Berger Picard Welpen kaufen und verkaufen

Der Berger Picard ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse (Gruppe 1, Sektion 1, Standard Nr. 176). Sie sind bekannt fĂŒr ihr struppiges Fell, das dem einer Ziege Ă€hnelt. Besonders hĂ€ufig sind Hunde mit falbem, grauen oder rehbraunem Fell. Es bedeckt den muskulösen Körper des bis zu 65 cm großen Tieres. Markant sind außerdem die relativ großen, hoch aufgerichteten Ohren.

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Besonderheiten der Berger Picard Welpen

Hat sich der Welpe erst einmal eingelebt, genießt er das Zusammensein mit seinen Menschen. Kindern gegenĂŒber prĂ€sentiert er sich als gutmĂŒtiger BeschĂŒtzer und SpielgefĂ€hrte. Da sich Berger Picard Fremden gegenĂŒber zurĂŒckhaltend verhĂ€lt, sollte man in der Eingewöhnungsphase nicht zu viel Besuch einladen. Wird sein Bewegungsdrang gestillt, erweist er sich jedoch nach einiger Zeit als angenehmer Mitbewohner.

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Erziehung von Berger Picard Welpen

Wer sich fĂŒr einen Berger Picard Welpen entscheidet, sollte sich mit der Eingewöhnung Zeit lassen. Von Natur aus erweist sich die Rasse Fremden gegenĂŒber als misstrauisch. Es kann also durchaus dauern bis das Jungtier seinen Platz gefunden hat. Bei der Erziehung wird man öfter auf den Sturkopf des Berger Picard treffen. Er ist zwar intelligent und lernfĂ€hig, doch manchmal hat er einfach keine Lust dazu. Um ihn zu erziehen, ist EinfĂŒhlungsvermögen und Wissen ĂŒber die Besonderheiten der Rasse wichtig. Um zu verstehen, warum das Tier manchmal mit Eigensinn reagiert, erklĂ€rt sich zum Teil aus seiner Geschichte. Berger Picard zĂ€hlen nĂ€mlich zu den alteingesessenen Hirtenhunden aus Frankreich, die vermutlich von keltischen Vorfahren abstammen. Sie wurden bereits im 9. Jhd gehalten. Nachweise ĂŒber die Rasse gibt es jedoch erst seit dem 19. Jhd. Als Vorreiter unter den ZĂŒchtern gilt der Kynologe Fontaine, der sich besonders der aus der Picardie stammenden Rasse annahm. Doch bis es zur Anerkennung durch den Club Francais du Chien de berger kommen sollte, vergingen bis 1925 noch einige Jahre. Bis auf ein Minimum reduziert wurden die HĂŒtehunde wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs. Unter anderem dem engagierten Besitzer Cotte ist zu verdanken, dass die Rasse heute noch besteht. UrsprĂŒnglich bewegte sich der Berger Picard in seiner Funktion als ViehhĂŒter 40 bis 100 km pro Tag. Kein Wunder, dass er heute noch tĂ€gliche Bewegung fordert. Außerdem liegt es ihm im Blut, eigenstĂ€ndig zu entscheiden, da er wĂ€hrend der Arbeit in der Herde zum Teil auf sich selbst gestellt war. Aus diesem Grund ist er meist nicht zu absolutem Gehorsam bereit. Trotz des struppigen Fells ist der Berger Picard wenig pflegeintensiv. Schmutz lĂ€sst sich ganz einfach ausbĂŒrsten, nur wĂ€hrend des Fellwechsels benötigt das Fellkleid mehr Aufmerksamkeit.

Wachstum und Aufzucht von Berger Picard Welpen

Da es sich beim Berger Picard um eine seltene Rasse handelt, ist mit einiger Wartezeit zu rechnen bis man einen Welpen mit nach Hause nehmen kann. Da die verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig geringe Population dazu fĂŒhrt, dass öfter Inzucht betrieben wird, sucht man besser einen seriösen ZĂŒchter. GlĂŒcklicherweise ist die Rasse kaum mit genetischen Krankheiten belastet und erreicht ein Lebensalter von rund 13 Jahren. Sogar die bei anderen großen Rassen hĂ€ufig vorkommende HĂŒftdysplasie tritt relativ selten in Erscheinung. Wichtig ist allerdings, auf ein gesundes Gewicht zu achten, das beim Berger Picard zwischen 25 und 35 kg liegt.

Eines ist klar: der bewegungsfreudige Berger Picard wird in der Stadt vermutlich nicht glĂŒcklich sein. Ideal fĂŒr die Aufzucht wĂ€re ein Haus mit eingezĂ€untem Garten, wo er nach Herzenslust toben kann. Das TemperamtensbĂŒndel ist - einmal ausgewachsen - ein unermĂŒdlicher Begleiter beim Laufen, Radfahren oder auf Wanderungen. Von seinen körperlichen Voraussetzungen wĂ€ren die wenigen und schnellen Tiere auch prĂ€destiniert fĂŒr den Hundesport: Allerdings sehen die meisten Vertreter der Rasse wenig Sinn an unzĂ€hligen Wiederholungen und verweigern nach einiger Zeit ihre Mitarbeit. WĂ€hrend der Aufzucht sollte man den Berger Picard schon frĂŒh mit Artgenossen sozialisieren. Erwachsene Tiere zeigen anderen Hunden nĂ€mlich manchmal gerne, wo es lang geht.

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