Tierheim - Coburg

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Tierheim
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Große Monnie sucht passendes Körbchen Mischlingshunde
Mischling, Hündin, 3 Jahre
Rasse: Mischling Geschlecht: weiblich Alter: 3 Jahre alt (Juli 2023 geboren) Schulterhöhe: 59 cm, 26 kg kastriert: ja Aufenthaltsort: Rumänien Bitte beachten sie, dass Tierschutzhunde evtl. schlechte Erfahrungen gemacht haben und deshalb erfahrene Adoptanten benötigen. Für zusätzliche Sicherheit vermitteln wir deshalb die Hunde nur mit Sicherheitsgeschirr vermittelt. Monnie wurde am Rande eines Dorfes ausgesetzt und blieb einfach da. Eine Familie, die mit ihren Hunden unterwegs war, entdeckte sie da und brachte ihr Futter. Nach ein paar tagen, folgte ihnen Monnie bis nach Hause und blieb vor ihrem Tor stehen. Von da bis ins Haus waren nur noch ein paar Schritte, denn der Familie tat der arme Hund leid, der nicht von dem Tor wich. Nun sucht Monnie eine eigene Familie, denn hier gibt es schon 3 andere Hunde und eine Katze mit der sie friedlich zusammenlebt. Monnie ist eine ruhige, jedoch auch verspielte und verschmuste Hündin, mit niedrigen bis mittleren Energieniveau. Gegenüber bekannten Personen ist sie sehr offen, verspielt und liebt es, gestreichelt zu werden. Bei fremden Menschen zeigt sie sich anfangs zurückhaltend, fasst jedoch schnell Vertrauen und wird freundlich. Im Umgang mit anderen Hunden zeigt sich Monnie sehr sozial. Sie liebt es, mit anderen Hunden zu spielen und verhält sich dabei stets freundlich, aber auch etwas unterwürfig. Wenn diese keine Lust zum Spielen haben, dann ist sie nie aufdringlich und sucht sich selbst eine Beschäftigung. Besonders gern spielt Monnie mit ihrem Tennisball, der ihr absolutes Lieblingsspielzeug ist. Sie kaut auch gerne auf ihrem Stoffbären. Sie spielt sowohl alleine als auch sehr gerne mit anderen Hunden. Im Haus verhält sie sich ruhig und sauber. Ihre Geschäfte erledigt sie draußen. Sie mag es, sowohl drinnen als auch draußen zu sein, daher wäre ein Garten des Vorteiles. Obwohl sie generell nicht ängstlich ist, machen ihr einige Dinge wie Gewitter mit Blitzen sowie Feuerwerke noch zu schaffen. Sie verkriecht sich dann lieber in ihrem Körbchen, was ihr Sicherheit bietet. Auch mit der Leine hat sie sich befreundet und zeigt sich dabei lernwillig. Die Familie lebt in einem kleinen Dorf, darum kennt sie die Geräuschkulisse einer Großstadt nicht, genießt aber die Ausflüge und Wanderungen auf Wiesen und Felder. Sie gehorcht sehr gut und kommt immer auf Rückruf, darum wird sie oft freigelassen. An Kommandos kennt Monnie bereits \"Komm her\" und \"Sitz\". Autofahrten meistert Monnie gut. Zwar mag sie es nicht besonders, ins Auto einzusteigen, doch sobald sie drinnen ist, verhält sie sich ruhig und entspannt. Monnie sucht nun eine Familie, wo sie für immer bleiben darf. Es wäre schön, wenn in ihrer Familie noch andere nette Vierbeiner wären. Sie verspricht ein liebevoller und loyaler Hund zu sein, der viel Freude bringen wird. Videos: https://www.youtube.com/shorts/6hq33L4HPC8 Alle unsere Hunde sind natürlich geimpft, entwurmt und gechippt mit EU-Pass! Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nur ernstgemeinte Anfragen mit Namen, Anschrift, Emailadresse und Telefonnummer beantworten können. Ihre Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt und ausschließlich im Sinne Ihrer Anfrage genutzt. Wir werden Ihre Anfrage schnellstmöglich bearbeiten. Für weitere Informationen und Bildern zu dem Tier und zu dem eingetragenen Tierschutzverein Grenzenlose-Notfelle e.V. (Sitz bei Schweinfurt/ Dittelbrunn) besuchen Sie uns bitte auf unsere Homepage www.grenzenlose-notfelle-ev.de

Geprüfte Identität Geprüfte Identität
Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-95326
Kulmbach Bayern
410 €
(Schutzgebühr)
„Joy“, weiblich, kastriert, Mischling, geb. 20.03.20, ca. 55 cm Mischlingshunde
Mischling, Hündin, 6 Jahre
„Joy“, weiblich, kastriert, Mischling, geb. 20.03.20, ca. 55 cm Joy – treue Seele mit zwei Gesichtern Joy stammt ursprünglich aus dem Auslandstierschutz und wurde im Alter von etwa fünf Monaten von einem anderen Verein nach Deutschland geholt. Von dort aus wurde sie von einem liebevollen Paar adoptiert, bei dem sie ein behütetes Zuhause fand. Nach vier Jahren änderte sich das Leben der Familie auf tragische Weise und damit auch das Leben für Joy: Der Mann, zu dem Joy eine besonders enge Bindung hatte, verstarb. Seine Frau konnte Joy zeitlich und emotional nicht mehr gerecht werden und so wurde die Hündin ins Tierheim gebracht. Im Tierheim zeigte Joy zunächst einmal ihr zutiefst misstrauisches Gesicht – kein Wunder, verstand sie doch überhaupt nicht, wo sie auf einmal gelandet war. Sie bellte und drohte, sobald ihr jemand zu nahekam – nicht aus Aggression, sondern aus Unsicherheit und Überforderung, ganz nach der Devise „Abschreckung ist die beste Verteidigung“. Es dauerte Wochen, bis die Tierpfleger mit viel Geduld, klaren Abläufen und liebevoller Zuwendung ihr Vertrauen Schritt für Schritt gewinnen konnten. Inzwischen kennt Joy die Routinen, weiß, wann es rausgeht und wann gefüttert wird – und das gibt ihr Sicherheit. Und was ihre bekannten Bezugspersonen angeht, hat sie inzwischen auch gelernt, dass diese keine „Hundefresser“, sondern eigentlich gar nicht so übel sind. Heute zeigt sich Joy bei „ihren“ Menschen von ihrer fröhlichen Seite – ganz gemäß ihres Namens: sie präsentiert sich dann als eine witzige, überdrehte Maus, die sich riesig freut, wenn sie bekannte Gesichter sieht und die gerne etwas zu stürmisch ihre Küsschen verteilt. Gerne lässt sie sich streicheln und knuddeln und wenn man Geschirr und Leine holt, ist sie vor lauter Freude kaum zu bremsen. Wir sind davon überzeugt, dass Joy für ihre Bezugspersonen eine richtig anhängliche Kumpeline wäre, mit der man durch dick und dünn gehen kann. Trotz ihres kleinen Speckbäuchleins ist Joy übrigens sehr aktiv, läuft gerne und hat Energie für zwei. An der kurzen Leine kann sie durchaus auch mal kräftig ziehen. Ihre feste Gassigängerin arbeitet aber bereits regelmäßig mit ihr daran und Joy lernt mit jedem Spaziergang ein Stück mehr, zur Ruhe zu kommen und sich zu orientieren. Wir empfehlen in geeignetem Gelände eine Schleppleine, denn dann hat sie etwas mehr Freiraum, kann mehr springen und läuft wesentlich angenehmer. Leider ist Joy eine Hündin, die stark auf Bewegung reagiert. Egal ob Autos, Fahrräder, Jogger oder aufspringendes Wild – Joy möchte am liebsten hinterher. In dieser Beziehung muss noch