Tierheim - Coburg

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Tierheim
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aktiver & cleverer Junghund COCO sucht konsequente Menschen Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 1 Jahr
Coco wurde im November 2025 gemeinsam mit seinen Geschwistern – ohne ihre Mutter – auf der Straße gefunden und im Tierheim Free Amely aufgenommen. Mittlerweile durfte Coco nach Deutschland reisen und wartet hier auf Menschen, die ihn auf seinem weiteren Weg begleiten möchten. Coco ist ein cleverer und aktiver Junghund, der die Welt neugierig erkundet und gerne gemeinsam mit seinen Menschen unterwegs ist. Nach entsprechender körperlicher und geistiger Auslastung kann er gut zur Ruhe kommen und zeigt dann seine verschmuste Seite. Besonders liebt Coco seinen Ball und Suchspiele. Er ist sehr kooperativ und arbeitet gerne mit seinen Menschen zusammen – vor allem, wenn dabei Leckerchen im Spiel sind. Besonders Leberwurst hat es ihm angetan. An der Leine läuft Coco bereits sehr gut. An Hundebegegnungen wird weiterhin gearbeitet: Bei fremden Hunden neigt er zunächst zum Bellen und braucht dabei die Anleitung und Sicherheit seiner Menschen. Mit Hunden, die er kennt, zeigt er sich dagegen sehr verspielt. Im Alltag zeigt Coco eine territoriale Motivation. Seine Menschen sollten ihm diese Verantwortung von Anfang an abnehmen und ihn entsprechend anleiten. Er muss weiter lernen, auch einmal nicht im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen, Pausen auszuhalten und mit alltäglichen Reizen gelassen umzugehen. Zuhause hat sich das Deckentraining bereits bezahlt gemacht und Coco kann inzwischen deutlich besser abschalten und zur Ruhe kommen. Alleinebleiben klappt bereits für eine gewisse Zeit problemlos. Autofahren hat Coco bislang erst einmal kennengelernt, aber ebenfalls gut gemeistert. Aktuell lebt Coco mit Katzen zusammen und zeigt sich ihnen gegenüber sehr verträglich. Für Coco wünschen wir uns aktive und konsequente Menschen, die Freude an einem energievollen und neugierigen Junghund haben. Seine Menschen sollten bereit sein, ihm weiterhin das Hunde-1x1 beizubringen und ihm im Alltag Sicherheit und Orientierung zu geben. Nach gemeinsamen Abenteuern freut sich Coco besonders auf ausgiebige Kuscheleinheiten. Du möchtest mehr über ihn erfahren? Weitere Bilder oder Videos von ihm sehen? Dann besuche unsere Homepage: https://pfotenherz-tierschutz.com/hunde/coco-3/ Bei Interesse kannst Du gerne unseren digitalen Selbstauskunftsbogen ausfüllen (https://pfotenherz-tierschutz.com/selbstauskunft) Wir und vor allem Coco würden uns freuen! Coco ist geimpft, entwurmt und gechipt. Alle unsere Hunde besitzen einen EU-Heimtierausweis und werden nur nach einer erfolgten Vorkontrolle und Zahlung einer Schutzgebühr in Höhe von 480 Euro durch den Verein Pfotenherz - Tierschutz mit Verstand e.V. vermittelt. Pfotenherz - Tierschutz mit Verstand e.V. ist eine Tierschutzorganisation. Das Wohl der Tiere steht bei der Vermittlung im Vordergrund. Ihr möchtet mehr über uns wissen und Euch von unserer Arbeit überzeugen?Homepage: https://pfotenherz-tierschutz.com Facebook: https://www.facebook.com/profile.php?id=61552204607874 Instagram: https://www.instagram.com/pfotenherz_tierschutz Tiktok: https://www.tiktok.com/@pfotenherz_tierschutz

Geprüfte Identität Geprüfte Identität
Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96450
Coburg Bayern
480 €
(Schutzgebühr)
"Arkei", männlich, Kangal, geb. 09.09.25, ca. 75 cm Rassehunde
Kangal, Rüde, 1 Jahr
„Arkei“, männlich, Kangal, geb. 09.09.25, ca. 75 cm Sonniges Riesen-Baby oder pubertierender Teenager? Viel zu dünn und voller Flöhe kam Arkei im Alter von 6 Monaten im Tierheim Kronach an. Vermutlich waren seine Besitzer schlichtweg überfordert mit dem anspruchsvollen Riesen-Baby. Die Flöhe sind inzwischen natürlich schon lange Geschichte und auch körperlich ist Arkei in Top-Form. Er hat seine Größe ungefähr verdoppelt und ist zu einem stattlichen Riesen herangewachsen, der aber immer noch etwas größer und vor allem breiter und kräftiger werden wird. Im Tierheim haben wir uns bemüht, Arkei alles mitzugeben, was er in seinem zukünftigen Menschen-Haushalt benötigen wird, er wurde gut mit Menschen und anderen Hunden sozialisiert. Dennoch muss er natürlich immer noch sehr viel lernen. Aber Arkei wäre nun bereit für das große Abenteuer einer eigenen Familie. Hierzu müssen wir zunächst sagen, dass ein Kangal als klassischer Herdenschutzhund völlig anders tickt als andere Hunderassen und auch andere Bedürfnisse hat. Wir suchen daher explizit nach herdenschutzhund- (am besten natürlich kangal-) erfahrenen Hundehaltern, die das nötige Wissen über diese Hunderasse und das richtige Fingerspitzengefühl für das Handling mitbringen. Ganz wichtig: Arkei ist nicht geeignet für eine Wohnung in der Stadt, aber auch nicht für einen Zwinger! Dieser Hund braucht unbedingt ein Haus in ländlicher Umgebung und viel Platz um sich herum, weshalb ein gut eingezäunter Garten absolute Pflicht ist. Wie alle Herdenschutzhunde liebt es Arkei, draußen zu liegen und seine Umgebung zu beobachten. Wenn er schon keine Herde sein eigen nennen darf, muss wenigstens das eigene Anwesen bewacht werden, wobei er alles Wichtige (Passanten, Hunde etc.) durch Bellen meldet. Da Arkei über ungeahnte Kräfte verfügt und auch gern mal die Haltbarkeit eines Zauns austestet, muss dieser wirklich hoch und stabil genug sein, damit Arkei ihn auch akzeptiert. Auch wenn er sich gerne draußen aufhält, ist Arkei aber auf keinen Fall ein Zwingerhund (das gilt allerdings für alle Hunde)! Er liebt seine Bezugspersonen und genießt es, engen Kontakt mit ihnen zu haben. Wenn er sich draußen genügend auspowern konnte, benimmt er sich im Haus tadellos und sucht die enge Nähe zu seinen Menschen. Körperkontakt, Schmusen, Kuscheln oder stundenlang im Körbchen Schlafen – kein Problem! Arkei ist ein richtiger Schmusehund und hat nichts dagegen, sich stundenlang Kopf und Bauchi kraulen zu lassen. Bei seiner Familie ist er selbstverständlich superlieb, gutmütig und lässt alles mit sich machen. Bei Fremden ist er anfangs etwas misstrauisch, lässt sich aber dennoch schnell von der Harmlosigkeit des Gegenübers überzeugen, wenn er merkt, dass der Kontakt für Herrchen und Frauchen okay ist. Trotzdem ist Arkei definitiv ein Wachhund. Im Moment ist er ja fast noch Baby und es könnte durchaus sein, dass sich sein Wach- und Schutztrieb noch verstärkt – was für einen Herdenschutzhund ja völlig normal wäre. Beim Spazierengehen läuft Arkei in der Regel sehr brav und ohne ständiges Leinen-Gezerre. Trotzdem müssen ihm seine neuen Besitzer körperlich gewachsen sein, denn wenn er wirklich mal unbedingt irgendwo hinwill, kann er unglaubliche Kräfte entwickeln. Im Gegensatz zu anderen Herdenschutzhunden, die in der Regel etwas gemütlicher drauf sind, haben Kangals richtig Temperament. So geht Arkei liebend gern spazieren, kann flitzen wie der Blitz und hält auch längere Wanderungen spielend durch. Er ist ein richtiger Clown, hat nur Unsinn im Kopf und freut sich diebisch, wenn er mit einem Ball oder einem anderen Spielzeug herumalbern kann. Im Haus kann sich Arkei gut benehmen und ist auch stubenrein. Das Alleinbleiben muss man allerdings erst noch langsam mit ihm aufbauen, wobei er kurze Zeit schon brav aushält. Dennoch könnte es bei einem so jungen Hund natürlich mal passieren, dass er irgendetwas anknabbert oder kaputt macht. Deshalb sollte er zumindest in der Anfangszeit nicht zu lange allein gelassen werden. Autofahren gefällt ihm sehr gut. Mit anderen Hunden versteht sich Arkei in der Regel blendend. Allerdings kommt auch hier sein Clown-Gen durch und so er möchte am liebsten mit den anderen spielen und herumkaspern – dies aber auf eine so stürmische und grobmotorische Art und Weise, dass dies den anderen Hunden, die ja in der Regel kleiner sind als er, schnell zu viel wird. Bei seinen Vorbesitzern hat Arkei wohl mit Katzen zusammengelebt und sich mit ihnen verstanden, doch das haben wir noch nicht selbst ausprobiert. Für unser Riesen-Baby, das inzwischen zu einem temperamentvollen pubertierenden Teenager herangewachsen ist, den wir alle sehr ins Herz geschlossen haben, suchen wir nun eine herdenschutzhund-begeisterte Familie mit viel Platz, Einfühlungsvermögen und Verständnis für diese tolle Rasse. Kleine Kinder sollten nicht vorhanden sein, da Arkei hier einfach zu stürmisch und grobmotorisch ist. Seine zukünftigen Besitzer sollten ihm körperlich gewachsen sein und das richtige Händchen mitbringen, Arkei souverän seine Grenzen aufzuzeigen, ihn auszulasten und sein manchmal etwas überschäumendes, aber sonniges und positives Temperament in die richtigen Bahnen zu lenken. Last, but not least sollten sie auch Lust auf einen großen kuscheligen Bettvorleger haben, mit dem man hemmungslos schmusen kann. Wo könnte unser riesiges Puber-Tier genau das passende Zuhause finden?

