Tierheim - Coburg

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"Taurus", weiblich, Europäischer Schlittenhund, geb. 14.05.19, ca. 60 cm Rassehunde
- andere Rassen, Hündin, 7 Jahre
„Taurus“, weiblich, Europäischer Schlittenhund, geb. 14.05.19, ca. 60 cm Temperamentvolle Lady sucht unternehmungslustigen Haushalt Taurus, die trotz ihres männlich klingenden Namens („taurus“ bedeutet auf lateinisch „Stier“) eine Hündin ist, wurde Anfang Januar zusammen mit zwei ihrer Kumpels ins Tierheim gebracht. Viel wissen wir nicht von ihrer Vorgeschichte. Uns wurde gesagt, dass ihr Herrchen gestorben sei und Taurus mit mehreren anderen Hunden möglicherweise schon tagelang allein auf einem Grundstück gelebt habe, bis sie gerettet werden konnten. Mit einem Umweg über eine vorübergehende Pflegestelle kamen Taurus, Bart und Lucy dann schließlich im Tierheim Kronach an, die anderen Hunde wurden wohl auf andere Tierheime verteilt. Schon bei Ankunft der Hunde fiel uns der schlechte körperliche Allgemeinzustand auf. So waren Taurus und ihre beiden Kumpels klapperdürr, sie hatten ein schlechtes Fell, waren ungepflegt und stanken schrecklich. Selbst der Tierarzt, dem wir die Hunde gleich vorgestellt hatten, war ganz erschüttert und verweigerte die Impfung – zu schlecht sei ihr Zustand. Lange kämpften wir auch mit Durchfall, bis wir schließlich ein getreidefreies, hochwertiges Dosenfutter gefunden hatten, das die drei gut vertragen. Ausgehungert wie sie waren, fraßen (und fressen!) Taurus und ihre Kumpels wie die Scheunendrescher und haben inzwischen auch schon ein bisschen zugenommen - allerdings ist immer noch Luft nach oben! Dennoch war der Tierarzt beim letzten Besuch zufrieden und so konnten Taurus und ihre Kumpels endlich geimpft werden. Charakterlich kann man über Taurus nur Gutes berichten. Sie ist eine durch und durch liebe Maus, die jeden Menschen begeistert begrüßt, gerne an ihm hochspringt, versucht, auf seinen Schoß zu kriechen oder sich an ihn schmiegt. In ihrer Freude kann sie durchaus auch etwas stürmisch oder aufdringlich sein, daher ist sie für kleinere Kinder vielleicht nicht die beste Wahl. Taurus ist offen und gutmütig, lässt alles mit sich machen und liebt es, gestreichelt und gekuschelt zu werden. Auf den ersten Blick wirkt Taurus wie der perfekte problemlose Begleiter für eine aktive Familie – doch Achtung: Interessenten sollten wissen, dass die Maus – so süß und goldig sie auch ist – doch auch ein paar Baustellen mitbringt, an denen gearbeitet werden muss. Dies ist in Taurus´ vermutlich nicht gerade rosiger Vergangenheit begründet. Taurus ist ein Europäischer Schlittenhund, eine Rasse, die nicht offiziell anerkannt ist, sich unter Schlittenhunde-Fans aber immer größerer Beliebtheit erfreut. Um die Schnelligkeit zu erhöhen, wurden hier in die „üblichen“ Schlittenhunde wie Huskys & Co Pointer, Dt. Kurzhaar und ähnliche Rassen eingekreuzt, dessen Ergebnis windschnittige, fast windhundartige Flitzer sind. Wie uns berichtet wurde, ist Taurus` ehemaliger Besitzer früher wohl auch Rennen mit ihr und seinen anderen Hunden gefahren. Das bedeutet, dass Taurus ein sehr lauffreudiger und temperamentvoller Hund ist, dem man das Alter von 7 Jahren in keinster Weise anmerkt. Taurus hat Energie wie ein Junghund, kann springen und spielen und möchte am liebsten täglich laaange Spaziergänge machen. Mit einer kleinen Runde um den Block ist sie nicht zufrieden. Ob sie Jagdtrieb hat, können wir bisher noch nicht sagen, aber da sie ohnehin kaum Kommandos kennt, sollte man sie unbedingt an der Leine lassen. Ein anderer Aspekt von Taurus´ früherem Leben ist die Tatsache, dass sie vermutlich nur auf einem Grundstück gelebt hat. Sie war wahrscheinlich noch nie in einem Haus und kennt den Ablauf und die Regeln in einem Menschenhaushalt nicht. Hier