viel mit ihr gearbeitet werden. Aus diesem Grund ist es im Moment unmöglich, sie ohne Leine laufen zu lassen. Ja, Joy ist eine Hündin mit Charakter. Sie braucht klare Regeln, Sicherheit und Menschen, die wissen, was sie wollen. Wenn etwas nicht nach ihrem Kopf geht, kann sie auch mal bocken – daher sollte ihr zukünftiger Mensch ruhig, konsequent und körperlich standfest sein. Wenn Joy merkt, dass ihr Mensch unsicher ist, versucht sie, die Führung zu übernehmen – auch wenn sie das eigentlich gar nicht will, sondern sich vielmehr auf ihren zweibeinigen Partner verlassen möchte. Joy ist daher kein Hund für Anfänger. Ihre neuen Besitzer sollten schon etwas Hundeerfahrung mitbringen. Auch ältere Menschen oder Familien mit Kindern sind für Joy nicht geeignet. Was andere Hunde betrifft, reagiert Joy auch unterwegs oftmals unwirsch. Wenn sie einen anderen Vierbeiner kennt, kann das Zusammenleben aber durchaus auch klappen. Es kommt eben auf die gegenseitige Sympathie an. Grundsätzlich würden wir Joy aber lieber als Einzelhund oder höchstens zu einem souveränen Rüden vermitteln wollen. Auch fremde Menschen stehen nicht gerade auf Platz 1 auf Joys Beliebtheitsliste. Sie ist sehr territorial und bewacht ihr Heim kompromisslos. Auch unterwegs von völlig Fremden angefasst oder gestreichelt zu werden, ist für sie ein absolutes No-Go und könnte durchaus mit einem zurechtweisenden Schnappen quittiert werden. Joy ist auf ihre engste Familie fixiert, andere Menschen sind ihr eher suspekt. Daher müssen Interessenten für die charakterstarke Hündin erst mehrere Male mit ihrer Gassigeherin mitlaufen, damit sich Joy an die neuen Gesichter gewöhnen kann. Gott sei Dank ist das kleine Pummelchen aber gleichzeitig auch sehr verfressen, so dass man sie mit ein paar Leckerlis durchaus um den Finger wickeln kann. Ist es dann aber soweit, zeigt Joy, wie sie wirklich ist: aufmerksam, charmant, sensibel – und mit einem kleinen Hang zur Theatralik. Sie liebt ihre Menschen, ist verschmust, verspielt und bringt einen mit ihren Eigenheiten oft zum Lachen. Sie vergöttert Bällchen und andere Spielsachen und freut sich riesig, wenn man mit ihr herumkaspert. Im Haus ist Joy super brav, sauber und angenehm. Sie kann auch durchaus mal ein paar Stunden allein gelassen werden, ohne etwas anzustellen. Auch Autofahren ist kein Problem. Joy sucht ein Zuhause in ruhiger, ländlicher Umgebung oder am Stadtrand, wo sie nicht von zu vielen Reizen überflutet wird und die nötige Gelassenheit finden kann. Ein eingezäunter Garten wäre natürlich das Nonplusultra. Ja, Joy hat zwei Gesichter: ein super liebes und verschmustes Wesen bei ihren Bezugspersonen, aber auch ein sehr misstrauisches allem Fremden gegenüber. Und ja, sie hat einige Baustellen. Aber da ist nichts, was die richtigen Menschen mit etwas Fingerspitzengefühl, mit Geduld, Humor und klarer Führung nicht meistern könnten. Sie ist im besten Alter – bereit für einen Neuanfang mit Menschen, die ihr die Sicherheit geben, die sie so dringend braucht. Leider ist Joy auch eines jener Schicksale, die zeigen, dass manche Organisationen ihre vermittelten Hunde nicht mehr zurücknehmen, wenn das Leben anders verläuft als geplant. Doch wir haben Joy versprochen: Diesmal wird alles gut. Sie darf so lange bei uns bleiben, bis wir genau die richtigen Menschen für sie gefunden haben. Joy sucht Menschen mit Herz, Verstand und Geduld – Menschen, die ihr zeigen, dass sie angekommen ist. Wer sich auf sie einlässt, bekommt eine treue, witzige und liebenswerte Gefährtin fürs Leben.

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
400 €
(Schutzgebühr)
"Lucy", weiblich, Europäischer Schlittenhund, geb. ca. 2021, ca. 55 cm Rassehunde
Mischling, Hündin, 5 Jahre
„Lucy“, weiblich, Europäischer Schlittenhund, geb. ca. 2021, ca. 55 cm Ängstliches Mäuschen sucht Menschen, die ihr die Welt zeigen Lucy wurde Anfang Januar zusammen mit zwei weiteren Hunden ins Tierheim gebracht. Viel wissen wir nicht von ihrer Vorgeschichte. Uns wurde gesagt, dass ihr Herrchen gestorben sei und Lucy mit mehreren anderen Hunden möglicherweise schon tagelang allein auf einem Grundstück gelebt habe, bis sie gerettet werden konnten. Mit einem Umweg über eine vorübergehende Pflegestelle kamen Lucy, Bart und Taurus dann schließlich im Tierheim Kronach an, die anderen Hunde wurden wohl auf andere Tierheime verteilt. Schon bei Ankunft der Hunde fiel uns der schlechte körperliche Allgemeinzustand auf. So waren Lucy und ihre Kumpels klapperdürr, sie hatten ein schlechtes Fell, waren ungepflegt und stanken schrecklich. Selbst der Tierarzt, dem wir die Hunde gleich vorgestellt hatten, war ganz erschüttert und verweigerte die Impfung – zu schlecht sei ihr Zustand. Lange kämpften wir auch mit Durchfall, bis wir schließlich ein getreidefreies, hochwertiges Futter gefunden hatten, das die drei gut vertragen. Ausgehungert wie sie waren, fraßen (und fressen!) Lucy und ihre Kumpels wie die Scheunendrescher und haben inzwischen auch schon eine gute Figur bekommen. Auch der Tierarzt war beim letzten Besuch zufrieden und so konnten Lucy und die beiden anderen endlich geimpft werden. Allerdings sollte ein Nabelbruch noch operiert werden, wobei Lucy dann auch gleich kastriert werden soll. Charakterlich kann man über Lucy nur Gutes berichten. Sie ist ein durch und durch liebes Mädchen, gutmütig und lässt alles mit sich machen. Was Lucy aber noch große Probleme bereitet, ist ihre Angst allem Neuen gegenüber. Sie scheint noch nichts zu kennen und konnte bei Ankunft im Tierheim noch nicht einmal an der Leine gehen. Dank liebevollen Trainings ist das inzwischen kein Problem mehr, aber in allen ungewohnten Situationen wird immer wieder Lucys Angst und damit Fluchttrieb zum Vorschein kommen. Daher möchten wir sie auch nicht in eine Familie mit Kindern vermitteln. Bei ihren bekannten Bezugspersonen ist Lucy aber inzwischen sehr verschmust und kuschelt auch gerne. Auch wenn Lucy superlieb ist, ist die Maus nicht für Hundeanfänger geeignet. Sie bringt mehrere Baustellen mit, an denen gearbeitet werden muss. Dies hängt mit ihrer Vergangenheit zusammen. Lucy ist ein Europäischer Schlittenhund, eine Rasse, die nicht offiziell anerkannt ist, sich unter Schlittenhunde-Fans aber immer größerer Beliebtheit erfreut. Um die Schnelligkeit zu erhöhen, wurden hier in die „üblichen“ Schlittenhunde wie Huskys & Co Pointer, Dt. Kurzhaar und ähnliche Rassen eingekreuzt, dessen Ergebnis windschnittige, fast windhundartige Flitzer sind. Das bedeutet, dass Lucy ein sehr lauffreudiger und temperamentvoller Hund