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
400 €
(Schutzgebühr)
Toto sucht ein liebevolles Zuhause Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 6 Jahre
Rasse: Mischling Geschlecht: männlich Alter: 6,5 Jahre (Geb. Feb. 2020) Schulterhöhe: 53 cm, 20 kg Kastriert: ja Aufenthaltsort: Rumänien Bitte beachten sie, dass Tierschutzhunde evtl. schlechte Erfahrungen gemacht haben und deshalb erfahrene Adoptanten benötigen. Für zusätzliche Sicherheit vermitteln wir deshalb die Hunde nur mit Sicherheitsgeschirr. Toto ist ein ausgesprochen lieber und ausgeglichener kleiner Hund, der bereits viele Jahre als Familienhund gelebt hat. Aufgrund einer schweren Erkrankung eines Kindes veränderte sich die Familiensituation jedoch grundlegend, sodass seine Menschen ihm nicht mehr die Zeit und Aufmerksamkeit schenken konnten, die er verdient. Deshalb suchen sie schweren Herzens ein neues Zuhause für ihn. Toto ist ein freundlicher, netter und angenehmer Begleiter. Er liebt Menschen ist gerne in deren Nähe, ist verschmust, freut sich über jede Art von Aufmerksamkeit, ohne aufdringlich zu sein. Er freut sich einfach dabei zu sein, aber wenn seine Leute keine Zeit haben oder beschäftigt sind, da ist es auch ok für ihn. Er genießt Streicheleinheiten, Kuschelstunden und die Nähe seiner Bezugspersonen. Toto kennt das Leben im Haus sehr gut und verhält sich dort vorbildlich. Er ist stubenrein, ruhig und angenehm im Alltag. Seine Pflegefamilie beschreibt ihn als einen entspannten Hund, der sich problemlos an das Leben in einer Wohnung anpasst. Wenn jemand an der Tür klingelt oder nach Hause kommt, meldet er dies manchmal mit kurzem Bellen, ansonsten ist er eher ruhig. Sein Energielevel ist eher ausgeglichen. Zuhause verhält er sich ruhig und entspannt, draußen freut er sich über Spaziergänge und gemeinsame Unternehmungen. Er liebt es, seine Menschen zu begleiten, sei es bei einem Spaziergang oder bei kleineren Ausflügen. Gleichzeitig gehört er nicht zu den Hunden, die ständig beschäftigt werden müssen. Moderate Bewegung und gemeinsame Zeit mit seinen Menschen reichen ihm vollkommen aus. Auch wenn Toto generell nicht sehr verspielt ist, mag er ab und zu Bällen hinterherlaufen, die man ihn wirft, oder auch mit anderen Hunden um die Wette rennen und spielen. An der Leine läuft Toto insgesamt gut. In den letzten Jahren wurden seine Gassi Runden sehr vernachlässigt, aber jetzt freut er sich, dass diese jetzt in seinem täglichen Plan stehen. Er kennt die Geräuschkulisse einer Großstadt und hat keine Probleme damit. Gelegentlich kann er etwas aufgeregt reagieren, wenn er andere Hunde, Fahrräder oder laute Motorräder sieht, bleibt aber immer gut korrigierbar. Das wird auch täglich geübt, dass er in solchen Situationen gelassener reagiert. Mit anderen Hunden zeigt sich Toto grundsätzlich verträglich, sucht ihren Kontakt aber nicht aktiv. Er akzeptiert andere Hunde problemlos, interessiert sich jedoch meist mehr für seine Menschen als für Spielrunden mit Artgenossen. Auch wenn er mit anderen Hunden (egal welches Alter, Geschlecht, Größe) sozial und freundlich ist, zeigt er sich nicht besonders verspielt oder an denen interessiert. Toto kennt seinen Namen sehr gut und reagiert zuverlässig darauf. Er kommt, wenn man ihn ruft, besonders im Haus. Klassische Kommandos wurden mit ihm bisher nur wenig geübt, weshalb er noch nicht viele Signale kennt. Seine Pflegefamilie hat jedoch den Eindruck, dass er durchaus lernfähig ist, wenn man ihm Zeit und Geduld schenkt. Pflege wie Bürsten oder Baden lässt er zu, auch wenn er dabei nicht unbedingt begeistert ist. Er bleibt jedoch ruhig und kooperativ. Autofahrten klappen problemlos, auch wenn er nicht so oft mit dem Auto gefahren ist. Seine Pflegestelle beschreibt Toto als einen sehr lieben, unkomplizierten und anpassungsfähigen Hund. Er hat viele Jahre in einer Familie gelebt und weiß genau, wie man sich im Haus verhält. Gleichzeitig genießt er Spaziergänge, Aufmerksamkeit und gemütliche Stunden mit seinen Menschen. Er wäre sowohl in einer Wohnung als auch in einem Haus glücklich, solange er ein fester Teil der Familie sein darf. Für Toto wünschen wir uns Menschen, die einen ruhigen, treuen und unkomplizierten Begleiter suchen. Er ist kein Hund, der große Ansprüche stellt ? was er sich vor allem wünscht, sind Liebe, Sicherheit und Menschen, bei denen er für immer bleiben darf. https://www.youtube.com/watch?v=v0ReyfhLPYc https://www.youtube.com/shorts/dGyqARLklFY https://www.youtube.com/shorts/-h5WhBCVIzU Alle unsere Hunde sind natürlich geimpft, entwurmt und gechippt mit EU-Pass! Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nur ernstgemeinte Anfragen mit Namen, Anschrift, Emailadresse und Telefonnummer beantworten können. Ihre Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt und ausschließlich im Sinne Ihrer Anfrage genutzt. Wir werden Ihre Anfrage schnellstmöglich bearbeiten. Für weitere Informationen und Bildern zu dem Tier und zu dem eingetragenen Tierschutzverein Grenzenlose-Notfelle e.V. (Sitz bei Schweinfurt/ Dittelbrunn) besuchen Sie uns bitte auf unsere Homepage www.grenzenlose-notfelle-ev.de

Geprüfte Identität Geprüfte Identität
Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96052
Bamberg Bayern
410 €
(Schutzgebühr)
"Taylor", weiblich, Dt. Schäferhund, geb. 20.10.16, ca. 60 cm Rassehunde
Deutscher Schäferhund, Hündin, 10 Jahre
Ältere Schäferhund-Lady mit Ecken und Kanten sucht ihr großes Glück Taylor wurde nach dem Tod ihres Besitzers ins Tierheim gebracht. Die dramatische Änderung ihres gewohnten Lebens war für die ältere Schäferhund-Lady nicht leicht und so war mit ihr anfangs überhaupt nicht gut Kirschen essen. Wir brauchten mehrere Wochen, bis wir sie mit Leckerlis und guten Worten davon überzeugen konnten, dass wir doch nicht so schlecht sind wie wir ihr wohl auf den ersten Blick erschienen waren. Seitdem hat sich die Schäferhündin prima entwickelt und so können wir langsam an eine Vermittlung in ein supertolles Zuhause denken. Taylor hätte es so sehr verdient! Nun, da das Eis gebrochen ist, hat sie sich als liebevolle, dankbare und treue Seele entpuppt – ein typischer Schäferhund eben. Bei ihren gewohnten Bezugspersonen ist sie völlig problemlos, sie ist gehorsam, arbeitsfreudig, verschmust und anhänglich. Fremde Menschen dagegen sind ihr nach wie vor suspekt und sie braucht ein bisschen Zeit, bis sie sich öffnet und jemandem vertrauen kann. Daher müssten eventuelle Interessenten mehrmals kommen und die ersten Male einfach nur mit Taylors gewohnten Gassigehern mitlaufen. So kann sich die Maus langsam an neue Gesichter gewöhnen und feststellen, dass keine Bedrohung von ihnen ausgeht. Nun, da sich Taylor aber im Tierheim eingewöhnt und schon so viele neue Leute kennengelernt hat, klappt die erste Gewöhnungsphase mit fremden Menschen relativ schnell. Ein bisschen Geduld und mehrmaliges Kommen zum Gassigehen ist aber dennoch erforderlich. Taylor ist bereits durch ihren verstorbenen Besitzer an einen Maulkorb gewöhnt, den sie beim Spazierengehen problemlos trägt. Wir haben bisher noch keinen Hund erlebt, der seinen Mauli derart liebt wie Taylor. Schon wenn man ihn in die Hand nimmt, versucht sie, mit der Schnauze hineinzukommen und hält perfekt still, damit man ihn schließen kann. Sie liebt ihn heiß und innig – bedeutet er für sie doch, dass es jetzt raus geht zum Spazierengehen. Ob der Maulkorb wirklich nötig ist, wenn man bei entgegenkommenden Menschen oder Hunden etwas aufpasst, wissen wir nicht. Mit etwas Verantwortungsbewusstsein geht es sicher auch ohne. Auf der anderen Seite gibt er aber auch Sicherheit, falls doch mal ein unangeleinter Hund zu nahe kommen oder ein Passant sie ungefragt „angrabschen“ sollte (was natürlich ein absolutes No-Go ist, aber sich nie ganz verhindern lässt). Was Taylor sucht, ist keine Familie mit Kindern oder mit anderen Tieren und auch keine Hundeanfänger. Ideal wären Menschen, die bereits Schäferhund-Erfahrung haben, bei denen keine Kinder leben und wo Taylor Einzelprinzessin sein dürfte. Uns wurde gesagt, dass sie an Hühner gewöhnt sei, aber nachprüfen können wir das natürlich nicht. Taylor ist ein typischer Schäferhund und trotz ihres schon etwas fortgeschrittenen Alters noch bestens in Form. Sie hat immer noch Temperament und geht für ihr Leben gern spazieren, läuft dabei aber super angenehm und ohne Leinen-Gezerre. Sie ist arbeitsfreudig, aufmerksam, achtet sehr auf ihre Bezugspersonen und freut sich riesig, wenn man mit ihr arbeitet oder kleine Aufgaben stellt. Auch wenn sie nicht mehr die Jüngste ist, möchte sie gerne etwas zum „Mitdenken“ haben und nicht nur körperlich, sondern auch geistig ausgelastet sein. Auch hier wären uns echte Schäferhund-Fans am liebsten, die die Rasse kennen und Spaß daran haben, mit einem Hund zu arbeiten. Taylor wurde früher anscheinend nur draußen gehalten und kennt das Leben im Haus nicht. Dennoch sollte sie dabei keinerlei Probleme machen, da sie sauber und ruhig ist und vermutlich ein angenehmer Mitbewohner wäre. Gerade im Alter würden wir uns für sie ein gemütliches Bettchen im Warmen wünschen. Und Familienanschluss, Geborgenheit und das Gefühl, dazuzugehören und ein Teil des Rudels zu sein, sind ja ohnehin für jeden Hund extrem wichtig. Wir wissen, dass die meisten Menschen nur einen jungen Hund adoptieren möchten und im Internet sooo viele Hunde auf ihren ganz persönlichen Sechser im Lotto warten – Hunde, die jünger und vielleicht auch hübscher oder unkomplizierter sind… Dennoch möchten wir hier eine Lanze für Taylor brechen, denn wir haben sie in den vergangenen Monaten als gute Seele kennengelernt, die in den richtigen Händen ein echter Schatz sein könnte. Nicht umsonst ist sie einer unserer ganz besonderen Lieblinge. Vielleicht gibt es ja doch irgendwo nette Schäferhund-Fans, die das auch erkennen können und Taylor eine Chance geben möchten?

