spaziergängen und Wanderungen oder Radtouren. Eines ist gewiss: für Stubenhocker gibt es sicher geeignetere Hunderassen. Ist der Finnische Spitz ausgelastet, zeigt er sich zu Hause - abgesehen von seiner Bellfreudigkeit - ausgeglichen und anschmiegsam.

Der wetterfeste nordische Hund ist von typischen Erbkrankheiten verschont geblieben. Das Risiko von Ellenbogen- und Hüftdysplasien minimieren Besitzer, die das Tier von einem renommierten Züchter kaufen. Damit der Hund seine maximale Lebenserwartung von 13 Jahren erreicht, ist es wichtig sein Gewicht im Auge zu behalten. Trotz seines dichten Fells ist der Finnen Spitz leicht zu pflegen. Nur während des Fellwechsels im Frühling und Herbst ist tägliches Bürsten anzuraten. Die Krallen- und Ohrenkontrolle gehört zum Pflegeritual dazu.

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