ist. Sie hat Energie wie ein Junghund, kann springen und spielen und möchte am liebsten täglich laaange Spaziergänge machen. Mit einer kleinen Runde um den Block ist sie nicht zufrieden. Ob sie Jagdtrieb hat, können wir bisher noch nicht sagen, aber aufgrund ihrer Angst vor allem Fremden sollte man sie ohnehin unbedingt an der Leine lassen. Ein anderer Aspekt von Lucys früherem Leben ist die Tatsache, dass sie vermutlich nur auf einem Grundstück gelebt hat. Sie war wahrscheinlich noch nie in einem Haus und kennt den Ablauf und die Regeln in einem Menschenhaushalt nicht. Hier ist tatsächlich noch viel Geduld und Training nötig, damit Lucy versteht, dass nicht jedes ungewohnte Geräusch eine Bedrohung darstellt, dass Teppich oder Mülleimer tabu sind, dass man sein Geschäft draußen verrichtet und dass man auch mal brav allein zuhause bleiben muss. Auch das Zur-Ruhe-Kommen fällt ihr im Moment noch schwer, weil eben alles so interessant ist und sie außerdem jede Menge Hummeln im Hintern hat. Hier sind Menschen gefragt, die Spaß daran haben, mit einem Rohdiamanten zu arbeiten, der zwar noch nichts kann und nichts kennt, aber sich freut, wenn man sich mit ihm beschäftigt. Auch sollte man geduldig und nicht gleich enttäuscht sind, wenn nicht alles von Anfang an perfekt klappt. Es sollte ein Haushalt sein, in dem Lucy vor allem in der ersten Zeit nicht allzu lange allein bleiben muss, damit man das langsam mit ihr üben kann. Ein sicher eingezäunter Garten ist ebenfalls unbedingt nötig, damit Lucy nach Herzenslust flitzen und sich auspowern kann. Sie ist gerne draußen und kennt das ja auch von früher. Wenn sie bei uns in den eingezäunten Freilauf darf, dreht sie erst einmal ein paar Runden in „Top-Speed“. Da man ihr diese Bewegung an der Leine gar nicht ermöglichen kann, ist ein Garten unbedingt Pflicht. Da Lucy noch nicht viel kennt, sollte ihr neues Reich auch eher ländlich und nicht in einer Stadt liegen. Die vielen Reize würden sie komplett überfordern. Mit anderen Hunden ist Lucy in der Regel gut verträglich, immerhin hat sie ja früher im Rudel gelebt. Allerdings muss man aufpassen, wenn Futter im Spiel ist. Dadurch dass sie und ihre Kumpels offenbar wirklich lange Hunger gelitten haben, ist sie sehr futterneidisch (nur anderen Hunden gegenüber, nicht bei Menschen) und verteidigt jeden Krümel energisch gegen „Fressfeinde“. Zusammenfassend kann man sagen, dass Lucy zwar ein liebes Mädchen, aber auch ein Angsthäschen ist. Sie braucht Menschen mit Erfahrung (am besten mit Angsthunden) und Geduld, die ihr die die nötige Sicherheit und Erziehung vermitteln können. In welcher netten Familie findet Lucy ihren Ruhepol und wird für die mageren Jahre ihrer Vergangenheit entschädigt?

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
400 €
(Schutzgebühr)
Kinderfreundlicher Schäferhund ähnl. Mischling, 1Jahr, 55cm, kastriert Mischlingshunde
Schäferhund, Rüde, 1 Jahr
Tim ist ein freundlicher, junger Rüde, der seine Menschen sucht. Der hübsche Hundejunge wurde in der Slowakei von Tierschützern auf der Straße aufgegriffen und aufgepäppelt. Geboren wurde er etwa im März 2025y Jetzt ist er soweit, ein liebevolles Zuhause zu finden, in dem er endlich für immer ankommen darf. Im Tierheim zeigt sich Tim sehr menschenbezogen, offen und verspielt. Er freut sich über Streicheleinheiten und genießt die Beschäftigung mit seinen Pflegern. Auch im Umgang mit Kindern zeigt sich Tim freundlich und rücksichtsvoll. Mit seiner schlanken, athletischen Statur, dem dichten sandfarbenen Fell und dem sanften Blick erinnert Tim optisch stark an einen Schäferhund Mix. Typisch für diese Rasse ist Tim ein aktiver, lernfreudiger Hund, der gerne unterwegs ist und seinen Menschen gefallen möchte. Da er mit anderen Hunden bestens zurecht kommt, kann Tim auch in ein Zuhause mit weiteren Hunden vermittelt werden. Für Tim wünschen wir uns ein Zuhause bei Menschen die Freude an einem jungen, bewegungsfreudigen Hund haben und ihm mit Geduld, Einfühlungsvermögen und Konsequenz an sein neues Leben als Familienhund gewöhnen möchten. Durch seine unkomplizierte Art können wir uns Tim auch bei engagierten Anfängern vorstellen. Den Besuch einer Hundeschule setzen wir dabei immer voraus. An Leine und Geschirr ist er schon gewöhnt. Gesundheitlich konnten keine Einschränkungen bei Tim festgestellt werden. Er ist kastriert, gechipt, geimpft, tierärztlich untersucht und entwurmt. Sein EU Heimtierausweis liegt bereit und er könnte sich schon bald auf den Weg nach Deutschland machen. Möchtest du Tim kennenlernen? Er freut sich auf Anfragen über https://tsv-suedkreta.de/adoptionsanfrage/ Oder telefonisch: 0171 1727704

Geprüfte Identität Geprüfte Identität
Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-97514
Unterschleichach Bayern
380 €
(Schutzgebühr)
"Bart", männlich, kastriert, Europäischer Schlittenhund, geb. 2019, 60 cm Rassehunde
Mischling, Rüde, 7 Jahre
„Bart“, männlich, kastriert, Europäischer Schlittenhund, geb. ca. 2019, ca. 60 cm Jung gebliebener Kumpeltyp in den besten Jahren sucht unternehmungslustigen Haushalt Bart wurde Anfang Januar zusammen mit zwei Hündinnen ins Tierheim gebracht. Viel wissen wir nicht von seiner Vorgeschichte. Uns wurde gesagt, dass sein Herrchen gestorben sei und Bart mit mehreren anderen Hunden möglicherweise schon tagelang allein auf einem Grundstück gelebt habe, bis sie gerettet werden konnten. Mit einem Umweg über eine vorübergehende Pflegestelle kamen Bart, Taurus und Lucy dann schließlich im Tierheim Kronach an, die anderen Hunde wurden wohl auf andere Tierheime verteilt. Schon bei Ankunft der Hunde fiel uns der schlechte körperliche Allgemeinzustand auf. So waren Bart und seine beiden Freundinnen klapperdürr, sie hatten ein schlechtes Fell, waren ungepflegt und stanken schrecklich. Selbst der Tierarzt, dem wir die Hunde gleich vorgestellt hatten, war ganz erschüttert und verweigerte die Impfung – zu schlecht sei ihr Zustand. Lange kämpften wir auch mit Durchfall, bis wir schließlich ein getreidefreies, hochwertiges Futter gefunden hatten, das die drei gut vertragen. Ausgehungert wie sie waren, fraßen (und fressen!) Bart und seine Kumpelinen wie die Scheunendrescher und haben inzwischen auch gute Figuren bekommen. Auch der Tierarzt war beim letzten Besuch zufrieden und so konnten Bart & Co endlich auch geimpft werden. Aufgrund einer Penis-Anomalie wurde Bart mittlerweile auch kastriert. Charakterlich kann man über Bart nur Gutes berichten. Er ist ein durch und durch lieber Kerl, der jeden Menschen begeistert begrüßt, gerne an ihm