ist tatsächlich noch viel Geduld und Training nötig, damit Taurus versteht, dass Teppich oder Mülleimer tabu sind, dass man sein Geschäft draußen verrichtet und dass man auch mal brav allein zuhause bleiben muss. Auch das Zur-Ruhe-Kommen fällt ihr im Moment noch schwer, weil eben alles so interessant ist. Hier sind Menschen gefragt, die Spaß daran haben, mit einem aufmerksamen und lernwilligen Hund zu arbeiten und die nicht gleich enttäuscht sind, wenn nicht alles von Anfang an perfekt klappt. Es sollte ein Haushalt sein, in dem sie vor allem in der ersten Zeit nicht allzu lange allein bleiben muss, damit man das langsam mit ihr üben kann. Ein sicher eingezäunter Garten ist ebenfalls unbedingt nötig, damit Taurus nach Herzenslust flitzen und sich auspowern kann. Sie ist gerne draußen und kennt das ja auch von früher. Allerdings kommt sie auch gerne schnell wieder ins Warme, wenn es ihr zu kalt wird oder sie mit ihren Bezugspersonen schmusen möchte. Da Taurus noch nicht viel zu kennen scheint, sollte ihr neues Reich auch eher ländlich und nicht in einer Stadt liegen. Mit anderen Hunden ist Taurus in der Regel gut verträglich, immerhin hat sie ja früher im Rudel gelebt. Allerdings muss man wirklich aufpassen, wenn Futter im Spiel ist. Dadurch dass sie und ihre Kumpels offenbar wirklich lange Hunger gelitten haben, ist sie sehr futterneidisch (nur anderen Hunden gegenüber, nicht bei Menschen) und verteidigt jeden Krümel energisch gegen „Freßfeinde“. Zusammenfassend kann man sagen, dass Taurus ein liebenswerter Sonnenschein ist, dessen Charme man nur schwer widerstehen kann. Trotzdem braucht sie Menschen mit etwas Erfahrung und Geduld, die ihr den nötigen Hunde-Benimm und auch noch einige Kommandos beibringen können. In welcher netten Familie findet Taurus ihren Ruhepol und wird für die mageren Jahre ihrer Vergangenheit entschädigt?

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
400 €
(Schutzgebühr)
"Meilo", männlich, kastriert, Golden Retrievermix, geb. 12.08.20, 60 cm Mischlingshunde
Golden Retriever, Rüde, 6 Jahre
„Meilo“, männlich, kastriert, Golden Retrievermix, geb. 12.08.20, 60 cm Wasserratte sucht unternehmungslustige Familie mit Hundeerfahrung Würde man unseren Meilo nach seiner Lieblingsbeschäftigung fragen, käme die Antwort ganz sicher wie aus der Pistole geschossen: Wasser!!! Seine Retriever-Gene werden hier ganz deutlich sichtbar, denn Meilo ist eine Wasserratte wie sie im Buche steht! Keine Pfütze, kein Tümpel, kein Bächlein, an dem er vorbeigehen kann, ohne sich mittenrein zu stürzen. In Seen zeigt er, dass er auch ein guter Schwimmer ist. Mangels ausreichender Wasservorkommen in erreichbarer Tierheim-Umgebung nimmt er aber auch sehr gerne mit unseren Hunde-Planschbecken vorlieb. Selbst bei schlechtem Wetter macht er es sich mitten im kühlen Nass gemütlich oder buddelt mit den Vorderbeinen im Wasser. Wir haben schon überlegt, ob sich Meilo vielleicht für einen See-Hund hält? Wer sich für unsere Wasserratte entscheidet, erhält einen aktiven, sportlichen, fröhlichen und unternehmungslustigen Hund, der sein Herrchen (oder Frauchen) überallhin begleitet und der für jede „Schandtat“ zu haben ist. Er ist ein toller Kumpel, mit dem man viel Spaß haben kann, der aber auch viel Zeit einfordert. Denn Meilo ist noch jung, er möchte beschäftigt und ausgelastet werden. Mit einer Runde um den Block gibt er sich nicht zufrieden. Meilo unternimmt gern lange Spaziergänge und Wanderungen durch Wald und Wiesen, er geht mit zum Joggen, spielt gerne und nutzt jede Gelegenheit zum Baden. Auch kleine Erziehungseinheiten oder Futtersuchspiele sind ganz nach seinem Geschmack. Auch wenn Meilo bereits recht gut erzogen ist (er macht Sitz, Platz und gibt Pfötchen), sollte man auch künftig weiter mit ihm trainieren. Leider hat