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
Preis auf Anfrage
(Schutzgebühr)
mit Video
aktiver & cleverer Junghund COCO sucht seine Menschen Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 1 Jahr
Coco wurde im November 2025 gemeinsam mit seinen Geschwistern – ohne ihre Mutter – auf der Straße gefunden und im Tierheim Free Amely aufgenommen. Mittlerweile durfte Coco nach Deutschland reisen und wartet hier auf Menschen, die ihn auf seinem weiteren Weg begleiten möchten. Coco ist ein cleverer und aktiver Junghund, der die Welt neugierig erkundet und gerne gemeinsam mit seinen Menschen unterwegs ist. Nach entsprechender körperlicher und geistiger Auslastung kann er gut zur Ruhe kommen und zeigt dann seine verschmuste Seite. Besonders liebt Coco seinen Ball und Suchspiele. Er ist sehr kooperativ und arbeitet gerne mit seinen Menschen zusammen – vor allem, wenn dabei Leckerchen im Spiel sind. Besonders Leberwurst hat es ihm angetan. An der Leine läuft Coco bereits sehr gut. An Hundebegegnungen wird weiterhin gearbeitet: Bei fremden Hunden neigt er zunächst zum Bellen und braucht dabei die Anleitung und Sicherheit seiner Menschen. Mit Hunden, die er kennt, zeigt er sich dagegen sehr verspielt. Im Alltag zeigt Coco eine territoriale Motivation. Seine Menschen sollten ihm diese Verantwortung von Anfang an abnehmen und ihn entsprechend anleiten. Er muss weiter lernen, auch einmal nicht im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen, Pausen auszuhalten und mit alltäglichen Reizen gelassen umzugehen. Zuhause hat sich das Deckentraining bereits bezahlt gemacht und Coco kann inzwischen deutlich besser abschalten und zur Ruhe kommen. Alleinebleiben klappt bereits für eine gewisse Zeit problemlos. Autofahren hat Coco bislang erst einmal kennengelernt, aber ebenfalls gut gemeistert. Aktuell lebt Coco mit Katzen zusammen und zeigt sich ihnen gegenüber sehr verträglich. Für Coco wünschen wir uns aktive und konsequente Menschen, die Freude an einem energievollen und neugierigen Junghund haben. Seine Menschen sollten bereit sein, ihm weiterhin das Hunde-1x1 beizubringen und ihm im Alltag Sicherheit und Orientierung zu geben. Nach gemeinsamen Abenteuern freut sich Coco besonders auf ausgiebige Kuscheleinheiten. Du möchtest mehr über ihn erfahren? Weitere Bilder oder Videos von ihm sehen? Dann besuche unsere Homepage: https://pfotenherz-tierschutz.com/hunde/coco-3/ Bei Interesse kannst Du uns gerne eine E-Mail mit deinem ausgefüllten Selbstauskunftsbogen (https://pfotenherz-tierschutz.com/selbstauskunft) an inserate@pfotenherz-tierschutz.com schicken. Wir und vor allem Coco würden uns freuen! Coco ist geimpft, entwurmt und gechipt. Alle unsere Hunde besitzen einen EU-Heimtierausweis und werden nur nach einer erfolgten Vorkontrolle und Zahlung einer Schutzgebühr in Höhe von 480 Euro durch den Verein Pfotenherz - Tierschutz mit Verstand e.V. vermittelt. Pfotenherz - Tierschutz mit Verstand e.V. ist eine Tierschutzorganisation. Das Wohl der Tiere steht bei der Vermittlung im Vordergrund. Ihr möchtet mehr über uns wissen und Euch von unserer Arbeit überzeugen?Homepage: https://pfotenherz-tierschutz.com Facebook: https://www.facebook.com/profile.php?id=61552204607874 Instagram: https://www.instagram.com/pfotenherz_tierschutz Tiktok: https://www.tiktok.com/@pfotenherz_tierschutz

Geprüfte Identität Geprüfte Identität
Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96450
Coburg Bayern
480 €
(Schutzgebühr)
mit Video
COCO - aktiver, lernwilliger Junghund sucht sein Zuhause Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 1 Jahr
Coco wurde im November 2025 gemeinsam mit seinen Geschwistern – ohne ihre Mutter – auf der Straße gefunden und im Tierheim Free Amely aufgenommen. Mittlerweile durfte Coco nach Deutschland reisen und wartet hier auf Menschen, die ihn auf seinem weiteren Weg begleiten möchten. Coco ist ein cleverer und aktiver Junghund, der die Welt neugierig erkundet und gerne gemeinsam mit seinen Menschen unterwegs ist. Nach entsprechender körperlicher und geistiger Auslastung kann er gut zur Ruhe kommen und zeigt dann seine verschmuste Seite. Besonders liebt Coco seinen Ball und Suchspiele. Er ist sehr kooperativ und arbeitet gerne mit seinen Menschen zusammen – vor allem, wenn dabei Leckerchen im Spiel sind. Besonders Leberwurst hat es ihm angetan. An der Leine läuft Coco bereits sehr gut. An Hundebegegnungen wird weiterhin gearbeitet: Bei fremden Hunden neigt er zunächst zum Bellen und braucht dabei die Anleitung und Sicherheit seiner Menschen. Mit Hunden, die er kennt, zeigt er sich dagegen sehr verspielt. Im Alltag zeigt Coco eine territoriale Motivation. Seine Menschen sollten ihm diese Verantwortung von Anfang an abnehmen und ihn entsprechend anleiten. Er muss weiter lernen, auch einmal nicht im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen, Pausen auszuhalten und mit alltäglichen Reizen gelassen umzugehen. Zuhause hat sich das Deckentraining bereits bezahlt gemacht und Coco kann inzwischen deutlich besser abschalten und zur Ruhe kommen. Alleinebleiben klappt bereits für eine gewisse Zeit problemlos. Autofahren hat Coco bislang erst einmal kennengelernt, aber ebenfalls gut gemeistert. Aktuell lebt Coco mit Katzen zusammen und zeigt sich ihnen gegenüber sehr verträglich. Für Coco wünschen wir uns aktive und konsequente Menschen, die Freude an einem energievollen und neugierigen Junghund haben. Seine Menschen sollten bereit sein, ihm weiterhin das Hunde-1x1 beizubringen und ihm im Alltag Sicherheit und Orientierung zu geben. Nach gemeinsamen Abenteuern freut sich Coco besonders auf ausgiebige Kuscheleinheiten. Du möchtest mehr über ihn erfahren? Weitere Bilder oder Videos von ihm sehen? Dann besuche unsere Homepage: https://pfotenherz-tierschutz.com/hunde/coco-3/ Bei Interesse kannst Du uns gerne eine E-Mail mit deinem ausgefüllten Selbstauskunftsbogen (https://pfotenherz-tierschutz.com/selbstauskunft) an inserate@pfotenherz-tierschutz.com schicken. Wir und vor allem Coco würden uns freuen! Coco ist geimpft, entwurmt und gechipt. Alle unsere Hunde besitzen einen EU-Heimtierausweis und werden nur nach einer erfolgten Vorkontrolle und Zahlung einer Schutzgebühr in Höhe von 480 Euro durch den Verein Pfotenherz - Tierschutz mit Verstand e.V. vermittelt. Pfotenherz - Tierschutz mit Verstand e.V. ist eine Tierschutzorganisation. Das Wohl der Tiere steht bei der Vermittlung im Vordergrund. Ihr möchtet mehr über uns wissen und Euch von unserer Arbeit überzeugen?Homepage: https://pfotenherz-tierschutz.com Facebook: https://www.facebook.com/profile.php?id=61552204607874 Instagram: https://www.instagram.com/pfotenherz_tierschutz Tiktok: https://www.tiktok.com/@pfotenherz_tierschutz