hochspringt, versucht, auf seinen Schoß zu kriechen oder sich an ihn schmiegt. In seiner Freude kann er durchaus auch etwas stürmisch oder aufdringlich sein, daher ist er für kleinere Kinder vielleicht nicht die beste Wahl. Bart ist offen und gutmütig, lässt alles mit sich machen und liebt es, gestreichelt und gekuschelt zu werden. Selbst in der Tierarztpraxis begrüßte er alle Ärzte und Helferinnen wie alte Kumpels, forderte mit ganzem Körpereinsatz Streicheleinheiten ein und schaute ihnen am Computer gerne über die Schulter. Er benahm sich ganz so, als wäre er hier schon zuhause. Und so wirkt Bart auf den ersten Blick wie der perfekte problemlose Begleiter für eine aktive Familie – doch Achtung: Interessenten sollten wissen, dass der Frechdachs – so süß und goldig er auch ist – doch auch ein paar Baustellen mitbringt, an denen gearbeitet werden muss. Dies ist in Barts vermutlich nicht gerade rosiger Vergangenheit begründet. Bart ist ein Europäischer Schlittenhund, eine Rasse, die nicht offiziell anerkannt ist, sich unter Schlittenhunde-Fans aber immer größerer Beliebtheit erfreut. Um die Schnelligkeit zu erhöhen, wurden hier in die „üblichen“ Schlittenhunde wie Huskys & Co Pointer, Dt. Kurzhaar und ähnliche Rassen eingekreuzt, dessen Ergebnis windschnittige, fast windhundartige Flitzer sind. Wie uns berichtet wurde, ist Barts ehemaliger Besitzer früher wohl auch Rennen mit ihm und seinen anderen Hunden gefahren. Das bedeutet, dass Bart ein sehr lauffreudiger und temperamentvoller Hund ist, dem man das Alter von 7 Jahren in keinster Weise anmerkt. Bart hat Energie wie ein Junghund, kann springen und spielen und möchte am liebsten täglich laaange Spaziergänge machen. Mit einer kleinen Runde um den Block ist er nicht zufrieden. Auch kann er ganz schön an der Leine ziehen, was man aufgrund seiner schmalen Gestalt vielleicht gar nicht vermutet. Ob er Jagdtrieb hat, können wir bisher noch nicht sagen, aber da er ohnehin kaum Kommandos kennt, sollte man ihn unbedingt an der Leine lassen. Ein anderer Aspekt von Barts früherem Leben ist die Tatsache, dass er vermutlich nur auf einem Grundstück gelebt hat. Er war wahrscheinlich noch nie in einem Haus und kennt den Ablauf und die Regeln in einem Menschenhaushalt nicht. Hier ist tatsächlich noch viel Geduld und Training nötig, damit Bart versteht, dass Teppich oder Mülleimer tabu sind, dass man sein Geschäft draußen verrichtet und dass man auch mal brav allein zuhause bleiben muss. Auch das Zur-Ruhe-Kommen fällt ihm im Moment noch schwer, weil eben alles so interessant ist. Hier sind Menschen gefragt, die Spaß daran haben, mit einem aufmerksamen und lernwilligen Hund zu arbeiten und die nicht gleich enttäuscht sind, wenn nicht alles von Anfang an perfekt klappt. Es sollte ein Haushalt sein, in dem er vor allem in der ersten Zeit nicht allzu lange allein bleiben muss, damit man das langsam mit ihm üben kann. Ein sicher eingezäunter Garten ist ebenfalls unbedingt nötig, damit Bart nach Herzenslust flitzen und sich auspowern kann. Er ist gerne draußen und kennt das ja auch von früher. Wenn er bei uns in den eingezäunten Freilauf darf, dreht er erst einmal ein paar Runden in „Top-Speed“. Da man ihm diese Bewegung an der Leine gar nicht ermöglichen kann, ist ein Garten unbedingt Pflicht. Allerdings kommt er auch gerne schnell wieder ins Warme, wenn es ihm zu kalt wird oder er mit seinen Bezugspersonen schmusen möchte. Da Bart noch nicht viel zu kennen scheint, sollte sein neues Reich auch eher ländlich und nicht in einer Stadt liegen. Mit anderen Hunden ist Bart in der Regel gut verträglich, immerhin hat er ja früher im Rudel gelebt. Allerdings muss man wirklich aufpassen, wenn Futter im Spiel ist. Dadurch dass er und seine Kumpels offenbar wirklich lange Hunger gelitten haben, ist er sehr futterneidisch (nur anderen Hunden gegenüber, nicht bei Menschen) und verteidigt jeden Krümel energisch gegen „Freßfeinde“. Zusammenfassend kann man sagen, dass Bart ein liebenswerter Sonnenschein ist, dessen Charme man nur schwer widerstehen kann. Trotzdem braucht er Menschen mit etwas Erfahrung und Geduld, die ihm den nötigen Hunde-Benimm und auch noch einige Kommandos beibringen können. In welcher netten Familie findet Bart seinen Ruhepol und wird für die mageren Jahre seiner Vergangenheit entschädigt?

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
400 €
(Schutzgebühr)
"Django", männlich, Mischling, geb. 12.08.20, 58 cm Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 6 Jahre
„Django“, männlich, Mischling, geb. 12.08.20, 58 cm Wo darf Django ankommen? Der brave Django kam vor fast 6 Jahren im Tierheim auf die Welt; seine Mutter, eine Golden Retriever-Mischlingshündin, war damals hochträchtig abgegeben worden. Vom Aussehen hat er offensichtlich nichts von ihr geerbt – wohl aber ihren freundlichen und liebenswerten Charakter. Django wurde als Welpe in sein neues Zuhause vermittelt, kam nun aber aus persönlichen Gründen wieder zu uns zurück. Ihn trifft daran keinerlei Schuld, denn Django ist einfach ein lieber und sympathischer Schatz, der auch auf fremde Menschen aufgeschlossen zugeht und gestreichelt werden möchte. Django ist sehr menschenbezogen und sehnt sich nach engem Körperkontakt. Er genießt ausgiebige Schmuseeinheiten, räkelt sich gerne in einem gemütlichen Bettchen oder auf dem Sofa und ist einfach glücklich, wenn er mit seinen Bezugspersonen zusammen sein darf. Kinder kennt er unseres Wissens bislang noch nicht, daher wäre es besser, wenn in seiner neuen Familie nur ältere Kinder und Jugendliche leben würden. Djangos Highlight ist es, gemeinsam mit Herrchen oder Frauchen lange Wanderungen zu unternehmen. Wenn man sein Geschirr in die Hand nimmt, fängt er schon an, vor lauter Freude zu quietschen und tänzelt begeistert um einen herum. Unterwegs läuft er recht anständig, ohne groß zu ziehen oder zu zerren. Da er leider etwas Jagdtrieb zeigt, sollte er sicherheitshalber an der Leine bleiben. Django ist selbstverständlich stubenrein, kann sich im Haus benehmen, macht nichts kaputt und kann auch mal kurzzeitig allein gelassen werden. Mit anderen Hunden versteht er sich in der Regel gut. Nur Katzen zählt er leider nicht zu seinen Freunden. Django ist ein richtig guter Kerl, eine treue Seele, mit der man durch dick und dünn gehen kann. Allein geht das aber leider nicht. Daher sucht der Sonnenschein nach lieben Menschen, die er durchs Leben begleiten darf, die ihn in ihren Alltag einbinden, auf die er sich verlassen kann und mit denen er zu einem richtig tollen Team zusammenwachsen kann.

