Sloughi kaufen und verkaufen

Der Sloughi ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse (FCI Gruppe 10, Sektion 3, Standard Nr. 188). Einige der orientalischen Windhunde zeichnet eine schwarze Maske im Gesicht. Das Fell ist sandfarben mit dunklem Mantel oder gestromt. Rüden werden bis zu 72 cm, Hündinnen 68 cm groß. Der schlanke und anmutige Körperbau wird durch den edlen Kopf betont, der auf einem langen Hals sitzt.

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Eigenschafen und Verwendung von Sloughis

Zu Hause zeigen sich die Sloughis von ihrer anschmiegsamen Seite und sind daher die perfekten Familienhunde. Bei entsprechender Auslastung verhalten sie sich im Inneren ruhig, schlagen jedoch an, wenn sich jemand nähert. Fremden gegenüber sind die Hunde eher zurückhaltend, mit Artgenossen kommen sie gut aus. Das sensible Tier braucht viel Bewegung und erweist sich als ausdauernder Begleiter beim Sport.

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Sloughi
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Sloughis aus der Zuchtstätte "Ex Oriente Lux" Rassehunde

Sloughi (4 Monate)
Es sind noch Welpen aus unserem E-Wurf, Geburtstag: 21.05.20, auf der Suche nach ihrem optimalen Zuhause! Sie haben Inte ...


DE-27386
Kirchwalsede
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Herkunft und Geschichte des Sloughi

Der Sloughi zählt zu den ältesten Hunderassen, die auf der Welt bekannt sind. Die ersten Darstellungen von Tieren, die dem Sloughi sehr ähnlich sahen, stammen aus Mesopotamien und wurden vor rund 6.000 Jahren angefertigt. Im Barde Museum in Tunesien sind Mosaike mit Entstehungsdatum rund 300 v. Chr zu sehen, die sandfarbene Windhunde bei der Jagd nach Wildtieren zeigen. Neben Reitpferden und Dromedaren zählten Sloughis zum wertvollsten Besitz der nordafrikanischen Beduinen. Sie wurden teilweise von wohlhabenden Scheichs gezüchtet. Überlieferungen belegen, dass die Tiere auf Pferden im Sattel von ihren Besitzern mitgenommen wurden. Nach erfolgreicher Jagd wurde ihm die Ehre zuteil, im Zelt seines Herren rasten zu dürfen. Über die Franzosen gelangte der Sloughi schließlich nach Europa. Als General Daumas bei einer Expedition in das Atlasgebirge zum ersten Mal einen Sloughi zu Gesicht bekam, zeigte er sich so begeistert dass er ihn in seinem 1851 veröffentlichten Bericht über die Reise erwähnte. Ein 1935 veröffentlichter Standard war bei der Größe sehr flexibel: Bandbreiten von 55 bis 75 cm waren erlaubt. Die Anerkennung durch die FCI erfolgte im Jahr 1934. Heute genießt der Sloughi in Nordafrika noch immer einen hohen Stellenwert, da er als "rein" gilt.

Besonderheiten und Wissenswertes

Der Sloughi zeichnet sich durch seine auffallende Mimik aus. Aufmerksame Besitzer lesen daraus sogar die Stimmung des Tieres ab. Da er sich als besonders sensibel erweist, ist bei der Erziehung ein feines Händchen gefragt. Er verträgt keine Härte und muss sanft erzogen werden. Werden ihm konsequent Regeln gesetzt, ist der Hund ein gehorsamer Gefährte. Einen Schwerpunkt setzen Halter am besten schon im Welpenalter auf die Abrufbarkeit im Freien. Immerhin ist der Sloughi von seiner Herkunft her ein ausgezeichneter Jäger, der mit einem ausgeprägt Instinkt ausgestattet ist. Doch selbst bei entsprechender Prägung auf die Bezugsperson ist nicht dafür garantiert, dass sich erwachsene Tiere von ihrem Trieb nicht hinreißen lassen und in wildreichem Gelände Hasen nachstellen. Bei ihnen handelt es sich um Sichtjäger, sie bemerken jede kleine Bewegung auf dem Feld oder im Gebüsch. Im Idealfall hat der Hund in einen eingezäunten Areal regelmäßig Gelegenheit zum Austoben. Gerne tut das gesellige Tier das in Gesellschaft von Artgenossen.

Als gehorsames Familienmitglied präsentiert sich der Sloughi, wenn ihm genügend Auslauf zur Verfügung steht. Er ist wie gemacht für Windhunderennen: dabei erreichen die großen Tiere Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 80 Stundenkilometern. Das Training findet sowohl auf Rennbahnen als auch beim Coursing in freiem Gelände statt. Auch lange Wanderungen, Fahrradtouren und das gemeinsame Laufen mit dem Besitzer bereiten den menschenbezogenen Sloughis viel Freude. Der Sloughi erweist sich in der Regel als robuste Rasse. Allerdings kommt vermehrt die Augenkrankheit Progressive Retina Atrophie vor, die jedoch mit einem Bluttest vor dem Kauf festgestellt werden kann. Wegen ihrer Herkunft aus Nordafrika sind sie extreme Kälte nicht gewohnt. Im Winter schützt ein Mantel während des Aufenthalts im Freien. Die Pflege der Rasse ist sehr einfach: Manche Vertreter putzen sich sogar selbst wie eine Katze. Ansonsten freuen sich die Tiere über die Behandlung mit einem Massagehandschuh.

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