Griffon Nivernais kaufen und verkaufen

Der Griffon Nivernais ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse (Gruppe 6, Sektion 1.1, Standard Nr. 17) und stammt aus Frankreich. Das zottelige Fell ist meistens wolfsgrau, wobei die Haarspitzen dunkler sind als der Ansatz. Wenn sich der Griffon Nivernais bewegt, trägt er die Rute wie einen Säbel über dem Rücken. Ausgewachsene Rüden erreichen eine Widerristhöhe zwischen 55 und 60 cm, Hündinnen bleiben etwas kleiner.

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Eigenschaften und Verwendung von Griffon Nivernais

Beim Griffon Nivernais handelt es sich um einen ausgebrochenen Arbeitshund, der immer voll bei der Sache ist. Mit seiner feinen Nase ist er ein ausgezeichneter Begleiter auf der Pirsch, wo er mit seinem Besitzer alleine unterwegs ist. Zu seinem Besitzer fühlt sich der Vierbeiner hingezogen und freut sich über Lob und Streicheleinheiten. Artgenossen gegenüber benimmt er sich freundlich. Auch in der Meute können die Tiere daher gut gehalten werden.

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Griffon Nivernais
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Lucio, ein großer Clown Mischlingshunde
Griffon Nivernais (Erwachsen (ab 3 Jahre))

Lucio ist ein großer Hund und dazu ein Clown. Er hat das Herz am rechten Fleck und durfte wohl in seinem Leben bis her n...

DE-36124
Eichenzell
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Herkunft und Geschichte von Griffon Nivernais

Wie der Name schon anklingen lässt, stammt der Griffon Nivernais aus der historischen Provinz im Herzen Frankreichs. Über ihre Entstehung ranken sich verschiedene Mythen. Einer davon besagt, dass sie von den Laufhunden der alten Kelten abstammten, die schon in der Antike zur Jagd eingesetzt und von den Römern als "Seguiser" bezeichnet wurden. Möglich ist auch, dass es sich bei ihren Vorfahren um die "Grauen Hunde des Heiligen Ludwig" aus dem 13. Jahrhundert handelt, die auf Tapeten und Gemälden zu sehen waren. Tatsache ist, dass Griffon Nivernais in den darauffolgenden Jahrhunderten als Jagdhund immer beliebter wurde. Mit seiner Ausdauer war er perfekt für Wolfsjagden, die sich oft über mehrere Tage erstreckten. Dabei legten sie mit ihren Besitzern 100 km und mehr zurück. Rund um die Stadt Never lebten besonders viele Wölfe in den dichten Eichenwäldern. Doch dann wurden immer mehr Bäume abholzt, um Eisenhütten zu bauen. Für die riesigen Öfen wurde Eichenholz als Brennstoff benötigt. Mit der Wolfspopulation reduzierte sich auch der Bestand an Griffon Nivernais. Einige Exemplare wurden jedoch weiterhin für die Wildschweinjagd verwendet. Das sicherte der Rasse ihr Bestehen. Einige Jäger wie Vicomte d´Anchald waren von der Qualität der Tiere überzeugt und sie gründeten einen eigenen Club um die Rasse vor dem Aussterben zu retten. Nach dem zweiten Weltkrieg drohte der Griffon Nivernais abermals zu verschwinden, nicht zuletzt die Anerkennung durch die FCI im Jahr 1959 sicherte das Überleben.

Besonderheiten und Wissenswertes

Bei der Jagd erweist sich der Griffon Nivernais als zuverlässiger und mutiger Begleiter. Wer wie er in der Vergangenheit Wölfen nachstellte, braucht eine ausgezeichnete Nase und muss mitunter selbständig agieren. Heute spürt er mit viel Eifer Füchse und Wildschweine auf. Dabei begibt er sich auch in dichtes Unterholz und unwegsames Gelände. Disteln und Dornen machen ihm wegen seines zotteligen Fells wenig aus. Die dichte Unterwolle schützt außerdem vor kalten Temperaturen und Wind. Auch im Wasser bewegt sich die Rasse gut und gerne. Nur Hitze kommt dem Tier mit dem zotteligen Fellkleid wenig gelegen. Um es vor Überhitzung zu schützen, bleibt man an heißen Sommertagen besser im Schatten. Der Griffon Nivernais wird nicht nur zum Aufspüren, sondern auch für die Nachsuche nach verletztem Wild verwendet. Zwar ist der Griffon Nivernais kein Begleit-, sondern ein Arbeitshund, dennoch bindet er sich eng an seinen Halter. Er läuft richtig zur Hochform auf, wenn er mit seinem Besitzer zusammenarbeitet und Aufgaben löst. Während der Erziehung ist eine konsequente Hand gefragt, das Griffon Nivernais sich manchmal auch stur zeigen. Klare Regeln sorgen dafür, dass eine Vertrauensbasis entsteht.

Der Griffon Nivernais neigt zu keinerlei typischen Krankheiten. Auch in der Pflege ist er unproblematisch. Über regelmäßiges Bürsten freut sich das Tier, dabei werden auch Schmutz und Pflanzenreste entfernt. Da er sich bevorzugt in dichtem Gestrüpp aufhält, kontrollieren Besitzer den Hund besser täglich auf Parasiten.

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