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
400 €
(Schutzgebühr)
"Buddy", männlich, Boxermix, geb. 02.08.21, 60 cm Mischlingshunde
Boxer, Rüde, 5 Jahre
„Buddy“, männlich, Boxermix, geb. 02.08.21, 60 cm Buddy - Herzensbrecher und Rambo in einem Der süße Buddy hat viele Jobs, die er erledigen muss: Herzensbrecher, Wirbelwind, Pausenclown, Alleinunterhalter, Schmusebär, Knutschkugel, Futtervernichter – und: Rambo! Ja, Buddy ist wirklich ein Multitalent! Aus beruflichen bzw. Zeitgründen im Tierheim abgegeben, hat der Sonnenschein nicht lange Trübsal geblasen, sondern sich mit allen Sinnen in das neue Abenteuer gestürzt. Ja, so ist Buddy: bei ihm ist alles etwas intensiver- inklusive Nasenstüber beim etwas zu eindringlichen Hundekuss auf die Wange. Buddy macht keine Kompromisse. „Hoppla, hier komme ich und ich hab dich ja sooo lieb“ – scheint er fröhlich zu rufen, bevor er einen vor lauter Begeisterung fast von den Füßen reißt. Ganz klar: Buddy ist ein Schatz, er liebt alle Menschen, ist gutmütig und charmant. Aber er ist auch ein kleiner Rambo, der gar nicht weiß, wie viel Kraft er hat und der seine Freude gern etwas grobmotorisch zum Ausdruck bringt. Für ihn suchen wir daher standfeste Menschen, die diesem Muskelpaket auch kräftemäßig gewachsen sind. Überhaupt braucht unser Wirbelwind unbedingt noch etwas Erziehung und Menschen, die mit ihm arbeiten, die ihm Grenzen setzen und an denen er sich orientieren kann. Ohne Führung ist Buddy zwar trotzdem super lieb, aber eben auch sehr stürmisch, vielleicht sogar etwas respekt- oder distanzlos. Das liegt daran, dass er im Moment einfach nicht ausgelastet ist und nicht weiß, worauf er seine überschäumende Energie richten soll. Dabei wäre Buddy in den richtigen Händen ganz sicher ein Juwel. Er hat so tolle Anlagen, die aber noch in die richtigen Bahnen gelenkt werden müssen. Dafür sind Menschen mit etwas Hundeerfahrung gefragt, die den Wirbelwind einerseits ausreichend körperlich auslasten können (lange Spaziergänge, Spielen, Herumtollen), die aber auch mit ihm arbeiten, ihm Kommandos beibringen, Suchspiele machen etc., so dass auch sein hübsches Boxerköpfchen gefordert und er somit geistig ausgelastet ist. Wenn er abends müde von der geleisteten Arbeit in sein Körbchen fällt, fehlt ihm dann (hoffentlich) die Energie für allzu rabiate Liebesbekundungen. Trotzdem darf das Schmusen natürlich nicht zu kurz kommen, denn wie schon erwähnt ist Buddy eine Knutschkugel, die man gerne knuddeln und drücken darf. Mit Menschen hat Buddy absolut null Probleme. Er liebt alle Zweibeiner, ist freundlich zu jedermann (auch Fremde heißt er fröhlich willkommen) und kommt auch mit Kindern klar. Er kennt sogar Kleinkinder, wobei wir ihn angesichts seines Temperaments lieber nur in eine Familie mit größeren Kindern oder Jugendlichen vermitteln möchten. Leider bezieht sich diese Freundlichkeit nicht auf seine Hundekumpels. Mit Hündinnen verträgt er sich zwar in der Regel schon, lässt sich aber nicht die Butter vom Brot nehmen. Und andere Rüden sind für ihn definitiv ein „No Go“. Sicherlich wäre er besser als Einzelprinz geeignet. Im Haus kann sich der Charmeur durchaus benehmen, er ist stubenrein und kennt es, für bis zu vier Stunden allein zu bleiben. Auch Autofahren ist kein Problem. Schön wäre es, wenn Buddy ein Haus mit eingezäuntem Garten sein eigen nennen dürfte, so dass er auch ohne Leine herumflitzen und spielen kann. Beim Spazierengehen ist im Moment absolute Leinenpflicht empfohlen, da Rückruf und Kommandos einfach erst noch besser sitzen müssen. Hier braucht man schon etwas Kraft, da Buddy durchaus ziehen kann, wenn ihn etwas interessiert. Er kann aber tatsächlich auch brav und gesittet an der Leine laufen, wenn er will. Auch wenn Buddy wirklich anstrengend sein kann, kann man ihm nicht lange böse sein, da er jeden mit seinem tollpatschigen Boxer-Charme und seinen Clown-Qualitäten immer wieder um die Pfote wickelt. Er sieht übrigens fast reinrassig aus und ist mit seinem gestromten Fell ohne Zweifel eine echte Schönheit. Wo sind die Menschen, die Buddys Multitalent zu schätzen wissen und seine Rambo-Tendenzen etwas in gesittete Bahnen lenken können?

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
400 €
(Schutzgebühr)
"Taurus", weiblich, Europäischer Schlittenhund, geb. 14.05.19, ca. 60 cm Rassehunde
- andere Rassen, Hündin, 7 Jahre
„Taurus“, weiblich, Europäischer Schlittenhund, geb. 14.05.19, ca. 60 cm Temperamentvolle Lady sucht unternehmungslustigen Haushalt Taurus, die trotz ihres männlich klingenden Namens („taurus“ bedeutet auf lateinisch „Stier“) eine Hündin ist, wurde Anfang Januar zusammen mit zwei ihrer Kumpels ins Tierheim gebracht. Viel wissen wir nicht von ihrer Vorgeschichte. Uns wurde gesagt, dass ihr Herrchen gestorben sei und Taurus mit mehreren anderen Hunden möglicherweise schon tagelang allein auf einem Grundstück gelebt habe, bis sie gerettet werden konnten. Mit einem Umweg über eine vorübergehende Pflegestelle kamen Taurus, Bart und Lucy dann schließlich im Tierheim Kronach an, die anderen Hunde wurden wohl auf andere Tierheime verteilt. Schon bei Ankunft der Hunde fiel uns der schlechte körperliche Allgemeinzustand auf. So waren Taurus und ihre beiden Kumpels klapperdürr, sie hatten ein schlechtes Fell, waren ungepflegt und stanken schrecklich. Selbst der Tierarzt, dem wir die Hunde gleich vorgestellt hatten, war ganz erschüttert und verweigerte die Impfung – zu schlecht sei ihr Zustand. Lange kämpften wir auch mit Durchfall, bis wir schließlich ein getreidefreies, hochwertiges Futter gefunden hatten, das die drei gut vertragen. Ausgehungert wie sie waren, fraßen (und fressen!) Taurus und ihre Kumpels wie die Scheunendrescher und haben inzwischen auch gute Figuren bekommen. Auch der Tierarzt war beim letzten Besuch zufrieden und so konnten Taurus und ihre Kumpels endlich auch geimpft werden. Charakterlich kann man über Taurus nur Gutes berichten. Sie ist eine durch und durch liebe Maus, die jeden Menschen begeistert begrüßt, gerne an ihm hochspringt, versucht, auf seinen Schoß zu kriechen oder sich an ihn schmiegt. In ihrer Freude kann sie durchaus auch etwas stürmisch oder aufdringlich sein, daher ist sie für kleinere Kinder vielleicht nicht die beste Wahl. Taurus ist offen und gutmütig, lässt alles mit sich machen und liebt es, gestreichelt und gekuschelt zu werden. Auf den ersten Blick wirkt Taurus wie der perfekte problemlose Begleiter für eine aktive Familie – doch Achtung: Interessenten sollten wissen, dass die Maus – so süß und goldig sie auch ist – doch auch ein paar Baustellen mitbringt, an denen gearbeitet werden muss. Dies ist in Taurus´ vermutlich nicht gerade rosiger Vergangenheit begründet. Taurus ist ein Europäischer Schlittenhund, eine Rasse, die nicht offiziell anerkannt ist, sich unter Schlittenhunde-Fans aber immer größerer Beliebtheit erfreut. Um die Schnelligkeit zu erhöhen, wurden hier in die „üblichen“ Schlittenhunde wie Huskys & Co Pointer, Dt. Kurzhaar und ähnliche Rassen eingekreuzt, dessen Ergebnis windschnittige, fast windhundartige Flitzer sind. Wie uns berichtet wurde, ist Taurus` ehemaliger Besitzer früher wohl auch Rennen mit ihr und seinen anderen Hunden gefahren. Das bedeutet, dass Taurus ein sehr lauffreudiger und temperamentvoller Hund ist, dem man das Alter von 7 Jahren in keinster Weise anmerkt. Taurus hat Energie wie ein Junghund, kann springen und spielen und möchte am liebsten täglich laaange Spaziergänge machen. Mit einer