Geprüfte Identität Geprüfte Identität
Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96450
Coburg Bayern
480 €
(Schutzgebühr)
Rio Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 1 Jahr
Der verschmuste Junghund ist menschenbezogen, jedoch wachsam ggü. Fremden. Er ist energievoll, intelligent und lernwillig sowie hundeverträglich. August 2026: Rio hat das große Los gezogen und durfte diesen Januar nach Deutschland ziehen. Hier hat er bereits Vieles gelernt: Rio ist stubenrein, fährt gerne Auto und kann mehrere Stunden entspannt alleine bleiben. Er kennt das Leben in der Stadt und kommt mit Verkehr ohne Probleme zurecht. Er läuft gut an der Leine, liebt aber auch den Freigang und lässt sich dort gut abrufen. Unterwegs hat sich Rio schon einige Komplimente von Passanten abgeholt, was seine Fähigkeiten und seinen Fokus auf seine Bezugspersonen angeht! Mit anderen Hunden spielt er sehr gerne und ausgiebig. In der Hundepension unter anderen Hunden fühlt er sich pudelwohl. Rio ist ein intelligenter, aufmerksamer Hund, der gerne und schnell lernt. Training fällt mit ihm sehr leicht. Er liebt es, körperlich und mental mit Suchspielen, Dummy Training oder Kommandos ausgelastet zu werden. Mit ihm sind viele Aktivitäten denkbar, da er ein aktiver Rüde ist, der nur so vor Energie strotzt. So war er bereits einige Male gemeinsam joggen, campen, er mag außerdem Wasser und hat sogar schon das Kajakfahren kennengelernt. Gleichzeitig fällt es ihm zuhause leicht, zur Ruhe zu kommen. Im Home Office schläft er die meiste Zeit über. Rio ist mit seinen Bezugspersonen sehr vertraut, menschenbezogen und liebt es ganz besonders, zu kuscheln. Fremden Menschen gegenüber zeigt er sich wachsam. Hier ist er misstrauisch und äußert dies auch durch bellen und nach vorne springen, wenn sie ihm zu nahe kommen - bei Besuch oder auch unterwegs. Dabei braucht Rio konsequentes und sicheres Management. Für Situationen, in denen sich die unmittelbare Nähe nicht vermeiden lässt, wie beispielsweise beim Tierarzt, ist er bereits an einen Maulkorb gewöhnt. Seine aktuellen Menschen mussten sich leider eingestehen, dass Rio nicht kompatibel mit deren aktuellen Lebenssituation ist und sie sich diesem Management nicht gewachsen fühlen. Schweren Herzens möchten sie daher für ihren Schützling ein geeignetes Zuhause finden. Für Rio wünschen wir uns daher ein erfahrenes Zuhause mit Menschen, die ihm Sicherheit vermitteln können. Katzen findet er draußen sehr interessant - ob er mit Katzen unter einem Dach leben können, wissen wir nicht. Wir suchen für Rio ein Zuhause ohne Kinder, vor allem, weil Kinder eben auch häufiger Besuch bekommen, was Rio aktuell noch sehr stresst. Mit anderen Hunden kommt er aber super klar. Wer akzeptiert, dass Kontakt zu fremden Menschen aktuell stets gemanagt werden muss, gewinnt ganz bestimmt einen loyalen und treuen Begleiter fürs Leben. Rio wurde in einer Kontrolluntersuchung Mitte Juni 2026 ein zweites Mal ohne Befunde auf Mittelmeerkrankheiten getestet. Sein Blutbild sowie Röntgenbild sahen einwandfrei aus. Rio kann nach Vereinbarung in Bamberg besucht werden. Möchten Sie Rio ein liebevolles Zuhause schenken? Dann würden wir uns sehr freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Geprüfte Identität Geprüfte Identität
Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96052
Bamberg Bayern
440 €
(Schutzgebühr)
„Joy“, weiblich, kastriert, Mischling, geb. 20.03.20, ca. 55 cm Mischlingshunde
Mischling, Hündin, 6 Jahre
„Joy“, weiblich, kastriert, Mischling, geb. 20.03.20, ca. 55 cm Joy – treue Seele mit zwei Gesichtern Joy stammt ursprünglich aus dem Auslandstierschutz und wurde im Alter von etwa fünf Monaten von einem anderen Verein nach Deutschland geholt. Von dort aus wurde sie von einem liebevollen Paar adoptiert, bei dem sie ein behütetes Zuhause fand. Nach vier Jahren änderte sich das Leben der Familie auf tragische Weise und damit auch das Leben für Joy: Der Mann, zu dem Joy eine besonders enge Bindung hatte, verstarb. Seine Frau konnte Joy zeitlich und emotional nicht mehr gerecht werden und so wurde die Hündin ins Tierheim gebracht. Im Tierheim zeigte Joy zunächst einmal ihr zutiefst misstrauisches Gesicht – kein Wunder, verstand sie doch überhaupt nicht, wo sie auf einmal gelandet war. Sie bellte und drohte, sobald ihr jemand zu nahekam – nicht aus Aggression, sondern aus Unsicherheit und Überforderung, ganz nach der Devise „Abschreckung ist die beste Verteidigung“. Es dauerte Wochen, bis die Tierpfleger mit viel Geduld, klaren Abläufen und liebevoller Zuwendung ihr Vertrauen Schritt für Schritt gewinnen konnten. Inzwischen kennt Joy die Routinen, weiß, wann es rausgeht und wann gefüttert wird – und das gibt ihr Sicherheit. Und was ihre bekannten Bezugspersonen angeht, hat sie inzwischen auch gelernt, dass diese keine „Hundefresser“, sondern eigentlich gar nicht so übel sind. Heute zeigt sich Joy bei „ihren“ Menschen von ihrer fröhlichen Seite – ganz gemäß ihres Namens: sie präsentiert sich dann als eine witzige, überdrehte Maus, die sich riesig freut, wenn sie bekannte Gesichter sieht und die gerne etwas zu stürmisch ihre Küsschen verteilt. Gerne lässt sie sich streicheln und knuddeln und wenn man Geschirr und Leine holt, ist sie vor lauter Freude kaum zu bremsen. Wir sind davon überzeugt, dass Joy für ihre Bezugspersonen eine richtig anhängliche Kumpeline wäre, mit der man durch dick und dünn gehen kann. Trotz ihres kleinen Speckbäuchleins ist Joy übrigens sehr aktiv, läuft gerne und hat Energie für zwei. An der kurzen Leine kann sie durchaus auch mal kräftig ziehen. Ihre feste Gassigängerin arbeitet aber bereits regelmäßig mit ihr daran und Joy lernt mit jedem Spaziergang ein Stück mehr, zur Ruhe zu kommen und sich zu orientieren. Wir empfehlen in geeignetem Gelände eine Schleppleine, denn dann hat sie etwas mehr Freiraum, kann mehr springen und läuft wesentlich angenehmer. Leider ist Joy eine Hündin, die stark auf Bewegung reagiert. Egal ob Autos, Fahrräder, Jogger oder aufspringendes Wild – Joy möchte am liebsten hinterher. In dieser Beziehung muss noch viel mit ihr gearbeitet werden. Aus diesem Grund ist es im Moment unmöglich, sie ohne Leine laufen zu lassen. Ja, Joy ist eine Hündin mit Charakter. Sie braucht klare Regeln, Sicherheit und Menschen, die wissen, was sie wollen. Wenn etwas nicht nach ihrem Kopf geht, kann sie auch mal bocken – daher sollte ihr zukünftiger Mensch ruhig, konsequent und körperlich standfest sein. Wenn Joy merkt, dass ihr Mensch unsicher ist, versucht sie, die Führung zu übernehmen – auch wenn sie das eigentlich gar nicht will, sondern sich vielmehr auf ihren zweibeinigen Partner verlassen möchte. Joy ist daher kein Hund für Anfänger. Ihre neuen Besitzer sollten schon etwas Hundeerfahrung mitbringen. Auch ältere Menschen oder Familien mit Kindern sind für Joy nicht geeignet. Was andere Hunde betrifft, reagiert Joy auch unterwegs oftmals unwirsch. Wenn sie einen anderen Vierbeiner kennt, kann das Zusammenleben aber durchaus auch klappen. Es kommt eben auf die gegenseitige Sympathie an. Grundsätzlich würden wir Joy aber lieber als Einzelhund oder höchstens zu einem souveränen Rüden vermitteln wollen. Auch fremde Menschen stehen nicht gerade auf Platz 1 auf Joys Beliebtheitsliste. Sie ist sehr territorial und bewacht ihr Heim kompromisslos. Auch unterwegs von völlig Fremden angefasst oder gestreichelt zu werden, ist für sie ein absolutes No-Go und könnte durchaus mit einem zurechtweisenden Schnappen quittiert werden. Joy ist auf ihre engste Familie fixiert, andere Menschen sind ihr eher suspekt. Daher müssen Interessenten für die charakterstarke Hündin erst mehrere Male mit ihrer Gassigeherin mitlaufen, damit sich Joy an die neuen Gesichter gewöhnen kann. Gott sei Dank ist das kleine Pummelchen aber gleichzeitig auch sehr verfressen, so dass man sie mit ein paar Leckerlis durchaus um den Finger wickeln kann. Ist es dann aber soweit, zeigt Joy, wie sie wirklich ist: aufmerksam, charmant, sensibel – und mit einem kleinen Hang zur Theatralik. Sie liebt ihre Menschen, ist verschmust, verspielt und bringt einen mit ihren Eigenheiten oft zum Lachen. Sie vergöttert Bällchen und andere Spielsachen und freut sich riesig, wenn man mit ihr herumkaspert. Im Haus ist Joy super brav, sauber und angenehm. Sie kann auch durchaus mal ein paar Stunden allein gelassen werden, ohne etwas anzustellen. Auch Autofahren ist kein Problem. Joy sucht ein Zuhause in ruhiger, ländlicher Umgebung oder am Stadtrand, wo sie nicht von zu vielen Reizen überflutet wird und die nötige Gelassenheit finden kann. Ein eingezäunter Garten wäre natürlich das Nonplusultra. Ja, Joy hat zwei Gesichter: ein super liebes und verschmustes Wesen bei ihren Bezugspersonen, aber auch ein sehr misstrauisches allem Fremden gegenüber. Und ja, sie hat einige Baustellen. Aber da ist nichts, was die richtigen Menschen mit etwas Fingerspitzengefühl, mit Geduld, Humor und klarer Führung nicht meistern könnten. Sie ist im besten Alter – bereit für einen Neuanfang mit Menschen, die ihr die Sicherheit geben, die sie so dringend braucht. Leider ist Joy auch eines jener Schicksale, die zeigen, dass manche Organisationen ihre vermittelten Hunde nicht mehr zurücknehmen, wenn das Leben anders verläuft als geplant. Doch wir haben Joy versprochen: Diesmal wird alles gut. Sie darf so lange bei uns bleiben, bis wir genau die richtigen Menschen für sie gefunden haben. Joy sucht Menschen mit Herz, Verstand und Geduld – Menschen, die ihr zeigen, dass sie angekommen ist. Wer sich auf sie einlässt, bekommt eine treue, witzige und liebenswerte Gefährtin fürs Leben.