er nicht allzu viel „Sitzfleisch“, er ist sehr geräuschempfindlich und lässt sich leicht ablenken. Trotzdem ist er aber auch sehr lernwillig und intelligent. Grundsätzlich ist Meilo ein sehr freundlicher, offener und zugänglicher Hund, der mit allen Menschen Freundschaft schließen möchte. In der Regel geht er schwanzwedelnd auf jeden zu und lässt sich gerne streicheln. Er setzt aber auch Grenzen, die er klar kommuniziert, wenn man aufmerksam seine Körpersprache liest. Zum Beispiel mag er es überhaupt nicht, in die Enge gedrängt oder zu etwas gezwungen zu werden. Dies signalisiert er dann mit Knurren und würde – wenn man ihm ein Ausweichen unmöglich macht – vermutlich auch schnappen. Innige Umarmungen zum Beispiel überfordern ihn, das ist ihm einfach zu eng, auch wenn er normalen Schmuseeinheiten sonst nicht abgeneigt ist. Er lässt sich auch nicht gern am Halsband packen (anleinen oder Geschirr anziehen sind dagegen überhaupt kein Problem). Auch Bürsten oder Kletten aus dem Fell Pulen findet Meilo nicht besonders toll, er lässt es aber bis zu einem gewissen Grad zu. Auch hier muss man ein Auge für seine Körpersprache haben. Für tierärztliche Behandlungen ist eventuell ein Maulkorb anzuraten, obwohl er beim Impfen zum Beispiel sehr brav war. Im Grunde ist Meilo ein sehr lieber Kerl, aber er ist sehr stressanfällig und geräuschempfindlich und lässt sich von hektischen oder lauten Situationen hochputschen. Wird er dann auch noch gemaßregelt oder zu etwas gezwungen, kann es sein, dass er nach vorne geht. Daher suchen wir für unseren hübschen Buben erfahrene Menschen ohne Kinder, dafür aber mit etwas Hundeverständnis und Fingerspitzengefühl. Sie sollten in der Lage sein, Meilos Körpersprache lesen zu können und Ruhe und Sicherheit ausstrahlen. Auf der einen Seite braucht Meilo aktive und sportliche Menschen, die viel unterwegs sind und mit ihm arbeiten, auf der anderen Seite aber auch ein ruhiges Umfeld ohne Hektik, Trubel und Geschrei, so dass er sich entspannen und zur Ruhe kommen kann. Ein Zuhause bei einer großen Familie oder ein Heim neben einem Sport- oder Spielplatz wäre für ihn nicht optimal. Im Haus ist Meilo übrigens absolut unkompliziert. Er ist sauber und brav, macht nichts kaputt und kann auch ein paar Stunden allein bleiben. Auch Autofahren schafft er spielend. Beim Spazierengehen muss an der Leinenführigkeit noch etwas gearbeitet werden, da er durchaus auch mal zerrt, wenn ihn etwas interessiert. Dann vergisst er nämlich, dass er eigentlich ganz gut bei Fuß laufen kann. Jagdtrieb hat Meilo ohne Zweifel, aber er scheint eine etwas längere „Leitung“ zu haben, da er ein Reh, das vor ihm über die Straße rennt, erst einmal nur fasziniert anstarrt und erst nach ein paar Sekunden auf die Idee kommt, hinterherzurennen. Wenn Meilo allerdings gerade in einer Pfütze badet, ist ihm selbst das Reh egal, denn Wasser ist wichtiger. Bei Joggern oder Fahrradfahrern kommt Meilo zwar nicht auf Zuruf heran, aber er bleibt stehen, so dass man ihn kurzhalten kann. Auch hier ist seine Erziehung sicher noch ausbaufähig, aber auf einem guten Weg. Hundebegegnungen meistert Meilo normalerweise prima. Er ist neugierig, interessiert und freundlich und bleibt in der Regel selbst dann gelassen, wenn er angepöbelt wird. Mit einer netten Zweithündin hätte er sicher keine Probleme. Katzen findet er sehr interessant, steckt aber sofort zurück, wenn die Katze auf ihn zugeht. Meilo ist ein richtig toller Hund, mit dem man durch dick und dünn gehen und viel Spaß kann. Aber er braucht auch Menschen, die ihn verstehen, die ihm Führung und Sicherheit geben können, ohne ihn dabei mit autoritärem Kasernenhofton zu behandeln. Wenn Sie sich Meilo als neues Familienmitglied vorstellen könnten, würden wir uns über einen ersten Kennenlern-Termin sehr freuen.

