Berger Picard kaufen und verkaufen

Der Berger Picard (Berger de Picardie) ist eine alte französische Hunderasse. Sie ist vom FCI anerkannt (Gruppe 1, Sektion 1, Standard Nr. 176). In der Gruppe 1 sind Hüte- und Treibhunde eingestuft. Der Berger Picar gehört zu den Herdengebrauchshunden. Sein Ursprung liegt im Norden Frankreichs. Diese Hunderasse ist ein typischer lokaler Vertreter der Gegend von Picardie.

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Eigenschaften und Verwendung des Berger Picard

Die Hunderasse ist selbständig und hat einen eigenwilligen Charakter. Diese Eigenschaften waren für seine Tätigkeit als Hütehund wichtig. Hauptsächlich wird er heutzutage als Familienhund gehalten. Er ist intelligent, sensibel, verschmust und liebt es bei seiner Familie zu leben. Für Kinder ist er ein liebevoller und zuverlässiger Begleiter und Beschützer. Für eine Tätigkeit als Arbeitshund ist er durch seinen starken Charakter gut geeignet.

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Berger Picard
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Herkunft und Geschichte des Berger Picard

Der Berger de Picardie gehört zu den ältesten französischen Hirtenhunderassen. Die keltische Abstammung lässt sich heute leider nicht mehr beweisen. Man vermutet, dass seine Urahnen bereits im 9. Jahrhundert v. Chr. mit den Kelten nach Frankreich kamen. Die ersten sicheren Erkenntnisse zu dieser Hunderasse stammen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Vor dem 1. Weltkrieg bemühte sich der Kynologe Fontaine um diese seltene Hunderasse. Leider wurden seine züchterischen Bemühungen durch die Kriegswirren unterbrochen. Erst 1925 wurde der Berger Picard als französische Hütehundrasse anerkannt. Weitere Bemühungen durch Liebhaber dieses Rassehundes (Zucht) wurden durch den 2. Weltkrieg unterbrochen. Nach Kriegsende suchte der Picardbesitzer Cotte nach rassetypischen Hunden. Seine Suche führte ihn quer durch das Gebiet der Picardie und zu zahlreichen Bauernhöfen. Mit seiner erfolgreichen Suche verhinderte Cotte das Aussterben dieser Hunderasse. Seine Schützlinge „Radjah de la Bohème“ und „Wax de la Bohème“ sind die Stammeltern des heutigen Rassehundes Berger de Picardie. Bis heute ist diese seltene Hunderasse nur eingeschränkt bekannt. Liebhaber und Züchter dieses Rassehundes haben es erreicht, dass er außerhalb des Pariser Beckens bekannt wurde. Inzwischen gibt es einige seriöse Züchter im europäischen Raum. Im Jahr 1955 wurde der erste Rasse-Club in Frankreich gegründet. Dieser legt bis heute die Zuchtrichtlinien und Standards der französischen Rassehunde fest.

Besonderheiten und Wissenswertes

Diese robuste und gesunde Hunderasse hat eine Lebenserwartung von 13 Jahren. Die Rüden erreichen eine Widerristhöhe von 65 cm. Die Hündinnen liegen bei 60 cm. Das Gewicht schwankt zwischen 23 und 32 kg. Durch die seriöse Zucht dieser mittelgroßen Rasse hat man die HD-Problematik (Hüftgelenksdysplasie ) gut im Griff. Der temperamentvolle Hund mit seinem halblangen struppigen Fell und den Stehohren ist aufgeweckt und neugierig. Das Haarkleid mit seiner dünnen dichten Unterwolle ist hauptsächlich in Grau oder Rehfarben gehalten. Inzwischen findet man zahlreiche Farbnuancen (von hellgrau bis dunkelgrau oder mit rötlichem Einschlag). Den Sinn von Erziehungseinheiten muss man ihm häufig erklären. Mit Geduld, Beharrlichkeit und Einfühlungsvermögen erreicht man aber sein Ziel. Dieser „sture“ und intelligente Rassehund benötigt Abwechslung als Motivation. Dies ist wichtig für den Erfolg der Ausbildung. Im Laufe seines Hundelebens fragt er immer wieder nach dem „Warum“. Der Berger Picard ist sportlich. Radfahren, Joggen und Hundesport lasten ihn aus. Außerdem muss er ebenso geistig gefordert werden. Durch die Kombination von Intelligenzspielen und tägliche intensive Bewegung erhält man einen ausgeglichenen und glücklichen Familienhund. Durch seine Gene (Hütehund), seine Ausdauer, seine Sportlichkeit und Intelligenz ist er für verschiedene Aufgaben im Arbeitshundbereich gut geeignet. Die Ausbildung zum Begleit- und Rettungshund gestaltet sich durch seinen „eigenen“ Kopf schwieriger. Der Erfolg zählt umso mehr. So lieb und treu er gegenüber seiner Familie ist, so misstrauisch ist er gegenüber fremden Personen. Diese abweisende Haltung schlägt nie in Aggressivität oder Bissigkeit um. Der Rassehund ist ideal als ständiger Begleiter im Alltag.

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