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
400 €
(Schutzgebühr)
"Lucy", weiblich, Europäischer Schlittenhund, geb. ca. 2021, ca. 55 cm Rassehunde
Mischling, Hündin, 5 Jahre
„Lucy“, weiblich, Europäischer Schlittenhund, geb. ca. 2021, ca. 55 cm Ängstliches Mäuschen sucht Menschen, die ihr die Welt zeigen Lucy wurde Anfang Januar zusammen mit zwei weiteren Hunden ins Tierheim gebracht. Viel wissen wir nicht von ihrer Vorgeschichte. Uns wurde gesagt, dass ihr Herrchen gestorben sei und Lucy mit mehreren anderen Hunden möglicherweise schon tagelang allein auf einem Grundstück gelebt habe, bis sie gerettet werden konnten. Mit einem Umweg über eine vorübergehende Pflegestelle kamen Lucy, Bart und Taurus dann schließlich im Tierheim Kronach an, die anderen Hunde wurden wohl auf andere Tierheime verteilt. Schon bei Ankunft der Hunde fiel uns der schlechte körperliche Allgemeinzustand auf. So waren Lucy und ihre Kumpels klapperdürr, sie hatten ein schlechtes Fell, waren ungepflegt und stanken schrecklich. Selbst der Tierarzt, dem wir die Hunde gleich vorgestellt hatten, war ganz erschüttert und verweigerte die Impfung – zu schlecht sei ihr Zustand. Lange kämpften wir auch mit Durchfall, bis wir schließlich ein getreidefreies, hochwertiges Futter gefunden hatten, das die drei gut vertragen. Ausgehungert wie sie waren, fraßen (und fressen!) Lucy und ihre Kumpels wie die Scheunendrescher und haben inzwischen auch schon eine gute Figur bekommen. Auch der Tierarzt war beim letzten Besuch zufrieden und so konnten Lucy und die beiden anderen endlich geimpft werden. Allerdings sollte ein Nabelbruch noch operiert werden, wobei Lucy dann auch gleich kastriert werden soll. Charakterlich kann man über Lucy nur Gutes berichten. Sie ist ein durch und durch liebes Mädchen, gutmütig und lässt alles mit sich machen. Was Lucy aber noch große Probleme bereitet, ist ihre Angst allem Neuen gegenüber. Sie scheint noch nichts zu kennen und konnte bei Ankunft im Tierheim noch nicht einmal an der Leine gehen. Dank liebevollen Trainings ist das inzwischen kein Problem mehr, aber in allen ungewohnten Situationen wird immer wieder Lucys Angst und damit Fluchttrieb zum Vorschein kommen. Daher möchten wir sie auch nicht in eine Familie mit Kindern vermitteln. Bei ihren bekannten Bezugspersonen ist Lucy aber inzwischen sehr verschmust und kuschelt auch gerne. Auch wenn Lucy superlieb ist, ist die Maus nicht für Hundeanfänger geeignet. Sie bringt mehrere Baustellen mit, an denen gearbeitet werden muss. Dies hängt mit ihrer Vergangenheit zusammen. Lucy ist ein Europäischer Schlittenhund, eine Rasse, die nicht offiziell anerkannt ist, sich unter Schlittenhunde-Fans aber immer größerer Beliebtheit erfreut. Um die Schnelligkeit zu erhöhen, wurden hier in die „üblichen“ Schlittenhunde wie Huskys & Co Pointer, Dt. Kurzhaar und ähnliche Rassen eingekreuzt, dessen Ergebnis windschnittige, fast windhundartige Flitzer sind. Das bedeutet, dass Lucy ein sehr lauffreudiger und temperamentvoller Hund ist. Sie hat Energie wie ein Junghund, kann springen und spielen und möchte am liebsten täglich laaange Spaziergänge machen. Mit einer kleinen Runde um den Block ist sie nicht zufrieden. Ob sie Jagdtrieb hat, können wir bisher noch nicht sagen, aber aufgrund ihrer Angst vor allem Fremden sollte man sie ohnehin unbedingt an der Leine lassen. Ein anderer Aspekt von Lucys früherem Leben ist die Tatsache, dass sie vermutlich nur auf einem Grundstück gelebt hat. Sie war wahrscheinlich noch nie in einem Haus und kennt den Ablauf und die Regeln in einem Menschenhaushalt nicht. Hier ist tatsächlich noch viel Geduld und Training nötig, damit Lucy versteht, dass nicht jedes ungewohnte Geräusch eine Bedrohung darstellt, dass Teppich oder Mülleimer tabu sind, dass man sein Geschäft draußen verrichtet und dass man auch mal brav allein zuhause bleiben muss. Auch das Zur-Ruhe-Kommen fällt ihr im Moment noch schwer, weil eben alles so interessant ist und sie außerdem jede Menge Hummeln im Hintern hat. Hier sind Menschen gefragt, die Spaß daran haben, mit einem Rohdiamanten zu arbeiten, der zwar noch nichts kann und nichts kennt, aber sich freut, wenn man sich mit ihm beschäftigt. Auch sollte man geduldig und nicht gleich enttäuscht sind, wenn nicht alles von Anfang an perfekt klappt. Es sollte ein Haushalt sein, in dem Lucy vor allem in der ersten Zeit nicht allzu lange allein bleiben muss, damit man das langsam mit ihr üben kann. Ein sicher eingezäunter Garten ist ebenfalls unbedingt nötig, damit Lucy nach Herzenslust flitzen und sich auspowern kann. Sie ist gerne draußen und kennt das ja auch von früher. Wenn sie bei uns in den eingezäunten Freilauf darf, dreht sie erst einmal ein paar Runden in „Top-Speed“. Da man ihr diese Bewegung an der Leine gar nicht ermöglichen kann, ist ein Garten unbedingt Pflicht. Da Lucy noch nicht viel kennt, sollte ihr neues Reich auch eher ländlich und nicht in einer Stadt liegen. Die vielen Reize würden sie komplett überfordern. Mit anderen Hunden ist Lucy in der Regel gut verträglich, immerhin hat sie ja früher im Rudel gelebt. Allerdings muss man aufpassen, wenn Futter im Spiel ist. Dadurch dass sie und ihre Kumpels offenbar wirklich lange Hunger gelitten haben, ist sie sehr futterneidisch (nur anderen Hunden gegenüber, nicht bei Menschen) und verteidigt jeden Krümel energisch gegen „Fressfeinde“. Zusammenfassend kann man sagen, dass Lucy zwar ein liebes Mädchen, aber auch ein Angsthäschen ist. Sie braucht Menschen mit Erfahrung (am besten mit Angsthunden) und Geduld, die ihr die die nötige Sicherheit und Erziehung vermitteln können. In welcher netten Familie findet Lucy ihren Ruhepol und wird für die mageren Jahre ihrer Vergangenheit entschädigt?

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
400 €
(Schutzgebühr)
"Bart", männlich, kastriert, Europäischer Schlittenhund, geb. 2019, 60 cm Rassehunde
Mischling, Rüde, 7 Jahre
„Bart“, männlich, kastriert, Europäischer Schlittenhund, geb. ca. 2019, ca. 60 cm Jung gebliebener Kumpeltyp in den besten Jahren sucht unternehmungslustigen Haushalt Bart wurde Anfang Januar zusammen mit zwei Hündinnen ins Tierheim gebracht. Viel wissen wir nicht von seiner Vorgeschichte. Uns wurde gesagt, dass sein Herrchen gestorben sei und Bart mit mehreren anderen Hunden möglicherweise schon tagelang allein auf einem Grundstück gelebt habe, bis sie gerettet werden konnten. Mit einem Umweg über eine vorübergehende Pflegestelle kamen Bart, Taurus und Lucy dann schließlich im Tierheim Kronach an, die anderen Hunde wurden wohl auf andere Tierheime verteilt. Schon bei Ankunft der Hunde fiel uns der schlechte körperliche Allgemeinzustand auf. So waren Bart und seine beiden Freundinnen klapperdürr, sie hatten ein schlechtes Fell, waren ungepflegt und stanken schrecklich. Selbst der Tierarzt, dem wir die Hunde gleich vorgestellt hatten, war ganz erschüttert und verweigerte die Impfung – zu schlecht sei ihr Zustand. Lange kämpften wir auch mit Durchfall, bis wir schließlich ein getreidefreies, hochwertiges Futter gefunden hatten, das die drei gut vertragen. Ausgehungert wie sie waren, fraßen (und fressen!) Bart und seine Kumpelinen wie die Scheunendrescher und haben inzwischen auch gute Figuren bekommen. Auch der Tierarzt war beim letzten Besuch zufrieden und so konnten Bart & Co endlich auch geimpft werden. Aufgrund einer Penis-Anomalie wurde Bart mittlerweile auch kastriert. Charakterlich kann man über Bart nur Gutes berichten. Er ist ein durch und durch lieber Kerl, der jeden Menschen begeistert begrüßt, gerne an ihm hochspringt, versucht, auf seinen Schoß zu kriechen oder sich an ihn schmiegt. In seiner Freude kann er durchaus auch etwas stürmisch oder aufdringlich sein, daher ist er für kleinere Kinder vielleicht nicht die beste Wahl. Bart ist offen und gutmütig, lässt alles mit sich machen und liebt es, gestreichelt und gekuschelt zu werden. Selbst in der Tierarztpraxis begrüßte er alle Ärzte und Helferinnen wie alte Kumpels, forderte mit ganzem Körpereinsatz Streicheleinheiten ein und schaute ihnen am Computer gerne über die Schulter. Er benahm sich ganz so, als wäre er hier schon zuhause. Und so wirkt Bart auf den ersten Blick wie der perfekte problemlose Begleiter für eine aktive Familie – doch Achtung: Interessenten sollten wissen, dass der Frechdachs – so süß und goldig er auch ist – doch auch ein paar Baustellen mitbringt, an denen gearbeitet werden muss. Dies ist in Barts vermutlich nicht gerade rosiger Vergangenheit begründet. Bart ist ein Europäischer Schlittenhund, eine Rasse, die nicht offiziell anerkannt ist, sich unter Schlittenhunde-Fans aber immer größerer Beliebtheit erfreut. Um die Schnelligkeit zu erhöhen, wurden hier in die „üblichen“ Schlittenhunde wie Huskys & Co Pointer, Dt. Kurzhaar und ähnliche Rassen eingekreuzt, dessen Ergebnis windschnittige, fast windhundartige Flitzer sind. Wie uns berichtet wurde, ist Barts ehemaliger Besitzer früher wohl auch Rennen mit ihm und seinen anderen Hunden gefahren. Das bedeutet, dass Bart ein sehr lauffreudiger und temperamentvoller Hund ist, dem man das Alter von 7 Jahren in keinster Weise anmerkt. Bart hat Energie wie ein Junghund, kann springen und spielen und möchte am liebsten täglich laaange Spaziergänge machen. Mit einer kleinen Runde um den Block ist er nicht zufrieden. Auch kann er ganz schön an der Leine ziehen, was man aufgrund seiner schmalen Gestalt vielleicht gar nicht vermutet. Ob er Jagdtrieb hat, können wir bisher noch nicht sagen, aber da er ohnehin kaum Kommandos kennt, sollte man ihn unbedingt an der Leine lassen. Ein anderer Aspekt von Barts früherem Leben ist die Tatsache, dass er vermutlich nur auf einem Grundstück gelebt hat. Er war wahrscheinlich noch nie in einem Haus und kennt den Ablauf und die Regeln in einem Menschenhaushalt nicht. Hier ist tatsächlich noch viel Geduld und Training nötig, damit Bart versteht, dass Teppich oder Mülleimer tabu sind, dass man sein Geschäft draußen verrichtet und dass man auch mal brav allein zuhause bleiben muss. Auch das Zur-Ruhe-Kommen fällt ihm im Moment noch schwer, weil eben alles so interessant ist. Hier sind Menschen gefragt, die Spaß daran haben, mit einem aufmerksamen und lernwilligen Hund zu arbeiten und die nicht gleich enttäuscht sind, wenn nicht alles von Anfang an perfekt klappt. Es sollte ein Haushalt sein, in dem er vor allem in der ersten Zeit nicht allzu lange allein bleiben muss, damit man das langsam mit ihm üben kann. Ein sicher eingezäunter Garten ist ebenfalls unbedingt nötig, damit Bart nach Herzenslust flitzen und sich auspowern kann. Er ist gerne draußen und kennt das ja auch von früher. Wenn er bei uns in den eingezäunten Freilauf darf, dreht er erst einmal ein paar Runden in „Top-Speed“. Da man ihm diese Bewegung an der Leine gar nicht ermöglichen kann, ist ein Garten unbedingt Pflicht. Allerdings kommt er auch gerne schnell wieder ins Warme, wenn es ihm zu kalt wird oder er mit seinen Bezugspersonen schmusen möchte. Da Bart noch nicht viel zu kennen scheint, sollte sein neues Reich auch eher ländlich und nicht in einer Stadt liegen. Mit anderen Hunden ist Bart in der Regel gut verträglich, immerhin hat er ja früher im Rudel gelebt. Allerdings muss man wirklich aufpassen, wenn Futter im Spiel ist. Dadurch dass er und seine Kumpels offenbar wirklich lange Hunger gelitten haben, ist er sehr futterneidisch (nur anderen Hunden gegenüber, nicht bei Menschen) und verteidigt jeden Krümel energisch gegen „Freßfeinde“. Zusammenfassend kann man sagen, dass Bart ein liebenswerter Sonnenschein ist, dessen Charme man nur schwer widerstehen kann. Trotzdem braucht er Menschen mit etwas Erfahrung und Geduld, die ihm den nötigen Hunde-Benimm und auch noch einige Kommandos beibringen können. In welcher netten Familie findet Bart seinen Ruhepol und wird für die mageren Jahre seiner Vergangenheit entschädigt?