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
400 €
(Schutzgebühr)
"Jacinta", weiblich, kastriert, Zentralasiatischer Owtscharka (Alabai), geb. 04.05.19, 65 cm Rassehunde
Zentralasiatischer Owtscharka, Hündin, 7 Jahre
„Jacinta“, weiblich, kastriert, Zentralasiatischer Owtscharka (Herdenschutzhund), geb. 04.05.19, 65 cm „Eisbär“ sucht Familie mit Herdenschutzhund-Erfahrung Mit ihrem schneeweißen Fell erinnert unsere Jacinta auf den ersten Blick tatsächlich an einen Eisbär. Wenn man noch genauer hinschaut, erkennt man, dass ihr beide Ohren abgeschnitten wurden – leider eine gängige Praxis in Spanien (und nicht nur dort). ☹ Damit wären wir schon bei Jacintas Vorgeschichte, die leider zum großen Teil im Dunklen liegt. Was wir wissen ist, dass sie in einem Ortsteil von Granada gefunden wurde, wo sie ziel- und herrenlos umherirrte und schließlich von Gemeindemitarbeitern in unser dortiges Partner-Tierheim Sierra Nevada gebracht wurde. Dass die arme Seele nichts Gutes erlebt und schließlich ausgesetzt wurde, kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit annehmen. Damals war Jacinta noch klapperdürr, dreckig und ungepflegt und kaum mit der bildschönen strahlenden Pracht-Hündin zu vergleichen, die wir jetzt vor uns sehen. Auch die Tatsache, dass Jacinta bei manchen plötzlichen und lauten Geräuschen oder ungewohnten Situationen Angst zeigt, lässt nicht auf eine glückliche Vorgeschichte schließen. Da Jacinta in ihrem Heimatland kaum Vermittlungschancen hat, durfte sie schließlich zu uns nach Kronach ausreisen. Hier möchten wir uns bemühen, genau das richtige Zuhause für diese ganz besondere Fellnase zu finden. Und besonders ist Jacinta in der Tat: Sie dürfte ein Zentralasiatischer Owtscharka, auch Alabai genannt, sein, vielleicht nicht ganz reinrassig, aber doch zum größten Teil. Diese noch sehr ursprüngliche Rasse ist bei uns fast gänzlich unbekannt und gehört zur Gruppe der Herdenschutzhunden. Das heißt, sie wurde gezüchtet, um Herden allein in den Bergen zu bewachen, und diese auch ohne die Anwesenheit ihres Hirten gegen alle möglichen Feinde wie zum Beispiel Wölfe und Bären zu verteidigen. Ob Jacinta jemals an einer Herde im Einsatz war, wissen wir natürlich nicht. Die Gene ihrer Vorfahren hat sie aber ganz sicher geerbt. Das bedeutet, dass sie erstens über einen sehr ausgeprägten Wach- und Schutzinstinkt verfügt. Als Bewacher eines Grundstückes ist sie somit unschlagbar. Des weiteren ist Jacinta wie alle Herdenschutzhunde sehr stur. Da es diese Hunde gewohnt sind, auch ohne ihren Menschen Entscheidungen treffen zu müssen, hat sie ihren eigenen Kopf und ist nicht leicht zu erziehen. Ihr Freiheitsdrang ist sehr hoch und Befehle befolgt sie nur, wenn sie einen Sinn darin erkennen kann. Jacinta ist kein Hund wie jeder andere und ganz sicher kein Begleiter für den „Otto-Normal-Hundebesitzer“. Um auf Anhieb genau die richtige Familie für sie zu finden, wünschen wir uns für unseren „Eisbär“ ein Zuhause mit Herdenschutzhund-Erfahrung und Menschen, die die Denkweise dieser stolzen Hunde verstehen und sich in sie hineinfühlen können. Wer einfach nur einen „normalen“ vierbeinigen Kumpel sucht, könnte mit Jacintas Art überfordert sein, was zwangsläufig zu einer Frustration auf beiden Seiten – Mensch und Hund – führen könnte. Das möchten wir vermeiden. Wie also sollte Jacintas Zuhause aussehen? Einmal ist die große Hündin auf keinen Fall für eine Wohnung geeignet. Jacinta braucht ein Haus mit einem ausbruchssicher eingezäunten Garten. Ihre Besitzer müssen sich damit abfinden können, dass Jacinta den größten Teil des Tages