Schwedischer Vallhund kaufen und verkaufen

Der Schwedischer Vallhund ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse (Gruppe 5, Sektion 3, Standard Nr. 14). In ihrer Heimat Schweden wird sie als Västgötaspets bezeichnet. Den Vierbeiner kennzeichnen kurze Läufe und eine bis zu 25 cm lange Rute. Sein dichtes Fell mit dicker Unterwolle ist grau in verschiedenen Schattierungen oder rot-braun mit dunklem Haarkleid auf dem Rücken. Weiße Abzeichen sind laut Rassestandard erlaubt. Rüden erreichen eine Höhe von 33 cm, Hündinnen bleiben rund 2 cm kleiner.

H
1.
2.
3.

Eigenschaften und Verwendung von Schwedischen Vallhunden

Das Temperament der kurzbeinigen Schwedischen Vallhunde sollte man besser nicht unterschätzen: Die bewegungsfreudigen Tiere brauchen täglich Beschäftigung und müssen geistig und körperlich ausgelastet sein. Ausgezeichnet eignet er sich als Wachhund, wobei man sich bewusst sein muss, dass er gerne bellt. Bei Ausflügen in die Natur behält man den Jagdinstinkt der Tier besser im Auge.

 Treffer  d
0 Treffer
Schwedischer Vallhund
H
s Noch nichts gefunden? Jetzt Suche speichern!
Jeden Tag kommen viele neue Inserate zu edogs. Bald ist sicherlich auch das richtige Inserat für Dich dabei. Speicher die Suche und wir senden Dir eine E-Mail, sobald wir etwas für Dich finden.

Herkunft und Geschichte von Schwedischer Vallhunden

Trotz seiner Ähnlichkeit mit Welsh Corgis ist die Herkunft des Schwedischen Vallhundes nicht vollständig geklärt. Eine Möglichkeit ist, dass Wikinger ihre kurzbeinigen Hunde vom heutigen England nach Schweden brachten, wo sie sich mit heimischen Rassen verpaarten. Der Legende nach wurden sie nämlich von nordischen Völkern auf ihren Schiffen für den Rattenfang eingesetzt. Auch das umgekehrte Szenario ist denkbar: Nämlich dass schwedische Tiere nach England kamen und hier zur Entstehung der Welsh Corgis beitrugen.

Schwedische Vallhunde kamen außerdem schon vor vielen Jahrhunderten als Hütehunde zum Einsatz. Das taten sie bevorzugt in der Provinz Västergötland in Westschweden, was ihnen ihren schwedischen Namen einbrachte. Die kleinen Hunde stellten sich bei der Hütearbeit geschickt an: Um Rinder zu beeindrucken und zu bewegen, zwickten sie die großen Tiere einfach in die Beine. In den 1940er Jahren war die Rasse nahezu ausgestorben. Es ist den Bemühungen von Graf Björn von Rosen zu verdanken, dass sie weiter bestehen bliebt. Er entdeckte in der Nähe der Stadt Vara eine kleine Population Schwedischer Vallhunde und so begann die gezielte Zucht unter dem Schuldirektor K.G. Zetterstén. Er erstellte im Jahr 1943 den Rassestandard, die Anerkennung durch die FCI erfolgte im Jahr 1954.

Besonderheiten und Wissenswertes

Trotz seiner kurzen Beine erweist sich der Schwedische Wallhund als Energiebündel. Er eignet sich nicht für inaktive Menschen, die einen Schosshund suchen und nicht gerne ins Freie gehen. Denn genau hier läuft die Rasse zu ihrer Höchstform auf. Kindern gegenüber zeigt sie sich gutmütig, allerdings nur solange man sie nicht ärgert. Geht dem Schwedischen Vallhund etwas gegen den Strich, zwickt er auch einmal kräftig zu. Daher eignet er sich besser für Familien mit älteren Kindern, die den richtigen Umgang mit Hunden bereits gelernt haben. Dann ist der Hund ein perfekter Gefährte für den Nachwuchs, weil er gerne spielt.

Wer sich einen Schwedischen Vallhund nach Hause holt, besucht am besten eine Welpenschule oder Kurse für erwachsene Tiere. Soziale Kontakte mit Artgenossen sind für das Tier nämlich wichtig. Außerdem lernen Besitzer in der Hundeschule, die angeborene Bellfreudigkeit ein wenig einzudämmen. Eines ist klar: Ganz abstellen wird man es dem Schwedischen Vallhund nicht können. Wird der Schwedische Vallhund nicht seiner ursprünglichen Eignung als Jagd-, Wach- und Hütehund verwendet, braucht er abwechslungsreiche Beschäftigung. Gerne unternimmt er Wanderungen und macht bei Hundesportarten wie Agility begeistert mit.

Da der Schwedische Vallhund keine Moderasse ist, kommt es selten zu erbbedingten Krankheiten. Einzig die Augenerkrankung Progressive Retina Atrophie ist öfter zu bemerken, die ab einem Alter von circa 10 Jahren zu Nachtblindheit führt. Voraussetzung dafür, dass die Rasse ihre Lebenserwartung von 15 Jahren erreicht ist, dass Besitzer sie artgerecht ernähren. Bedenken sollte man auch, dass die Rasse wegen dem dichten Fell samt Unterwolle während des Fellwechsels eine größere Menge an Haaren verliert. Während dieser Zeit ist tägliches Bürsten unerlässlich, um die Wohnung sauber zu halten. Ansonsten reicht es, das Tier einmal pro Woche gründlich zu bürsten. Auch die Kontrolle von Ohren und Krallen gehören zum Pflegeprogramm dazu.

i