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
400 €
(Schutzgebühr)
"Taurus", weiblich, Europäischer Schlittenhund, geb. 14.05.19, ca. 60 cm Rassehunde
- andere Rassen, Hündin, 7 Jahre
„Taurus“, weiblich, Europäischer Schlittenhund, geb. 14.05.19, ca. 60 cm Temperamentvolle Lady sucht unternehmungslustigen Haushalt Taurus, die trotz ihres männlich klingenden Namens („taurus“ bedeutet auf lateinisch „Stier“) eine Hündin ist, wurde Anfang Januar zusammen mit zwei ihrer Kumpels ins Tierheim gebracht. Viel wissen wir nicht von ihrer Vorgeschichte. Uns wurde gesagt, dass ihr Herrchen gestorben sei und Taurus mit mehreren anderen Hunden möglicherweise schon tagelang allein auf einem Grundstück gelebt habe, bis sie gerettet werden konnten. Mit einem Umweg über eine vorübergehende Pflegestelle kamen Taurus, Bart und Lucy dann schließlich im Tierheim Kronach an, die anderen Hunde wurden wohl auf andere Tierheime verteilt. Schon bei Ankunft der Hunde fiel uns der schlechte körperliche Allgemeinzustand auf. So waren Taurus und ihre beiden Kumpels klapperdürr, sie hatten ein schlechtes Fell, waren ungepflegt und stanken schrecklich. Selbst der Tierarzt, dem wir die Hunde gleich vorgestellt hatten, war ganz erschüttert und verweigerte die Impfung – zu schlecht sei ihr Zustand. Lange kämpften wir auch mit Durchfall, bis wir schließlich ein getreidefreies, hochwertiges Futter gefunden hatten, das die drei gut vertragen. Ausgehungert wie sie waren, fraßen (und fressen!) Taurus und ihre Kumpels wie die Scheunendrescher und haben inzwischen auch gute Figuren bekommen. Auch der Tierarzt war beim letzten Besuch zufrieden und so konnten Taurus und ihre Kumpels endlich auch geimpft werden. Charakterlich kann man über Taurus nur Gutes berichten. Sie ist eine durch und durch liebe Maus, die jeden Menschen begeistert begrüßt, gerne an ihm hochspringt, versucht, auf seinen Schoß zu kriechen oder sich an ihn schmiegt. In ihrer Freude kann sie durchaus auch etwas stürmisch oder aufdringlich sein, daher ist sie für kleinere Kinder vielleicht nicht die beste Wahl. Taurus ist offen und gutmütig, lässt alles mit sich machen und liebt es, gestreichelt und gekuschelt zu werden. Auf den ersten Blick wirkt Taurus wie der perfekte problemlose Begleiter für eine aktive Familie – doch Achtung: Interessenten sollten wissen, dass die Maus – so süß und goldig sie auch ist – doch auch ein paar Baustellen mitbringt, an denen gearbeitet werden muss. Dies ist in Taurus´ vermutlich nicht gerade rosiger Vergangenheit begründet. Taurus ist ein Europäischer Schlittenhund, eine Rasse, die nicht offiziell anerkannt ist, sich unter Schlittenhunde-Fans aber immer größerer Beliebtheit erfreut. Um die Schnelligkeit zu erhöhen, wurden hier in die „üblichen“ Schlittenhunde wie Huskys & Co Pointer, Dt. Kurzhaar und ähnliche Rassen eingekreuzt, dessen Ergebnis windschnittige, fast windhundartige Flitzer sind. Wie uns berichtet wurde, ist Taurus` ehemaliger Besitzer früher wohl auch Rennen mit ihr und seinen anderen Hunden gefahren. Das bedeutet, dass Taurus ein sehr lauffreudiger und temperamentvoller Hund ist, dem man das Alter von 7 Jahren in keinster Weise anmerkt. Taurus hat Energie wie ein Junghund, kann springen und spielen und möchte am liebsten täglich laaange Spaziergänge machen. Mit einer kleinen Runde um den Block ist sie nicht zufrieden. Ob sie Jagdtrieb hat, können wir bisher noch nicht sagen, aber da sie ohnehin kaum Kommandos kennt, sollte man sie unbedingt an der Leine lassen. Ein anderer Aspekt von Taurus´ früherem Leben ist die Tatsache, dass sie vermutlich nur auf einem Grundstück gelebt hat. Sie war wahrscheinlich noch nie in einem Haus und kennt den Ablauf und die Regeln in einem Menschenhaushalt nicht. Hier ist tatsächlich noch viel Geduld und Training nötig, damit Taurus versteht, dass Teppich oder Mülleimer tabu sind, dass man sein Geschäft draußen verrichtet und dass man auch mal brav allein zuhause bleiben muss. Auch das Zur-Ruhe-Kommen fällt ihr im Moment noch schwer, weil eben alles so interessant ist. Hier sind Menschen gefragt, die Spaß daran haben, mit einem aufmerksamen und lernwilligen Hund zu arbeiten und die nicht gleich enttäuscht sind, wenn nicht alles von Anfang an perfekt klappt. Es sollte ein Haushalt sein, in dem sie vor allem in der ersten Zeit nicht allzu lange allein bleiben muss, damit man das langsam mit ihr üben kann. Ein sicher eingezäunter Garten ist ebenfalls unbedingt nötig, damit Taurus nach Herzenslust flitzen und sich auspowern kann. Sie ist gerne draußen und kennt das ja auch von früher. Wenn sie bei uns in den eingezäunten Freilauf darf, dreht sie erst einmal ein paar Runden in „Top-Speed“. Da man ihr diese Bewegung an der Leine gar nicht ermöglichen kann, ist ein Garten unbedingt Pflicht. Allerdings kommt sie auch gerne schnell wieder ins Warme, wenn es ihr zu kalt wird oder sie mit ihren Bezugspersonen schmusen möchte. Da Taurus noch nicht viel zu kennen scheint, sollte ihr neues Reich auch eher ländlich und nicht in einer Stadt liegen. Mit anderen Hunden ist Taurus in der Regel gut verträglich, immerhin hat sie ja früher im Rudel gelebt. Allerdings muss man wirklich aufpassen, wenn Futter im Spiel ist. Dadurch dass sie und ihre Kumpels offenbar wirklich lange Hunger gelitten haben, ist sie sehr futterneidisch (nur anderen Hunden gegenüber, nicht bei Menschen) und verteidigt jeden Krümel energisch gegen „Freßfeinde“. Zusammenfassend kann man sagen, dass Taurus ein liebenswerter Sonnenschein ist, dessen Charme man nur schwer widerstehen kann. Trotzdem braucht sie Menschen mit etwas Erfahrung und Geduld, die ihr den nötigen Hunde-Benimm und auch noch einige Kommandos beibringen können. In welcher netten Familie findet Taurus ihren Ruhepol und wird für die mageren Jahre ihrer Vergangenheit entschädigt?