kleinen Runde um den Block ist sie nicht zufrieden. Ob sie Jagdtrieb hat, können wir bisher noch nicht sagen, aber da sie ohnehin kaum Kommandos kennt, sollte man sie unbedingt an der Leine lassen. Ein anderer Aspekt von Taurus´ früherem Leben ist die Tatsache, dass sie vermutlich nur auf einem Grundstück gelebt hat. Sie war wahrscheinlich noch nie in einem Haus und kennt den Ablauf und die Regeln in einem Menschenhaushalt nicht. Hier ist tatsächlich noch viel Geduld und Training nötig, damit Taurus versteht, dass Teppich oder Mülleimer tabu sind, dass man sein Geschäft draußen verrichtet und dass man auch mal brav allein zuhause bleiben muss. Auch das Zur-Ruhe-Kommen fällt ihr im Moment noch schwer, weil eben alles so interessant ist. Hier sind Menschen gefragt, die Spaß daran haben, mit einem aufmerksamen und lernwilligen Hund zu arbeiten und die nicht gleich enttäuscht sind, wenn nicht alles von Anfang an perfekt klappt. Es sollte ein Haushalt sein, in dem sie vor allem in der ersten Zeit nicht allzu lange allein bleiben muss, damit man das langsam mit ihr üben kann. Ein sicher eingezäunter Garten ist ebenfalls unbedingt nötig, damit Taurus nach Herzenslust flitzen und sich auspowern kann. Sie ist gerne draußen und kennt das ja auch von früher. Wenn sie bei uns in den eingezäunten Freilauf darf, dreht sie erst einmal ein paar Runden in „Top-Speed“. Da man ihr diese Bewegung an der Leine gar nicht ermöglichen kann, ist ein Garten unbedingt Pflicht. Allerdings kommt sie auch gerne schnell wieder ins Warme, wenn es ihr zu kalt wird oder sie mit ihren Bezugspersonen schmusen möchte. Da Taurus noch nicht viel zu kennen scheint, sollte ihr neues Reich auch eher ländlich und nicht in einer Stadt liegen. Mit anderen Hunden ist Taurus in der Regel gut verträglich, immerhin hat sie ja früher im Rudel gelebt. Allerdings muss man wirklich aufpassen, wenn Futter im Spiel ist. Dadurch dass sie und ihre Kumpels offenbar wirklich lange Hunger gelitten haben, ist sie sehr futterneidisch (nur anderen Hunden gegenüber, nicht bei Menschen) und verteidigt jeden Krümel energisch gegen „Freßfeinde“. Zusammenfassend kann man sagen, dass Taurus ein liebenswerter Sonnenschein ist, dessen Charme man nur schwer widerstehen kann. Trotzdem braucht sie Menschen mit etwas Erfahrung und Geduld, die ihr den nötigen Hunde-Benimm und auch noch einige Kommandos beibringen können. In welcher netten Familie findet Taurus ihren Ruhepol und wird für die mageren Jahre ihrer Vergangenheit entschädigt?

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
400 €
(Schutzgebühr)
"Jacinta", weiblich, kastriert, Zentralasiatischer Owtscharka (Alabai), geb. 04.05.19, 65 cm Rassehunde
Zentralasiatischer Owtscharka, Hündin, 7 Jahre
„Jacinta“, weiblich, kastriert, Zentralasiatischer Owtscharka (Herdenschutzhund), geb. 04.05.19, 65 cm „Eisbär“ sucht Familie mit Herdenschutzhund-Erfahrung Mit ihrem schneeweißen Fell erinnert unsere Jacinta auf den ersten Blick tatsächlich an einen Eisbär. Wenn man noch genauer hinschaut, erkennt man, dass ihr beide Ohren abgeschnitten wurden – leider eine gängige Praxis in Spanien (und nicht nur dort). ☹ Damit wären wir schon bei Jacintas Vorgeschichte, die leider zum großen Teil im Dunklen liegt. Was wir wissen ist, dass sie in einem Ortsteil von Granada gefunden wurde, wo sie ziel- und herrenlos umherirrte und schließlich von Gemeindemitarbeitern in unser dortiges Partner-Tierheim Sierra Nevada gebracht wurde. Dass die arme Seele nichts Gutes erlebt und schließlich ausgesetzt wurde, kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit annehmen. Damals war Jacinta noch klapperdürr, dreckig und ungepflegt und kaum mit der bildschönen strahlenden Pracht-Hündin zu vergleichen, die wir jetzt vor uns sehen. Auch die Tatsache, dass Jacinta bei manchen plötzlichen und lauten Geräuschen oder ungewohnten Situationen Angst zeigt, lässt nicht auf eine glückliche Vorgeschichte schließen. Da Jacinta in ihrem Heimatland kaum Vermittlungschancen hat, durfte sie schließlich zu uns nach Kronach ausreisen. Hier möchten wir uns bemühen, genau das richtige Zuhause für diese ganz besondere Fellnase zu finden. Und besonders ist Jacinta in der Tat: Sie dürfte ein Zentralasiatischer Owtscharka, auch Alabai genannt, sein, vielleicht nicht ganz reinrassig, aber doch zum größten Teil. Diese noch sehr ursprüngliche Rasse ist bei uns fast gänzlich unbekannt und gehört zur Gruppe der Herdenschutzhunden. Das heißt, sie wurde gezüchtet, um Herden allein in den Bergen zu bewachen, und diese auch ohne die Anwesenheit ihres Hirten gegen alle möglichen Feinde wie zum Beispiel Wölfe und Bären zu verteidigen. Ob Jacinta jemals an einer Herde im Einsatz war, wissen wir natürlich nicht. Die Gene ihrer Vorfahren hat sie aber ganz sicher geerbt. Das bedeutet, dass sie erstens über einen sehr ausgeprägten Wach- und Schutzinstinkt verfügt. Als Bewacher eines Grundstückes ist sie somit unschlagbar. Des weiteren ist Jacinta wie alle Herdenschutzhunde sehr stur. Da es diese Hunde gewohnt sind, auch ohne ihren Menschen Entscheidungen treffen zu müssen, hat sie ihren eigenen Kopf und ist nicht leicht zu erziehen. Ihr Freiheitsdrang ist sehr hoch und Befehle befolgt sie nur, wenn sie einen Sinn darin erkennen kann. Jacinta ist kein Hund wie jeder andere und ganz sicher kein Begleiter für den „Otto-Normal-Hundebesitzer“. Um auf Anhieb genau die richtige Familie für sie zu finden, wünschen wir uns für unseren „Eisbär“ ein Zuhause mit Herdenschutzhund-Erfahrung und Menschen, die die Denkweise dieser stolzen Hunde verstehen und sich in sie hineinfühlen können. Wer einfach nur einen „normalen“ vierbeinigen Kumpel sucht, könnte mit Jacintas Art überfordert sein, was zwangsläufig zu einer Frustration auf beiden Seiten – Mensch und Hund – führen könnte. Das möchten wir vermeiden. Wie also sollte Jacintas Zuhause aussehen? Einmal ist die große Hündin auf keinen Fall für eine Wohnung geeignet. Jacinta braucht ein Haus mit einem ausbruchssicher eingezäunten Garten. Ihre Besitzer müssen sich damit abfinden können, dass Jacinta den größten Teil des Tages draußen verbringen möchte, vielleicht sogar die Nacht. Jacinta ist sehr robust und liebt es, draußen zu liegen und ihre Umgebung zu beobachten, auch kaltes Wetter oder Schnee hält sie nicht davon ab. Sie hat extrem dichtes Fell und scheint sich selbst an Minusgraden nicht zu stören. Im Tierheim nutzt sie zwar auch immer wieder gern ihren Innenzwinger und ihre Decken (und sollte auch in ihrem neuen Zuhause stets die Möglichkeit haben, nach drinnen zu ihren Menschen zu gelangen), am liebsten hält sie sich jedoch im eingezäunten Freilauf auf und passt auf. Sie sieht es als ihre Pflicht an, über das ihr anvertraute Revier zu wachen und nimmt diese Aufgabe sehr ernst. Das heißt, sie meldet jede Regung, die sie wahrnimmt, durch Bellen – und zwar am Tag und in der Nacht. Vor allem in der Nacht könnte dies zu erheblichem Ärger mit den Nachbarn führen, weshalb Jacintas neues Zuhause etwas abseits liegen sollte. Des weiteren ist Jacinta herdenschutzhund-typisch sehr stur. Sie macht am liebsten nur das, was sie gerade für richtig hält. Hat sie keine Lust, herzukommen, kann man lange vergeblich rufen. Meint sie, dass sie beim Spazierengehen lieber einen anderen Weg gehen möchte, kann es sein, dass sie alle vier Pfoten in den Boden rammt und bockt. Mit etwas Ablenkung und Fingerspitzengefühl kann man sie dann zwar doch „überreden“, aber sie versucht dann immer, es so aussehen