Karelische Bärenhunde kaufen und verkaufen

 

Der Karelische Bärenhund ist eine von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannte Hunderasse aus Finnland (FCI-Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp, Sektion 2: Nordische Jagdhunde.1, Standard Nr. 48). Rüden erreichen eine Widerristhöhe von ideal 57 cm und ein Gewicht zwischen 25 und 28 kg. Hündinnen von ideal 52 cm/17-20 kg. Der Vierbeiner, der große Ähnlichkeit mit ihm verwandten russischen Laika-Hunden aufweist, hat einen kräftigen Rumpf und insgesamt eine kompakt-dynamische Statur. Die aufrecht stehenden Ohren sind mittelgroß, er trägt eine über den Rücken gebogene Rute mit einer meist weißen Spitze. Das Fell ist dicht und in der Regel Schwarz mit weißen Abzeichen. Unter dem rauen Deckhaar schimmert die dichte, leicht bräunliche Unterwolle durch. Die Lebenserwartung beträgt etwa 11 bis 13 Jahre.

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Eigenschaften und Verwendung des Karelischen Bärenhundes

Dieser Hund liebt seine Unabhängigkeit und ist ein selbstbewusster und selbstständig handelnder Gefährte - nicht nur auf der Jagd. Er gilt als mutig und verteidigt seine Lieben mit Vehemenz. Zu Hause zeigt er sich verschmust. Er mag es, von seinen Bezugspersonen gekrault zu werden. Der Karelier liebt die Jagd, auf der er gut einsetzbar ist. Zudem eignet er sich für den Hundesport, allerdings mit der Einschränkung, dass er nur zu Aktivitäten zu bewegen ist, die ihm selbst Freude bereiten. Des Weiteren ist er ein ausgezeichneter Wachhund, leistet hervorragende Fährtenarbeit und begleitet beim Joggen oder leichten Fahrradtouren.

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Karelischer Bärenhund
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Herkunft und Geschichte des Karelischen Bärenhundes

Beim Karelischen Bärenhund handelt es sich um eine sehr alte Hunderasse. Als Stammvater gilt der Zyrianer, dessen Erscheinungsbild den Laika-Rassen ähnelt. Ursprünglich stammt diese Hunderasse aus dem russischen Teil Kareliens, unterhalb Finnlands. Durch seinen überwiegenden Einsatz bei der Jagd entwickelte sie ihre spezifischen Charaktereigenschaften wie ausgeprägte Eigenständigkeit und hervorragenden Mut: Diese zeichnen sie besonders aus. Mit der gezielten Zucht wurde 1936 in Finnland begonnen. Ziel war es, einen widerstandsfähigen, charakterstarken Schutz- und Jagdhund zu entwickeln, der zuverlässig Laut gibt, ohne das Großwild zu attackieren. Der Erfolg stellte sich im Jahre 1945 ein, als der angestrebte Rassestandard erreicht wurde. Die ersten Exemplare konnten 1946 ins Stammbuch eingetragen werden, 1949 wurde der Karelische Bärenhund als eigenständige Rasse von der FCI anerkannt. Heute ist er hauptsächlich in den ländlichen Regionen Norwegens, Schwedens und insbesondere Finnlands verbreitet. Er gelangte zwischenzeitlich auch nach Westeuropa, wo er sich aber in den Städten nicht als Begleithund durchzusetzen vermochte. Dem stand seine Neigung, immer einmal wieder auszubrechen, sowie sein ausgeprägter Jagdtrieb im Wege.

Besonderheiten und Wissenswertes

Karelische Bärenhunde gehören in Liebhaber- beziehungsweise Jägerhände. Der Halter, der sich für diese Hunderasse entscheidet, muss sich darüber bewusst sein, dass dieser Vierbeiner nur bedingt erziehbar ist und sich nicht unterordnet – um dennoch seine Kraft in kontrollierte Bahnen lenken zu können. Der Karelier eignet sich nicht für eine Stadtwohnung. Im Idealfall kann man ihm ergänzend zum täglichen Auslauf in Wald und Flur einen ausbruchssicheres Garten anbieten. Doch Achtung! Der Bärenhund ist ein Ausbruchskünstler und überwindet Hürden bis zu einer Höhe von zwei Metern. Der Vierbeiner schließt sich gern eng an Kinder an. Diese müssen allerdings schon ein wenig älter sein und den respektvollen Umgang mit Tieren gelernt haben. Nicht unbedingt empfehlenswert ist es, Katzen unter dem gleichen Dach zu halten, noch weniger, Kaninchen oder andere Kleintiere: Sie wecken die Jagdinstinkte des Hundes. Wer den Bärenhund als Gefährten bei sich einziehen lassen will, sollte also viel Zeit, Platz und Erfahrung mitbringen.

Die Haltung und Pflege des Karelischen Bärenhundes ist verhältnismäßig einfach. Normalerweise ist gelegentliches, während des Haarwechsels jedoch tägliches Bürsten angebracht. Dieses Ritual stärkt die Bindung und kann bereits mit den Welpen eingeübt werden. Augen, Ohren und Krallen sollten häufig kontrolliert und bei Bedarf ein spezieller Augen- und Ohrenreiniger verwendet werden. Ebenfalls im Welpenalter gilt es, das Zähnputzen einzuüben. Es beugt dem Zahnstein und den damit einhergehenden Folgeerkrankungen vor. Der Karelier ist aufgrund seiner guten Konstitution nicht krankheitsanfällig. Bei ausreichender Bewegung und guter Ernährung bleibt er bis in das hohe Alter hinein dynamisch. Rassetypische Krankheitsbilder findet man bei ihm ebenfalls nicht. Wer etwas für die Gesundheit seines Hausgenossen tun mochte, bietet ihm hochwertige Tiernahrung mit einem hohen Anteil Fleisch und Getreide an.

 
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