draußen verbringen möchte, vielleicht sogar die Nacht. Jacinta ist sehr robust und liebt es, draußen zu liegen und ihre Umgebung zu beobachten, auch kaltes Wetter oder Schnee hält sie nicht davon ab. Sie hat extrem dichtes Fell und scheint sich selbst an Minusgraden nicht zu stören. Im Tierheim nutzt sie zwar auch immer wieder gern ihren Innenzwinger und ihre Decken (und sollte auch in ihrem neuen Zuhause stets die Möglichkeit haben, nach drinnen zu ihren Menschen zu gelangen), am liebsten hält sie sich jedoch im eingezäunten Freilauf auf und passt auf. Sie sieht es als ihre Pflicht an, über das ihr anvertraute Revier zu wachen und nimmt diese Aufgabe sehr ernst. Das heißt, sie meldet jede Regung, die sie wahrnimmt, durch Bellen – und zwar am Tag und in der Nacht. Vor allem in der Nacht könnte dies zu erheblichem Ärger mit den Nachbarn führen, weshalb Jacintas neues Zuhause etwas abseits liegen sollte. Des weiteren ist Jacinta herdenschutzhund-typisch sehr stur. Sie macht am liebsten nur das, was sie gerade für richtig hält. Hat sie keine Lust, herzukommen, kann man lange vergeblich rufen. Meint sie, dass sie beim Spazierengehen lieber einen anderen Weg gehen möchte, kann es sein, dass sie alle vier Pfoten in den Boden rammt und bockt. Mit etwas Ablenkung und Fingerspitzengefühl kann man sie dann zwar doch „überreden“, aber sie versucht dann immer, es so aussehen zu lassen, als ob die Idee von ihr käme, um nicht das Gesicht zu verlieren. Jacinta ist auf keinen Fall ein Hund für Menschen, die gerne mit Hunden trainieren oder ihnen allerlei beibringen wollen, für „Kadavergehorsam“ und laute Befehlstöne hat sie nichts übrig. Sie ist vielmehr ein Hund für Individualisten, die Jacintas eigenen Willen schätzen, ähnlich wie bei einer Katze. Bei ihren Bezugspersonen ist Jacinta übrigens superlieb und lässt alles mit sich machen. Auch tierärztliche Behandlungen waren bisher kein Problem. Sie schmust mit Begeisterung, lässt sich knuddeln und sogar mal einen Schmatz auf die Stirn drücken. Bei Fremden ist jedoch erst einmal Vorsicht geboten. Wie Jacinta Kindern gegenüber reagiert, können wir nicht sagen. Sicherheitshalber sollten nur größere Kinder oder Jugendliche in ihrem neuen Zuhause leben. Auch wenn wir nicht wissen, ob Jacinta schon einmal in einem Haus mit Menschen zusammengelebt hat, erwarten wir hier keine Probleme. Im Tierheim ist sie superbrav, absolut sauber und vom Wesen her sehr ruhig. Wir denken, dass sie sich in einem Haushalt benehmen und sicher auch mal allein bleiben kann. Wie die meisten Herdenschutzhunde ist sie eher gemütlich und gelassen. Ab und zu hat sie aber ihre „verrückten fünf Minuten“ und tobt ausgelassen durch den Garten. Auch ihre Spaziergänge genießt sie sehr, ist ausdauernd und sportlich. Mit anderen Hunden versteht sich Jacinta leider nicht immer. Mit manchen großen Rüden spielt sie zwar mitunter fröhlich, wenn sie gerade Lust dazu hat, ihre Laune kann aber schnell umschlagen, wenn sie sich durch eine Kleinigkeit provoziert fühlt (ein unbedachtes Anrempeln des anderen im Eifer des Spiels oder Streit um ein Leckerli). Wir möchten Jacinta daher nur als Einzelhund vermitteln. Es könnte aber sein, dass sie Katzen duldet. Vor dem Gitter unseres Katzengeheges zeigt sie sich zumindest immer sehr gelassen und freundlich. Jacinta ist ganz sicher kein Hund wie jeder andere und auch kein Hund für jedermann. Aber sie hat auch etwas Magisches, etwas Ursprüngliches an sich, was uns Tierpfleger immer wieder von Neuem fasziniert. Und da es ja bekanntlich für jeden Topf einen Deckel gibt, ist es jetzt unsere Aufgabe, genau den richtigen Platz für unsere Herdenschutzhund-Dame zu finden. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, können wir Sie gerne auch noch ausführlicher informieren oder Sie kommen einfach vorbei und lernen unseren Eisbär in natura kennen. Kontakt: Tierschutzverein Kronach Ottenhof 2 96317 Kronach 09261 / 20111 tsvkc@gmx.de www.tierheim-kronach.de