zu lassen, als ob die Idee von ihr käme, um nicht das Gesicht zu verlieren. Jacinta ist auf keinen Fall ein Hund für Menschen, die gerne mit Hunden trainieren oder ihnen allerlei beibringen wollen, für „Kadavergehorsam“ und laute Befehlstöne hat sie nichts übrig. Sie ist vielmehr ein Hund für Individualisten, die Jacintas eigenen Willen schätzen, ähnlich wie bei einer Katze. Bei ihren Bezugspersonen ist Jacinta übrigens superlieb und lässt alles mit sich machen. Auch tierärztliche Behandlungen waren bisher kein Problem. Sie schmust mit Begeisterung, lässt sich knuddeln und sogar mal einen Schmatz auf die Stirn drücken. Bei Fremden ist jedoch erst einmal Vorsicht geboten. Wie Jacinta Kindern gegenüber reagiert, können wir nicht sagen. Sicherheitshalber sollten nur größere Kinder oder Jugendliche in ihrem neuen Zuhause leben. Auch wenn wir nicht wissen, ob Jacinta schon einmal in einem Haus mit Menschen zusammengelebt hat, erwarten wir hier keine Probleme. Im Tierheim ist sie superbrav, absolut sauber und vom Wesen her sehr ruhig. Wir denken, dass sie sich in einem Haushalt benehmen und sicher auch mal allein bleiben kann. Wie die meisten Herdenschutzhunde ist sie eher gemütlich und gelassen. Ab und zu hat sie aber ihre „verrückten fünf Minuten“ und tobt ausgelassen durch den Garten. Auch ihre Spaziergänge genießt sie sehr, ist ausdauernd und sportlich. Mit anderen Hunden versteht sich Jacinta leider nicht immer. Mit manchen großen Rüden spielt sie zwar mitunter fröhlich, wenn sie gerade Lust dazu hat, ihre Laune kann aber schnell umschlagen, wenn sie sich durch eine Kleinigkeit provoziert fühlt (ein unbedachtes Anrempeln des anderen im Eifer des Spiels oder Streit um ein Leckerli). Wir möchten Jacinta daher nur als Einzelhund vermitteln. Es könnte aber sein, dass sie Katzen duldet. Vor dem Gitter unseres Katzengeheges zeigt sie sich zumindest immer sehr gelassen und freundlich. Jacinta ist ganz sicher kein Hund wie jeder andere und auch kein Hund für jedermann. Aber sie hat auch etwas Magisches, etwas Ursprüngliches an sich, was uns Tierpfleger immer wieder von Neuem fasziniert. Und da es ja bekanntlich für jeden Topf einen Deckel gibt, ist es jetzt unsere Aufgabe, genau den richtigen Platz für unsere Herdenschutzhund-Dame zu finden. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, können wir Sie gerne auch noch ausführlicher informieren oder Sie kommen einfach vorbei und lernen unseren Eisbär in natura kennen. Kontakt: Tierschutzverein Kronach Ottenhof 2 96317 Kronach 09261 / 20111 tsvkc@gmx.de www.tierheim-kronach.de

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
400 €
(Schutzgebühr)
Suki - Hündin mit Potential Mischlingshunde
- andere Rassen, Hündin, 3 Jahre
Suki ist eine 11 Monate alte rumänische Mischlingshündin. Sie ist seit Mitte Februar in 96355 Tettau auf Pflegestelle und lebt mit Rüden und Hündinnen in einem Haushalt zusammen. Sie ist stubenrein, läuft schön an der Leine, kennt das Auto fahren (auch wenn ihr hier altersbedingt öfter mal übel wird) und kann stundenweise alleine bleiben. Sie ist ein sportlicher Hund der für alles mögliche zu begeistern ist. Wir suchen für Sie aktive Menschen, die sie artgerecht auslasten und fordern. Sie ist geimpft, gechipt, entwurmt und bereits kastriert. Interesse geweckt? Dann melden Sie sich gerne unter 017688099297 und lernen Suki persönlich kennen.

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96355
Tettau Bayern
450 €
(Schutzgebühr)
Kali - auf der Suche nach dem Glück Mischlingshunde
- andere Rassen, Rüde, 7 Jahre
Kali wurde im Februar 2020 geboren und wurde streunend an einer vielbefahrenen Straße gefunden. Zum Glück konnte er rechtzeitig gesichert werden, denn so konnte schlimmeres verhindert werden. Er kam Mitte Februar 2022 in das Shelter nach Privlaka (Kroatien) und bereits Mitte Juli wurde er durch seine Pflegestelle in 95362 Kupferberg in die Arme geschlossen. Im Shelter und auch bei seiner Pflegestelle zeigt sich Kalin als sehr freundlich und aufgeschlossen. Er hat auch bei fremden Menschen keinerlei Scheu und holt sich auch bei ihnen gerne ihre Streichel- und Kuscheleinheiten ab. Im Allgemeinen findet Kalin die Nähe zum Menschen ganz toll und liebt es mit Liebe überschüttet zu werden. Wie bereits erwähnt ist Kali laut Pass ca. 2,5 Jahre alt, jedoch schätzt ihn seine Pflegestelle auf ca. 3,5 Jahre. Kali ist ein sanfter, anhänglicher und gutmütiger Kerl, der seinen Menschen einfach gefallen möchte. Mit ihm hat man definitiv einen Traumhund an der Seite. Durch seinen Charakter würde er sich auch perfekt als Anfängerhund eignen. Unsere Schmusebacke lebt bei seiner Pflegefamilie mit einem Rüden und einer Hündin zusammen. Das Zusammenleben funktioniert von Beginn an reibungslos. Er hat sich sofort in das Rudel integriert und sucht gerne die Nähe der anderen Hunde. Auch mit den Hunden außerhalb seiner Pflegefamilie versteht sich Kali prima. Jedoch kann er auch gerne als Einzelprinz vermittelt werden, denn er findet sein Leben ohne andere Hunde im Haus auch prima. Auch Katzen durfte er bei seiner Pflegefamilie bereits kennenlernen. Hier zeigt er keinerlei Jagdverhalten oder ähnliches – ganz im Gegenteil, Kali liebt die Katzen sehr und geht offen auf sie zu. Auch hier sucht er gerne mal den Kontakt, versteht es jedoch auch, wenn eine Katze das nicht möchte. Hühner durfte der Vierbeiner auch bereits Kennenlernen und auch hier zeigt er sich vorbildlich. Die langen Spaziergänge findet er einfach super. Er liebt es die Umgebung zu erschnüffeln und herumzuflitzen. Man kann ihm richtig ansehen, wie sehr er das genießt und sich nun über sein neues Leben freut. An der Leinenführigkeit muss noch etwas trainiert werden, jedoch wird dies auch von Tag zu Tag besser. Das Leben im Haus meistert er von der ersten Sekunde an sehr gut. Er knabbert nichts an und auch die Wohnung wird nicht umdekoriert. Die Alltagsgeräusche lernt er derzeit bei seiner Pflegefamilie kennen und auch hier zeigt er keine große Unsicherheit. Auch stundenweise allein bleiben kann er Rüde schon. Auch mit dem Autofahren hat er keine Probleme. Er verhält sich unauffällig im Kofferraum. Manchmal fiept er zu Beginn etwas, jedoch lässt dies schnell nach und dann legt er sich hin. Kinder durfte Kali auch bereits kennenlernen und auch von ihnen holt er sich gerne seine Streicheleinheiten ab. Die Pflegestelle bemerkte schnell, dass Kali auf mindestens einem Auge eine Verminderung bei seiner Sehkraft hat. Dies wurde nun tierärztlich abgeklärt und leider hat Kali eine geringe Sehkraft auf beiden Augen und wird irgendwann komplett erblinden. Durch Entzündungshemmer konnten die Entzündungsherde jedoch gut eingedämmt werden und so eine Verschlechterung der Sehkraft bisher vermieden werden. Durch seine kleine Einschränkung lässt sich der zauberhafte Rüde jedoch nicht beeindrucken. Er findet sich im Haus und bei den Spaziergängen sehr gut zurecht, so dass dies kaum auffällt. Kali, der eine Schulterhöhe von ca. 60 cm hat, kann jederzeit bei seiner Pflegestelle kennen und lieben gelernt werden. Selbstverständlich ist er geimpft, gechippt, kastriert und ein SNAP-Test auf Mittelmeerkrankheiten wird vor der Ausreise durchgeführt (negativ). Er wird nur mit positiver Vorkontrolle, Tierschutzvertrag und Schutzgebühr vermittelt. Wenn Sie ihm ein Zuhause geben möchten, dann bitten wir Sie, uns im Voraus einige Informationen zu geben, indem Sie unseren Fragebogen ausfüllen: http://vox-animalis.de/selbstauskunft_hund/ Vielen Dank!