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
400 €
(Schutzgebühr)
"Jacinta", weiblich, kastriert, Zentralasiatischer Owtscharka (Alabai), geb. 04.05.19, 65 cm Rassehunde
Zentralasiatischer Owtscharka, Hündin, 7 Jahre
„Jacinta“, weiblich, kastriert, Zentralasiatischer Owtscharka (Herdenschutzhund), geb. 04.05.19, 65 cm „Eisbär“ sucht Familie mit Herdenschutzhund-Erfahrung Mit ihrem schneeweißen Fell erinnert unsere Jacinta auf den ersten Blick tatsächlich an einen Eisbär. Wenn man noch genauer hinschaut, erkennt man, dass ihr beide Ohren abgeschnitten wurden – leider eine gängige Praxis in Spanien (und nicht nur dort). ☹ Damit wären wir schon bei Jacintas Vorgeschichte, die leider zum großen Teil im Dunklen liegt. Was wir wissen ist, dass sie in einem Ortsteil von Granada gefunden wurde, wo sie ziel- und herrenlos umherirrte und schließlich von Gemeindemitarbeitern in unser dortiges Partner-Tierheim Sierra Nevada gebracht wurde. Dass die arme Seele nichts Gutes erlebt und schließlich ausgesetzt wurde, kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit annehmen. Damals war Jacinta noch klapperdürr, dreckig und ungepflegt und kaum mit der bildschönen strahlenden Pracht-Hündin zu vergleichen, die wir jetzt vor uns sehen. Auch die Tatsache, dass Jacinta bei manchen plötzlichen und lauten Geräuschen oder ungewohnten Situationen Angst zeigt, lässt nicht auf eine glückliche Vorgeschichte schließen. Da Jacinta in ihrem Heimatland kaum Vermittlungschancen hat, durfte sie schließlich zu uns nach Kronach ausreisen. Hier möchten wir uns bemühen, genau das richtige Zuhause für diese ganz besondere Fellnase zu finden. Und besonders ist Jacinta in der Tat: Sie dürfte ein Zentralasiatischer Owtscharka, auch Alabai genannt, sein, vielleicht nicht ganz reinrassig, aber doch zum größten Teil. Diese noch sehr ursprüngliche Rasse ist bei uns fast gänzlich unbekannt und gehört zur Gruppe der Herdenschutzhunden. Das heißt, sie wurde gezüchtet, um Herden allein in den Bergen zu bewachen, und diese auch ohne die Anwesenheit ihres Hirten gegen alle möglichen Feinde wie zum Beispiel Wölfe und Bären zu verteidigen. Ob Jacinta jemals an einer Herde im Einsatz war, wissen wir natürlich nicht. Die Gene ihrer Vorfahren hat sie aber ganz sicher geerbt. Das bedeutet, dass sie erstens über einen sehr ausgeprägten Wach- und Schutzinstinkt verfügt. Als Bewacher eines Grundstückes ist sie somit unschlagbar. Des weiteren ist Jacinta wie alle Herdenschutzhunde sehr stur. Da es diese Hunde gewohnt sind, auch ohne ihren Menschen Entscheidungen treffen zu müssen, hat sie ihren eigenen Kopf und ist nicht leicht zu erziehen. Ihr Freiheitsdrang ist sehr hoch und Befehle befolgt sie nur, wenn sie einen Sinn darin erkennen kann. Jacinta ist kein Hund wie jeder andere und ganz sicher kein Begleiter für den „Otto-Normal-Hundebesitzer“. Um auf Anhieb genau die richtige Familie für sie zu finden, wünschen wir uns für unseren „Eisbär“ ein Zuhause mit Herdenschutzhund-Erfahrung und Menschen, die die Denkweise dieser stolzen Hunde verstehen und sich in sie hineinfühlen können. Wer einfach nur einen „normalen“ vierbeinigen Kumpel sucht, könnte mit Jacintas Art überfordert sein, was zwangsläufig zu einer Frustration auf beiden Seiten – Mensch und Hund – führen könnte. Das möchten wir vermeiden. Wie also sollte Jacintas Zuhause aussehen? Einmal ist die große Hündin auf keinen Fall für eine Wohnung geeignet. Jacinta braucht ein Haus mit einem ausbruchssicher eingezäunten Garten. Ihre Besitzer müssen sich damit abfinden können, dass Jacinta den größten Teil des Tages draußen verbringen möchte, vielleicht sogar die Nacht. Jacinta ist sehr robust und liebt es, draußen zu liegen und ihre Umgebung zu beobachten, auch kaltes Wetter oder Schnee hält sie nicht davon ab. Sie hat extrem dichtes Fell und scheint sich selbst an Minusgraden nicht zu stören. Im Tierheim nutzt sie zwar auch immer wieder gern ihren Innenzwinger und ihre Decken (und sollte auch in ihrem neuen Zuhause stets die Möglichkeit haben, nach drinnen zu ihren Menschen zu gelangen), am liebsten hält sie sich jedoch im eingezäunten Freilauf auf und passt auf. Sie sieht es als ihre Pflicht an, über das ihr anvertraute Revier zu wachen und nimmt diese Aufgabe sehr ernst. Das heißt, sie meldet jede Regung, die sie wahrnimmt, durch Bellen – und zwar am Tag und in der Nacht. Vor allem in der Nacht könnte dies zu erheblichem Ärger mit den Nachbarn führen, weshalb Jacintas neues Zuhause etwas abseits liegen sollte. Des weiteren ist Jacinta herdenschutzhund-typisch sehr stur. Sie macht am liebsten nur das, was sie gerade für richtig hält. Hat sie keine Lust, herzukommen, kann man lange vergeblich rufen. Meint sie, dass sie beim Spazierengehen lieber einen anderen Weg gehen möchte, kann es sein, dass sie alle vier Pfoten in den Boden rammt und bockt. Mit etwas Ablenkung und Fingerspitzengefühl kann man sie dann zwar doch „überreden“, aber sie versucht dann immer, es so aussehen zu lassen, als ob die Idee von ihr käme, um nicht das Gesicht zu verlieren. Jacinta ist auf keinen Fall ein Hund für Menschen, die gerne mit Hunden trainieren oder ihnen allerlei beibringen wollen, für „Kadavergehorsam“ und laute Befehlstöne hat sie nichts übrig. Sie ist vielmehr ein Hund für Individualisten, die Jacintas eigenen Willen schätzen, ähnlich wie bei einer Katze. Bei ihren Bezugspersonen ist Jacinta übrigens superlieb und lässt alles mit sich machen. Auch tierärztliche Behandlungen waren bisher kein Problem. Sie schmust mit Begeisterung, lässt sich knuddeln und sogar mal einen Schmatz auf die Stirn drücken. Bei Fremden ist jedoch erst einmal Vorsicht geboten. Wie Jacinta Kindern gegenüber reagiert, können wir nicht sagen. Sicherheitshalber sollten nur größere Kinder oder Jugendliche in ihrem neuen Zuhause leben. Auch wenn wir nicht wissen, ob Jacinta schon einmal in einem Haus mit Menschen zusammengelebt hat, erwarten wir hier keine Probleme. Im Tierheim ist sie superbrav, absolut sauber und vom Wesen her sehr ruhig. Wir denken, dass sie sich in einem Haushalt benehmen und sicher auch mal allein bleiben kann. Wie die meisten Herdenschutzhunde ist sie eher gemütlich und gelassen. Ab und zu hat sie aber ihre „verrückten fünf Minuten“ und tobt ausgelassen durch den Garten. Auch ihre Spaziergänge genießt sie sehr, ist ausdauernd und sportlich. Mit anderen Hunden versteht sich Jacinta leider nicht immer. Mit manchen großen Rüden spielt sie zwar mitunter fröhlich, wenn sie gerade Lust dazu hat, ihre Laune kann aber schnell umschlagen, wenn sie sich durch eine Kleinigkeit provoziert fühlt (ein unbedachtes Anrempeln des anderen im Eifer des Spiels oder Streit um ein Leckerli). Wir möchten Jacinta daher nur als Einzelhund vermitteln. Es könnte aber sein, dass sie Katzen duldet. Vor dem Gitter unseres Katzengeheges zeigt sie sich zumindest immer sehr gelassen und freundlich. Jacinta ist ganz sicher kein Hund wie jeder andere und auch kein Hund für jedermann. Aber sie hat auch etwas Magisches, etwas Ursprüngliches an sich, was uns Tierpfleger immer wieder von Neuem fasziniert. Und da es ja bekanntlich für jeden Topf einen Deckel gibt, ist es jetzt unsere Aufgabe, genau den richtigen Platz für unsere Herdenschutzhund-Dame zu finden. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, können wir Sie gerne auch noch ausführlicher informieren oder Sie kommen einfach vorbei und lernen unseren Eisbär in natura kennen. Kontakt: Tierschutzverein Kronach Ottenhof 2 96317 Kronach 09261 / 20111 tsvkc@gmx.de www.tierheim-kronach.de

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
400 €
(Schutzgebühr)
Suki - Hündin mit Potential Mischlingshunde
- andere Rassen, Hündin, 3 Jahre
Suki ist eine 11 Monate alte rumänische Mischlingshündin. Sie ist seit Mitte Februar in 96355 Tettau auf Pflegestelle und lebt mit Rüden und Hündinnen in einem Haushalt zusammen. Sie ist stubenrein, läuft schön an der Leine, kennt das Auto fahren (auch wenn ihr hier altersbedingt öfter mal übel wird) und kann stundenweise alleine bleiben. Sie ist ein sportlicher Hund der für alles mögliche zu begeistern ist. Wir suchen für Sie aktive Menschen, die sie artgerecht auslasten und fordern. Sie ist geimpft, gechipt, entwurmt und bereits kastriert. Interesse geweckt? Dann melden Sie sich gerne unter 017688099297 und lernen Suki persönlich kennen.