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
400 €
(Schutzgebühr)
Suki - Hündin mit Potential Mischlingshunde
- andere Rassen, Hündin, 3 Jahre
Suki ist eine 11 Monate alte rumänische Mischlingshündin. Sie ist seit Mitte Februar in 96355 Tettau auf Pflegestelle und lebt mit Rüden und Hündinnen in einem Haushalt zusammen. Sie ist stubenrein, läuft schön an der Leine, kennt das Auto fahren (auch wenn ihr hier altersbedingt öfter mal übel wird) und kann stundenweise alleine bleiben. Sie ist ein sportlicher Hund der für alles mögliche zu begeistern ist. Wir suchen für Sie aktive Menschen, die sie artgerecht auslasten und fordern. Sie ist geimpft, gechipt, entwurmt und bereits kastriert. Interesse geweckt? Dann melden Sie sich gerne unter 017688099297 und lernen Suki persönlich kennen.

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96355
Tettau Bayern
450 €
(Schutzgebühr)
Kali - auf der Suche nach dem Glück Mischlingshunde
- andere Rassen, Rüde, 7 Jahre
Kali wurde im Februar 2020 geboren und wurde streunend an einer vielbefahrenen Straße gefunden. Zum Glück konnte er rechtzeitig gesichert werden, denn so konnte schlimmeres verhindert werden. Er kam Mitte Februar 2022 in das Shelter nach Privlaka (Kroatien) und bereits Mitte Juli wurde er durch seine Pflegestelle in 95362 Kupferberg in die Arme geschlossen. Im Shelter und auch bei seiner Pflegestelle zeigt sich Kalin als sehr freundlich und aufgeschlossen. Er hat auch bei fremden Menschen keinerlei Scheu und holt sich auch bei ihnen gerne ihre Streichel- und Kuscheleinheiten ab. Im Allgemeinen findet Kalin die Nähe zum Menschen ganz toll und liebt es mit Liebe überschüttet zu werden. Wie bereits erwähnt ist Kali laut Pass ca. 2,5 Jahre alt, jedoch schätzt ihn seine Pflegestelle auf ca. 3,5 Jahre. Kali ist ein sanfter, anhänglicher und gutmütiger Kerl, der seinen Menschen einfach gefallen möchte. Mit ihm hat man definitiv einen Traumhund an der Seite. Durch seinen Charakter würde er sich auch perfekt als Anfängerhund eignen. Unsere Schmusebacke lebt bei seiner Pflegefamilie mit einem Rüden und einer Hündin zusammen. Das Zusammenleben funktioniert von Beginn an reibungslos. Er hat sich sofort in das Rudel integriert und sucht gerne die Nähe der anderen Hunde. Auch mit den Hunden außerhalb seiner Pflegefamilie versteht sich Kali prima. Jedoch kann er auch gerne als Einzelprinz vermittelt werden, denn er findet sein Leben ohne andere Hunde im Haus auch prima. Auch Katzen durfte er bei seiner Pflegefamilie bereits kennenlernen. Hier zeigt er keinerlei Jagdverhalten oder ähnliches – ganz im Gegenteil, Kali liebt die Katzen sehr und geht offen auf sie zu. Auch hier sucht er gerne mal den Kontakt, versteht es jedoch auch, wenn eine Katze das nicht möchte. Hühner durfte der Vierbeiner auch bereits Kennenlernen und auch hier zeigt er sich vorbildlich. Die langen Spaziergänge findet er einfach super. Er liebt es die Umgebung zu erschnüffeln und herumzuflitzen. Man kann ihm richtig ansehen, wie sehr er das genießt und sich nun über sein neues Leben freut. An der Leinenführigkeit muss noch etwas trainiert werden, jedoch wird dies auch von Tag zu Tag besser. Das Leben im Haus meistert er von der ersten Sekunde an sehr