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-95362
Kupferberg Bayern
300 €
(Schutzgebühr)
Schüchterner junger Hundemann sucht einfühlsame Menschen Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 10 Jahre
„Tico“, männlich, kastriert, Mischling, geb. 01.07.16, 48 cmFür Tico, den süßen mittelgroßen Hundemann mit dem Stummelschwanz und den wunderschönen, wie mit Kajal umrandeten Augen hatte das Leben bis jetzt wirklich noch kaum etwas Schönes parat. Wie so viele seiner Leidensgenossen wurde er bereits als junger Hund in Spanien ausgesetzt. Dass er vorher ein liebevolles Zuhause gehabt haben könnte, ist mehr als unwahrscheinlich. Er war sehr verschreckt, halb verhungert und zitterte vor Angst. Die ersten Tage, die er in unserem dortigen Partner-Tierheim Albolote/Granada verbrachte, wagte er sich nicht einmal aus seinem Häuschen. Schnell war klar, dass Tico nichts kannte. Vielleicht war er ein von einem Wurf übrig gebliebener Welpe, der in einem Verschlag oder einem einsamen Gartengrundstück untergebracht war, der kaum Kontakt mit Menschen hatte und mit dem sich nie jemand beschäftigt hat. Irgendwann wurde seinen Besitzern die Versorgung dann wohl einfach zuviel und sie setzten ihn auf die Straße. Leider hatte sich auch nach Monaten im Tierheim Albolote/Granada noch keine neue Familie für den armen Kerl aufgetan. In der Masse der anderen Hunde ging der schüchterne kleine Kerl einfach unter. So durfte Tico (was auf deutsch übrigens „Spatz“ bedeutet) im Dezember 2017 zu uns nach Kronach ausreisen. Das ist nun aber auch schon wieder über ein Jahr her und noch immer ist kein liebevolles richtiges Zuhause in Sicht! Dabei bräuchte der arme Tico so dringend eine Chance!Dazu muss allerdings auch gesagt werden, dass Tico auf ganz bestimmte Menschen wartet, Menschen mit etwas Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen, die ihn verstehen und anfangs nicht zuviel von ihm erwarten. Denn Tico ist ein Angsthund! Als Angsthunde werden Hunde bezeichnet, die ohne viel Kontakt zu Menschen aufgewachsen sind und noch überhaupt nichts von der Welt kennen. Sie müssen nicht nur alle Kommandos lernen, sondern auch das Grundsätzliche im Zusammenleben mit uns Menschen, also Dinge, die ein normal aufgewachsener Welpe von klein auf ganz automatisch lernt.Tico war außer im Tierheim noch nie in einem Haus, er kennt keinen Straßenverkehr, keine Haushaltsgeräusche, nicht den täglichen Ablauf in einer Familie. Er weiß nicht, was von ihm erwartet wird und findet alles erst einmal super bedrohlich. Es ist auch keineswegs so, dass er von vornherein dankbar ist, weil man bereit ist, ihm ein Zuhause zu geben. Im Gegenteil wird ihm das Zusammenleben mit Menschen erst einmal unheimlich vorkommen und er wird anfangs versuchen, jede Möglichkeit zum Ausbüchsen zu nutzen. Und dennoch: Es lohnt sich, Geduld zu haben! Wenn man Tico nicht bedrängt und ihn einfach beobachten lässt, ohne zu viel von ihm zu verlangen, wird er schnell merken, dass ihm nichts Böses droht und er wird Vertrauen fassen. Bei seinen gewohnten Bezugspersonen im Tierheim zum Beispiel ist längst nichts mehr von Angst zu spüren. Tico kommt fröhlich wedelnd heran, leckt ihnen die Hände, schmiegt sich an und legt sich auf den Rücken, um sich am Bauch streicheln zu lassen. Der süße Kerl ist übrigens auch absolut lieb und gutmütig! Selbst wenn er Angst hat, würde Tico niemals schnappen, sondern sich höchstens unterwürfig auf den Boden ducken. Er ist eine richtig gute Seele mit sanftem, anhänglichem und verschmustem Charakter. Auch mit anderen Hunden versteht er sich in der Regel ohne Probleme.Auch das Spazierengehen kannte Tico überhaupt nicht. Es hat Wochen gedauert, bis er begriffen hat, dass er sich ohne Angst aus dem schützenden Tierheimgebäude herauswagen kann, ohne dass ihm etwas passiert, und Monate, bis er merkte, dass die Bewegung und die Schnüffeleien auch durchaus angenehm sein können. Bei seinen Bezugspersonen läuft er inzwischen sehr schön an der Leine, auch wenn es immer noch ab und zu vorkommt, dass er sich vor etwas erschrickt, wie zum Beispiel Passanten oder ein vorbeifahrendes Auto (aber auch nicht bei jedem). Bei Fremden traut sich unser Angsthäschen aber keinen Meter mitzulaufen. Interessenten müssten daher mehrmals kommen und Ticos vertraute Bezugspersonen erst einmal nur begleiten, so dass er sich langsam an die neuen Gesichter gewöhnen kann.Ticos neues Zuhause sollte ländlich gelegen sein. Für ihn ist ohnehin so vieles neu, dass er in einer Stadt einfach überfordert wäre. Eine souveräne Hündin, die ihn ein bisschen unter die Fittiche nimmt, ihm alles zeigt und an der er sich orientieren kann, wäre ebenfalls prima. Kinder sollten schon etwas älter und so verständnisvoll sein, den verschreckten Neuankömmling erst einmal nicht mit Streicheleinheiten zu überschütten, sondern langsam ankommen zu lassen.Wir wissen, dass unser kleiner Angsthase kein Null-acht-fünfzehn-Hund für Otto Normalverbraucher ist. Er muss einfach noch so viel lernen, dass er besonders geduldige und verständnisvolle Menschen braucht, die sich in seine Lage hineinversetzen können. Doch wir geben die Hoffnung nicht auf. Irgendwo MUSS doch genau das richtige Herrchen oder Frauchen für unser Sorgenkind sein, mit dem Tico dann gemeinsam durch dick und dünn gehen darf. Sollten Sie sich angesprochen fühlen, würden wir uns freuen, Sie persönlich kennenzulernen und Tico vorzustellen.

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
300 €
(Schutzgebühr)