Hokkaido kaufen und verkaufen

Rasseportrait eines Hokkaido: Der Hokkaido stammt ursprünglich aus Japan, gehört der FCI-Gruppe 5 an und wird dort unter der Sektion Asiatische Spitze und verwandte Rassen ohne Arbeitsprüfung geführt. Diese Hunderasse hat eine Widerristhöhe von 45 bis 52 cm und ein Gewicht von 20 bis 30 Kg. Die Lebenserwartung eines Hokkaido beträgt in der Regel 13 bis 15 Jahre. Der mittelgroße Hund verfügt über einen robusten Körperbau mit einem breiten, eher flachen Schädel und leicht nach vorn geneigten, dreieckigen Ohren. Das Fell ist gerade und hart mit dichter, weicher Unterwolle und kommt in den Farben gestromt, rot, schwarz, weiß, sesam oder schwarzloh vor.

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Eigenschaften und Verwendung des Hokkaido

Die Hokkaidos gelten als äußerst zurückhaltend, jedoch nicht ängstlich. Sie verfügen über eine extreme Ausdauer und sind zudem sehr schnell. Dabei sind diese Tiere sehr widerstandsfähig und trotzen extremer Kälte und dauerndem Schneefall. Hokkaidos sind typische Ein-Mann-Hunde und eigenen sich daher nur bedingt als Familienhunde. In der Regel sind sie einem Menschen treu ergeben und begegnen anderen Personen teilweise mit Ignoranz. Mit einer gezielten liebevollen Erziehung überzeugen sie durch ihre selbstständige und gefügige Art und finden daher vermehrt Verwendung als Personenschutzhunde. Fühlt sich ein Hokkaido einmal ungerecht behandelt, dann wird er dies durch Sturheit gegenüber seinem Halter zeigen.

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Hokkaido
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Hokkaidowelpen geuscht Rassehunde

Hokkaido (Welpe (bis 3 Monate))
Hallo! Ich suche einen Hokkaidowelpen. Falls ihr mir weiterhelfen könnt, dann meldet euch gerne bei mir. Ich biete ein ...


DE-20257
Hamburg
VB 900 €

Herkunft und Geschichte des Hokkaidos

Vermutlich stammen diese Tiere von mittelgroßen japanischen Hunden ab, welche zur Kamakura-Zeit die ständigen Begleiter der Auswanderer von Honshü waren. Den Namen, welchen sie seit 1937 tragen, verdanken sie ihrem Herkunftsgebiet Hokkaido. Die Tiere werden auch als Ainu Inu bezeichnet. Die Ainus sind die Ureinwohner von Hokkaido und züchteten die Hunde zur Jagd von Bären und anderen Wildtieren. Die Tiere waren dank ihrer robusten Natur dazu befähigt, der eisigen Kälte und dem dichten Schneefall zu trotzen. Ihre Widerstandsfähigkeit und ihr ausgeprägter Orientierungssinn machte sie zu perfekten Jägern in der Wildnis. Mit der Namensgebung 1937 wurde die Rasse aufgrund seiner Seltenheit zum „Denkmal der Natur“ erklärt.

Besonderheiten und Wissenswertes

In Deutschland finden die Hokkaidos seit jeher nur wenig Begeisterung und konnten sich somit nicht etablieren. Aufgrund dieser Seltenheit gibt es weniger Zuchthunde und eine Inzucht ist leicht vorprogrammiert. Umso wichtiger ist es für potentielle Halter, die sich einen solchen Hund kaufen wollen, sich an seriöse Züchter zu wenden. Diese insereieren und verkaufen Hokkaidos, die keiner Inzucht entstammen und eine gute Gesundheit aufzeigen. Besondere rassetypische Krankheit sind nicht bekannt.

Die Ernährung eines Hokkaido sollte fleischreich sein und keine Getreidezusätze sowie Zucker enthalten. Die Gefahr von Übergewicht besteht aufgrund des immens hohen Bewegungsdrangs nicht. Dennoch sollte das Futter auf die Größe, das Alter des Tieres und die körperliche Auslastung angepasst werden. Die Fütterung kann sowohl als Trockenfutter als auch in Form von Nassfutter oder dem sogenannten Barfen (Rohfütterung) erfolgen.

Die Pflege eines Hokkaido ist eher mittelmäßig. Aufgrund der dichten Unterwolle ist ein regelmäßiges und gründliches Bürsten notwendig. Gebadet wird ein Hokkaido nicht, starke Verschmutzungen lassen sich auch durch Bürsten effektiv entfernen. Neben der Fellpflege sollten auch die Ohren, die Zähne und die Krallen einer regelmäßigen Überprüfung herhalten.

Der Hokkaido ist kein Anfängerhund. Er braucht einen erfahrenen und konsequenten Halter, welcher ihn liebevoll und konsequent erzieht. Für die Haltung eines solchen Tieres eignet sich ein Haus mit einem großen Grundstück, in dem sich der Hokkaido bei Wind und Wetter selbstständig bewegen kann. Eine Wohnungshaltung sowie eine reine Stadthaltung ist aufgrund des starken Bewegungsdrangs ausgeschlossen. Diese Hunderasse benötigt extrem viel Auslauf und eine ständige Beschäftigung. Um seinen Jagdtrieb in Schach zu halten, sollte er bereits als Welpen das Zurückrufen beigebracht bekommen. Eine Haltung mit anderen Rassevertretern sollte vermieden werden. Eine Zwingerhaltung ist ausgeschlossen.

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