gut. Er knabbert nichts an und auch die Wohnung wird nicht umdekoriert. Die Alltagsgeräusche lernt er derzeit bei seiner Pflegefamilie kennen und auch hier zeigt er keine große Unsicherheit. Auch stundenweise allein bleiben kann er Rüde schon. Auch mit dem Autofahren hat er keine Probleme. Er verhält sich unauffällig im Kofferraum. Manchmal fiept er zu Beginn etwas, jedoch lässt dies schnell nach und dann legt er sich hin. Kinder durfte Kali auch bereits kennenlernen und auch von ihnen holt er sich gerne seine Streicheleinheiten ab. Die Pflegestelle bemerkte schnell, dass Kali auf mindestens einem Auge eine Verminderung bei seiner Sehkraft hat. Dies wurde nun tierärztlich abgeklärt und leider hat Kali eine geringe Sehkraft auf beiden Augen und wird irgendwann komplett erblinden. Durch Entzündungshemmer konnten die Entzündungsherde jedoch gut eingedämmt werden und so eine Verschlechterung der Sehkraft bisher vermieden werden. Durch seine kleine Einschränkung lässt sich der zauberhafte Rüde jedoch nicht beeindrucken. Er findet sich im Haus und bei den Spaziergängen sehr gut zurecht, so dass dies kaum auffällt. Kali, der eine Schulterhöhe von ca. 60 cm hat, kann jederzeit bei seiner Pflegestelle kennen und lieben gelernt werden. Selbstverständlich ist er geimpft, gechippt, kastriert und ein SNAP-Test auf Mittelmeerkrankheiten wird vor der Ausreise durchgeführt (negativ). Er wird nur mit positiver Vorkontrolle, Tierschutzvertrag und Schutzgebühr vermittelt. Wenn Sie ihm ein Zuhause geben möchten, dann bitten wir Sie, uns im Voraus einige Informationen zu geben, indem Sie unseren Fragebogen ausfüllen: http://vox-animalis.de/selbstauskunft_hund/ Vielen Dank!

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-95362
Kupferberg Bayern
300 €
(Schutzgebühr)
Schüchterner junger Hundemann sucht einfühlsame Menschen Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 10 Jahre
„Tico“, männlich, kastriert, Mischling, geb. 01.07.16, 48 cmFür Tico, den süßen mittelgroßen Hundemann mit dem Stummelschwanz und den wunderschönen, wie mit Kajal umrandeten Augen hatte das Leben bis jetzt wirklich noch kaum etwas Schönes parat. Wie so viele seiner Leidensgenossen wurde er bereits als junger Hund in Spanien ausgesetzt. Dass er vorher ein liebevolles Zuhause gehabt haben könnte, ist mehr als unwahrscheinlich. Er war sehr verschreckt, halb verhungert und zitterte vor Angst. Die ersten Tage, die er in unserem dortigen Partner-Tierheim Albolote/Granada verbrachte, wagte er sich nicht einmal aus seinem Häuschen. Schnell war klar, dass Tico nichts kannte. Vielleicht war er ein von einem Wurf übrig gebliebener Welpe, der in einem Verschlag oder einem einsamen Gartengrundstück untergebracht war, der kaum Kontakt mit Menschen hatte und mit dem sich nie jemand beschäftigt hat. Irgendwann wurde seinen Besitzern die Versorgung dann wohl einfach zuviel und sie setzten ihn auf die Straße. Leider hatte sich auch nach Monaten im Tierheim Albolote/Granada noch keine neue Familie für den armen Kerl aufgetan. In der Masse der anderen Hunde ging der schüchterne kleine Kerl einfach unter. So durfte Tico (was auf deutsch übrigens „Spatz“ bedeutet) im Dezember 2017 zu uns nach Kronach ausreisen. Das ist nun aber auch schon wieder über ein Jahr her und noch immer ist kein liebevolles richtiges Zuhause in Sicht! Dabei bräuchte der arme Tico so dringend eine Chance!Dazu muss allerdings auch gesagt werden, dass Tico auf ganz bestimmte Menschen wartet, Menschen mit etwas Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen, die ihn verstehen und anfangs nicht zuviel von