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96355
Tettau Bayern
450 €
(Schutzgebühr)
Kali - auf der Suche nach dem Glück Mischlingshunde
- andere Rassen, Rüde, 7 Jahre
Kali wurde im Februar 2020 geboren und wurde streunend an einer vielbefahrenen Straße gefunden. Zum Glück konnte er rechtzeitig gesichert werden, denn so konnte schlimmeres verhindert werden. Er kam Mitte Februar 2022 in das Shelter nach Privlaka (Kroatien) und bereits Mitte Juli wurde er durch seine Pflegestelle in 95362 Kupferberg in die Arme geschlossen. Im Shelter und auch bei seiner Pflegestelle zeigt sich Kalin als sehr freundlich und aufgeschlossen. Er hat auch bei fremden Menschen keinerlei Scheu und holt sich auch bei ihnen gerne ihre Streichel- und Kuscheleinheiten ab. Im Allgemeinen findet Kalin die Nähe zum Menschen ganz toll und liebt es mit Liebe überschüttet zu werden. Wie bereits erwähnt ist Kali laut Pass ca. 2,5 Jahre alt, jedoch schätzt ihn seine Pflegestelle auf ca. 3,5 Jahre. Kali ist ein sanfter, anhänglicher und gutmütiger Kerl, der seinen Menschen einfach gefallen möchte. Mit ihm hat man definitiv einen Traumhund an der Seite. Durch seinen Charakter würde er sich auch perfekt als Anfängerhund eignen. Unsere Schmusebacke lebt bei seiner Pflegefamilie mit einem Rüden und einer Hündin zusammen. Das Zusammenleben funktioniert von Beginn an reibungslos. Er hat sich sofort in das Rudel integriert und sucht gerne die Nähe der anderen Hunde. Auch mit den Hunden außerhalb seiner Pflegefamilie versteht sich Kali prima. Jedoch kann er auch gerne als Einzelprinz vermittelt werden, denn er findet sein Leben ohne andere Hunde im Haus auch prima. Auch Katzen durfte er bei seiner Pflegefamilie bereits kennenlernen. Hier zeigt er keinerlei Jagdverhalten oder ähnliches – ganz im Gegenteil, Kali liebt die Katzen sehr und geht offen auf sie zu. Auch hier sucht er gerne mal den Kontakt, versteht es jedoch auch, wenn eine Katze das nicht möchte. Hühner durfte der Vierbeiner auch bereits Kennenlernen und auch hier zeigt er sich vorbildlich. Die langen Spaziergänge findet er einfach super. Er liebt es die Umgebung zu erschnüffeln und herumzuflitzen. Man kann ihm richtig ansehen, wie sehr er das genießt und sich nun über sein neues Leben freut. An der Leinenführigkeit muss noch etwas trainiert werden, jedoch wird dies auch von Tag zu Tag besser. Das Leben im Haus meistert er von der ersten Sekunde an sehr gut. Er knabbert nichts an und auch die Wohnung wird nicht umdekoriert. Die Alltagsgeräusche lernt er derzeit bei seiner Pflegefamilie kennen und auch hier zeigt er keine große Unsicherheit. Auch stundenweise allein bleiben kann er Rüde schon. Auch mit dem Autofahren hat er keine Probleme. Er verhält sich unauffällig im Kofferraum. Manchmal fiept er zu Beginn etwas, jedoch lässt dies schnell nach und dann legt er sich hin. Kinder durfte Kali auch bereits kennenlernen und auch von ihnen holt er sich gerne seine Streicheleinheiten ab. Die Pflegestelle bemerkte schnell, dass Kali auf mindestens einem Auge eine Verminderung bei seiner Sehkraft hat. Dies wurde nun tierärztlich abgeklärt und leider hat Kali eine geringe Sehkraft auf beiden Augen und wird irgendwann komplett erblinden. Durch Entzündungshemmer konnten die Entzündungsherde jedoch gut eingedämmt werden und so eine Verschlechterung der Sehkraft bisher vermieden werden. Durch seine kleine Einschränkung lässt sich der zauberhafte Rüde jedoch nicht beeindrucken. Er findet sich im Haus und bei den Spaziergängen sehr gut zurecht, so dass dies kaum auffällt. Kali, der eine Schulterhöhe von ca. 60 cm hat, kann jederzeit bei seiner Pflegestelle kennen und lieben gelernt werden. Selbstverständlich ist er geimpft, gechippt, kastriert und ein SNAP-Test auf Mittelmeerkrankheiten wird vor der Ausreise durchgeführt (negativ). Er wird nur mit positiver Vorkontrolle, Tierschutzvertrag und Schutzgebühr vermittelt. Wenn Sie ihm ein Zuhause geben möchten, dann bitten wir Sie, uns im Voraus einige Informationen zu geben, indem Sie unseren Fragebogen ausfüllen: http://vox-animalis.de/selbstauskunft_hund/ Vielen Dank!

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-95362
Kupferberg Bayern
300 €
(Schutzgebühr)
Schüchterner junger Hundemann sucht einfühlsame Menschen Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 10 Jahre
„Tico“, männlich, kastriert, Mischling, geb. 01.07.16, 48 cmFür Tico, den süßen mittelgroßen Hundemann mit dem Stummelschwanz und den wunderschönen, wie mit Kajal umrandeten Augen hatte das Leben bis jetzt wirklich noch kaum etwas Schönes parat. Wie so viele seiner Leidensgenossen wurde er bereits als junger Hund in Spanien ausgesetzt. Dass er vorher ein liebevolles Zuhause gehabt haben könnte, ist mehr als unwahrscheinlich. Er war sehr verschreckt, halb verhungert und zitterte vor Angst. Die ersten Tage, die er in unserem dortigen Partner-Tierheim Albolote/Granada verbrachte, wagte er sich nicht einmal aus seinem Häuschen. Schnell war klar, dass Tico nichts kannte. Vielleicht war er ein von einem Wurf übrig gebliebener Welpe, der in einem Verschlag oder einem einsamen Gartengrundstück untergebracht war, der kaum Kontakt mit Menschen hatte und mit dem sich nie jemand beschäftigt hat. Irgendwann wurde seinen Besitzern die Versorgung dann wohl einfach zuviel und sie setzten ihn auf die Straße. Leider hatte sich auch nach Monaten im Tierheim Albolote/Granada noch keine neue Familie für den armen Kerl aufgetan. In der Masse der anderen Hunde ging der schüchterne kleine Kerl einfach unter. So durfte Tico (was auf deutsch übrigens „Spatz“ bedeutet) im Dezember 2017 zu uns nach Kronach ausreisen. Das ist nun aber auch schon wieder über ein Jahr her und noch immer ist kein liebevolles richtiges Zuhause in Sicht! Dabei bräuchte der arme Tico so dringend eine Chance!Dazu muss allerdings auch gesagt werden, dass Tico auf ganz bestimmte Menschen wartet, Menschen mit etwas Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen, die ihn verstehen und anfangs nicht zuviel von ihm erwarten. Denn Tico ist ein Angsthund! Als Angsthunde werden Hunde bezeichnet, die ohne viel Kontakt zu Menschen aufgewachsen sind und noch überhaupt nichts von der Welt kennen. Sie müssen nicht nur alle Kommandos lernen, sondern auch das Grundsätzliche im Zusammenleben mit uns Menschen, also Dinge, die ein normal aufgewachsener Welpe von klein auf ganz automatisch lernt.Tico war außer im Tierheim noch nie in einem Haus, er kennt keinen Straßenverkehr, keine Haushaltsgeräusche, nicht den täglichen Ablauf in einer Familie. Er weiß nicht, was von ihm erwartet wird und findet alles erst einmal super bedrohlich. Es ist auch keineswegs so, dass er von vornherein dankbar ist, weil man bereit ist, ihm ein Zuhause zu geben. Im Gegenteil wird ihm das Zusammenleben mit Menschen erst einmal unheimlich vorkommen und er wird anfangs versuchen, jede Möglichkeit zum Ausbüchsen zu nutzen. Und dennoch: Es lohnt sich, Geduld zu haben! Wenn man Tico nicht bedrängt und ihn einfach beobachten lässt, ohne zu viel von ihm zu verlangen, wird er schnell merken, dass ihm nichts Böses droht und er wird Vertrauen fassen. Bei seinen gewohnten Bezugspersonen im Tierheim zum Beispiel ist längst nichts mehr von Angst zu spüren. Tico kommt fröhlich wedelnd heran, leckt ihnen die Hände, schmiegt sich an und legt sich auf den Rücken, um sich am Bauch streicheln zu lassen. Der süße Kerl ist übrigens auch absolut lieb und gutmütig! Selbst wenn er Angst hat, würde Tico niemals schnappen, sondern sich höchstens unterwürfig auf den Boden ducken. Er ist eine richtig gute Seele mit sanftem, anhänglichem und verschmustem Charakter. Auch mit anderen Hunden versteht er sich in der Regel ohne Probleme.Auch das Spazierengehen kannte Tico überhaupt nicht. Es hat Wochen gedauert, bis er begriffen hat, dass er sich ohne Angst aus dem schützenden Tierheimgebäude herauswagen kann, ohne dass ihm etwas passiert, und Monate, bis er merkte, dass die Bewegung und die Schnüffeleien auch durchaus angenehm sein können. Bei seinen Bezugspersonen läuft er inzwischen sehr schön an der Leine, auch wenn es immer noch ab und zu vorkommt, dass er sich vor etwas erschrickt, wie zum Beispiel Passanten oder ein vorbeifahrendes Auto (aber auch nicht bei jedem). Bei Fremden traut sich unser Angsthäschen aber keinen Meter mitzulaufen. Interessenten müssten daher mehrmals kommen und Ticos vertraute Bezugspersonen erst einmal nur begleiten, so dass er sich langsam an die neuen Gesichter gewöhnen kann.Ticos neues Zuhause sollte ländlich gelegen sein. Für ihn ist ohnehin so vieles neu, dass er in einer Stadt einfach überfordert wäre. Eine souveräne Hündin, die ihn ein bisschen unter die Fittiche nimmt, ihm alles zeigt und an der er sich orientieren kann, wäre ebenfalls prima. Kinder sollten schon etwas älter und so verständnisvoll sein, den verschreckten Neuankömmling erst einmal nicht mit Streicheleinheiten zu überschütten, sondern langsam ankommen zu lassen.Wir wissen, dass unser kleiner Angsthase kein Null-acht-fünfzehn-Hund für Otto Normalverbraucher ist. Er muss einfach noch so viel lernen, dass er besonders geduldige und verständnisvolle Menschen braucht, die sich in seine Lage hineinversetzen können. Doch wir geben die Hoffnung nicht auf. Irgendwo MUSS doch genau das richtige Herrchen oder Frauchen für unser Sorgenkind sein, mit dem Tico dann gemeinsam durch dick und dünn gehen darf. Sollten Sie sich angesprochen fühlen, würden wir uns freuen, Sie persönlich kennenzulernen und Tico vorzustellen.

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
300 €
(Schutzgebühr)