Pyrenäen Mastiff kaufen und verkaufen

Der Pyrenäen Mastiff oder Mastín del Pirineo ist eine spanische Hunderasse. Der FCI hat diese Rasse anerkannt (Gruppe 2, Sektion 2.2, Standard Nr. 92). Dieser Rassehund gehört zu den Molossoiden und speziell zu den Berghunden. Beim American Kennel Club (AKC) wird diese Hunderasse im Foundation Stock Service geführt. Seit April 2014 besteht diese Eintragung. Eine Entscheidung über die Anerkennung dieser Rasse ist noch nicht gefallen.

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Eigenschaften und Verwendung des Pyrenäen Mastiff

Dieser sehr große Hund gehört zu den Herdenschutzhunden. In seiner Heimat den Pyrenäen wird er immer noch für diese Aufgabe verwendet. Trotz seiner massigen Gestalt ist der Pyrenäen Mastiff freundlich und gutmütig. Dies sind gute Voraussetzungen für einen Familienhund. Wegen seiner Wachsamkeit, seiner imposanten Gestalt und dem kraftvollen Bellen wird er außerhalb seiner Heimat ebenfalls als Wachhund eingesetzt.

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Pyrenäen-Mastiff
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Pyrenäen-Mastiff (3 Monate)

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Herkunft und Geschichte des Pyrenäen Mastiff

Die Heimat dieses Herdenschutzhundes sind die Pyrenäen. Sie waren auf der französischen und auf der spanischen Seite verbreitet. Als die ersten Rassestandards erstellt werden sollten, konnten sich die beiden Länder nicht einigen. Das Ergebnis war, dass in Frankreich der Chien de Montagne des Pyrénées (Pyrenäen-Berghund) mit seinen eigenen Rassestandards dokumentiert wurde. Beide Rassehunde sind sich ähnlich und unterscheiden sich wenig im Aussehen. Es wird vermutet, dass bereits vor 3000 Jahren Nomadenvölker die Vorfahren dieser Hunderassen zum Schutz der Schafherden verwendet haben. Damals waren diese Herdenschutzhunde vom Golf von Biskaya bis zum Golfe du Lion verbreitet. Mit der Sesshaftigkeit änderten sich die Gewohnheiten der Schäfer. Es wurden keine großen Strecken mehr zurückgelegt.

Mit dem Rückgang der Wölfe und Bären in den Wäldern war ein so großer und kräftiger Schutzhund nicht mehr notwendig. Der Rückgang der Schafzucht und die schlechten Zeiten während des spanischen Bürgerkriegs gefährdeten noch mehr den Bestand dieser sanften Riesen. Ein kleiner Teil überlebte als Wachhund auf spanischen Haziendas. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts begannen Liebhaber dieser Rasse mit einer gezielten Zucht den Restbestand wiederzubeleben. Nach der Gründung des spanischen Clubs del Mastín del Pirineo im Jahr 1977 wurde gezielt nach Exemplaren in den Pyrenäen gesucht. In den 70er Jahren gab es nur noch 24 registrierte Rassehunde. Durch die Wiederaufnahme der Zucht stieg die Anzahl der Exemplare. Das Interesse außerhalb Spaniens wurde geweckt. Schweden begann in den 80er Jahren mit einer gezielten Zucht dieser Berghunde. Finnland, Norwegen und ebenfalls Frankreich folgten diesem Beispiel. Im Laufe der Zeit folgten noch weitere europäische Länder. Darunter ist ebenfalls Deutschland. Seit 1995 wird dieser Rassehund unter der Aufsicht des VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen e. V.) gezüchtet.

Besonderheiten und Wissenswertes

Dieser massige und kräftige Hund hat mindestens eine Widerristhöhe von 77 cm (Rüden). Die Hündinnen liegen mit 72 cm etwas darunter. Das Körpergewicht schwankt zwischen 62 und 99 kg. Das ist abhängig von Geschlecht und Körpergröße. Die Lebenserwartung liegt bei 12 Jahren. Das dicke und dichte Fell ist mittellang. Die Fellfarbe variiert von schneeweiß bis weiß mit dunkler Maske und gleichfarbigen Flecken am Körper. Die Farbnuancen der Flecken können beispielsweise grau, braun, schwarz und grausilber sein. Der gerade Nasenrücken, die dreieckigen Hängeohren und die haselnussbraunen Augen sind typisch für diese Hunderasse. Die Rute wird locker getragen und reicht bis zum Sprunggelenk.

Dieser kräftige und muskulöse Hund ist gegen Wind und Wetter gewappnet. Eine robuste Gesundheit gehört zu diesem Berghund. Aufgrund seiner Größe können möglicherweise Probleme mit HD (Hüftgelenksdysplasie) auftreten. Lange Spaziergänge, gesunde Ernährung und Gewichtskontrolle (Übergewicht) sind für ein langes gesundes Hundeleben wichtig. Dieser selbständige Hund ist mit Liebe und Konsequenz gut erziehbar. Von den Grundregeln des Gehorsams bis hin zur Begleithundeprüfung kann ein einfühlsamer Hundebesitzer bei seinem Mastín del Pirineo vieles erreichen. Der Pyrenäen Mastiff liebt seine Familie und ist immer loyal. Durch sein freundliches und ausgeglichenes Wesen ist er für Familien mit Kindern geeignet. Ein Haus mit großem Garten, regelmäßige lange Spaziergänge und ein sozialer Kontakt zu anderen Hunden sind für diese Rasse wichtig. Er will zu seiner Familie gehören und der Mittelpunkt des Alltags sein. Sein Grundstück wird mit einem tiefen und kraftvollen Bellen bewacht, ohne dass er dadurch aggressiv wirkt.

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