ihm erwarten. Denn Tico ist ein Angsthund! Als Angsthunde werden Hunde bezeichnet, die ohne viel Kontakt zu Menschen aufgewachsen sind und noch überhaupt nichts von der Welt kennen. Sie müssen nicht nur alle Kommandos lernen, sondern auch das Grundsätzliche im Zusammenleben mit uns Menschen, also Dinge, die ein normal aufgewachsener Welpe von klein auf ganz automatisch lernt.Tico war außer im Tierheim noch nie in einem Haus, er kennt keinen Straßenverkehr, keine Haushaltsgeräusche, nicht den täglichen Ablauf in einer Familie. Er weiß nicht, was von ihm erwartet wird und findet alles erst einmal super bedrohlich. Es ist auch keineswegs so, dass er von vornherein dankbar ist, weil man bereit ist, ihm ein Zuhause zu geben. Im Gegenteil wird ihm das Zusammenleben mit Menschen erst einmal unheimlich vorkommen und er wird anfangs versuchen, jede Möglichkeit zum Ausbüchsen zu nutzen. Und dennoch: Es lohnt sich, Geduld zu haben! Wenn man Tico nicht bedrängt und ihn einfach beobachten lässt, ohne zu viel von ihm zu verlangen, wird er schnell merken, dass ihm nichts Böses droht und er wird Vertrauen fassen. Bei seinen gewohnten Bezugspersonen im Tierheim zum Beispiel ist längst nichts mehr von Angst zu spüren. Tico kommt fröhlich wedelnd heran, leckt ihnen die Hände, schmiegt sich an und legt sich auf den Rücken, um sich am Bauch streicheln zu lassen. Der süße Kerl ist übrigens auch absolut lieb und gutmütig! Selbst wenn er Angst hat, würde Tico niemals schnappen, sondern sich höchstens unterwürfig auf den Boden ducken. Er ist eine richtig gute Seele mit sanftem, anhänglichem und verschmustem Charakter. Auch mit anderen Hunden versteht er sich in der Regel ohne Probleme.Auch das Spazierengehen kannte Tico überhaupt nicht. Es hat Wochen gedauert, bis er begriffen hat, dass er sich ohne Angst aus dem schützenden Tierheimgebäude herauswagen kann, ohne dass ihm etwas passiert, und Monate, bis er merkte, dass die Bewegung und die Schnüffeleien auch durchaus angenehm sein können. Bei seinen Bezugspersonen läuft er inzwischen sehr schön an der Leine, auch wenn es immer noch ab und zu vorkommt, dass er sich vor etwas erschrickt, wie zum Beispiel Passanten oder ein vorbeifahrendes Auto (aber auch nicht bei jedem). Bei Fremden traut sich unser Angsthäschen aber keinen Meter mitzulaufen. Interessenten müssten daher mehrmals kommen und Ticos vertraute Bezugspersonen erst einmal nur begleiten, so dass er sich langsam an die neuen Gesichter gewöhnen kann.Ticos neues Zuhause sollte ländlich gelegen sein. Für ihn ist ohnehin so vieles neu, dass er in einer Stadt einfach überfordert wäre. Eine souveräne Hündin, die ihn ein bisschen unter die Fittiche nimmt, ihm alles zeigt und an der er sich orientieren kann, wäre ebenfalls prima. Kinder sollten schon etwas älter und so verständnisvoll sein, den verschreckten Neuankömmling erst einmal nicht mit Streicheleinheiten zu überschütten, sondern langsam ankommen zu lassen.Wir wissen, dass unser kleiner Angsthase kein Null-acht-fünfzehn-Hund für Otto Normalverbraucher ist. Er muss einfach noch so viel lernen, dass er besonders geduldige und verständnisvolle Menschen braucht, die sich in seine Lage hineinversetzen können. Doch wir geben die Hoffnung nicht auf. Irgendwo MUSS doch genau das richtige Herrchen oder Frauchen für unser Sorgenkind sein, mit dem Tico dann gemeinsam durch dick und dünn gehen darf. Sollten Sie sich angesprochen fühlen, würden wir uns freuen, Sie persönlich kennenzulernen und Tico vorzustellen.

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-96317
Kronach Bayern
300 €
(Schutzgebühr)