Westfälische Dachsbracke kaufen und verkaufen

Bei der Westfälische Dachsbracke handelt es sich um eine von der FCI anerkannte Hunderasse (FCI-Gruppe 6, Sektion 1, Standard Nr. 100). Der äußerst vielseitige Jagdhund wird bis zu 38 cm groß. Sie ähnelt der Deutschen Bracke, ist jedoch muskulöser und kompakt. Das dichte und grobe Fell ist rot bis gelb und weist am Rücken einen schwarzen Mantel aus.

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Eigenschaften und Verwendung von Westfälische Dachsbracke

Die Westfälische Dachsbracke präsentiert sich als ambitionierte Jäger. Mit viel Einsatz folgt sie jeder Spur und setzt dabei ihre ausgezeichnete Nase ein. Bei der Arbeit vor dem Schuss zeigt das mit lautem Bellen dem Jäger seinen Weg. Auch in wildarmen Jagdgebieten leistet die Rasse wertvolle Dienste. Bei der Schweißarbeit arbeitet sie konzentriert und sicher. Wegen des markanten Körperbaus mit langgestricktem Rücken und kurzen Beinen eignet sich der Hund für die ruhige, langsame Jagd. Zu Hause zeigt sich der Hund überaus kinderfreundlich und zu Spielen aufgelegt. Er ist ein ergebener und treuer Spielgefährte. Außerdem zeichnet sich diese Rasse durch Anhänglichkeit und Loyalität gegenüber ihres Besitzers aus. Allerdings braucht der Jagdhund sowohl geistige als auch körperliche Auslastung. Langeweile verträgt der Vierbeiner nicht. Ist er unterfordert, sucht er sich unter Umständen eine kreative Beschäftigung, die allerdings nicht immer im Sinne des Besitzers ist.

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Westfälische Dachsbracke
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Herkunft und Geschichte von Westfälische Dachsbracke

Bereits seit rund 150 Jahren wird die Westfälische Dachsbracke gezüchtet. Konkret hielten Liebhaber des mittelgroßen Jagdhundes um 1870 die rassentypischen Merkmale schriftlich nieder. Bilder aus dem 17. und 18. Jahrhundert belegen allerdings, dass es bereits damals weißbunte Hunde gab, die der Westfälische Dachsbracke wie aus dem Gesicht geschnitten sind. Der Westfälische-Rheinische Dachsbracken-Club wurde schließlich im August 1906 gegründet. Damals hielt der Verband bei rund 150 Mitglieder. Ziel war es, den für die Rasse typischen Körperbau zu optimieren um die Tiere auch für die Baujagd einsetzen zu können. Da sie auch zur Otterjagd dienten, sollten sie darüber hinaus mit Freude ins Wasser gehen. Zu den weiteren Vorgaben gehörte einen Hund zu züchten, der sich für die Jagd in kleineren Revieren eignete. Während des zweiten Weltkriegs und den darauffolgenden Jahren musste die deutsche Brackenzucht herbe Rückschläge einstecken. Um manche Fehlbildungen wie Form- und Gebissfehler auszuschließen, wurde 1972 eine umfangreiche Zuchtordnung erlassen, die nur mehr leistungsstarke Tiere zur Zucht zuließ.

Besonderheiten und Wissenswertes

Da die Westfälische Dachsbracke dazu gezüchtet wurde, Wild mit lauten Gebell anzuzeigen, legt sie dieses Verhalten auch zu Hause nicht ab. Der mitunter recht lauten Vierbeiner ist daher kaum für ein Leben in einer Etagenwohnung geeignet, wo viele Parteien wohnen. Außerdem sollte man dem Hund viel Aufmerksamkeit schenken: da er viel Auslauf braucht, ist er bei aktiven Besitzern am besten aufgehoben. Gemäß seiner Herkunft ist er bei Jägern in den richtigen Händen. Gerne setzen Westfälische Dachsbracke ihre Intelligenz auch beim Hundesport unter Beweis. Fährtensuche macht ihnen ebenso viel Freude wie Agility. Mit ihrem klugen Kopf setzen sie manchmal ihre Ideen durch, wenn der Halter keine klare Linie vorgibt. Daher sollte man den Hund bereits in jungen Jahren mit Konsequenz erziehen. Seinen Jagdtrieb darf man im Freien niemals vergessen. Lautstark vermeldet er, wenn er Katzen und andere Kleintiere sichtet. Da bei der Züchtung der Westfälische Dachsbracken nur Rüden und Hündinnen zum Einsatz kommen, die den strengen Zuchtrichtlinien entsprechen, treten keine rassentypischen Krankheiten auf. Wie bei jedem Hund mit Hängeohren sollte man jedoch regelmäßig die äußeren Gehörgänge säubern. Als umproblematisch erweist sich auch die Pflege: Regelmäßiges Bürsten reicht aus, um abgestorbenes Fell zu entfernen.

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