Griffon Bleu De Gascogne kaufen und verkaufen

Der Griffon Bleu De Gascogne stammt aus dem Südwesten Frankreichs. Die Rasse ist von der FCI anerkannt, Gruppe 6 Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen, Sektion 1.2, Standardnummer 32. Alternativ wird er als Blauer Gascogner Griffon bezeichnet. Die Hunde haben eine Widerristhöhe um 50 cm.

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Eigenschaften und Verwendung von Griffon Bleu De Gascogne

Der Griffon Bleu De Gascogne arbeitet als Jagdhund allein oder in einer Meute. Sein Spezialgebiet ist die Fährtenarbeit. Selbstständig verfolgt er Wildfährten kilometerweit oder stöbert angeschossenes Wild auf. In letzter Zeit werden Griffon Bleu De Gascogne vermehrt als Personensuchhunde eingesetzt. Sie arbeiten mit der Polizei oder anderen Hilfskräften, wie dem Roten Kreuz. Vom Wesen her ist der Gascogner aufgeweckt, teilweise quirlig ohne nervös zu werden, anschmiegsam, unternehmungslustig und menschenfreundlich.

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Griffon Bleu de Gascogne
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Griffon Bleu de Gascogne (1 Jahr)
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Griffon Bleu de Gascogne (1 Jahr)
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Poitiers
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Herkunft und Geschichte der Griffon Bleu De Gascogne

Die Rasse Griffon Bleu De Gascogne ist uralt. Ihr Ursprung liegt in den Pyrenäen. Hunde, die Bleu Griffoné genannt wurden, begleiteten dort die Jäger bei der Arbeit. Durch Kreuzungen des Bleu De Gascogne mit Griffons entstand der Griffon Bleu De Gascogne. Die Hunde waren aus der Jagdwelt schon so gut wie verschwunden. Mit einigen Restbeständen versuchte man, die Rasse wiederzubeleben. Eingekreuzt wurden hauptsächlich der kurzhaarige Petit Bleu de Gascogne, der Griffon Vendéen, der Griffon Nivernais und der Hubertushund. Im Laufe der Jahre wurde so die Leistungsfähigkeit der Tiere erhöht. Ziel war ein ausdauernder Hund voller Arbeitseifer, der eigenständig Entscheidungen treffen kann. Sein Haupteinsatzgebiet war die Schweißarbeit (Fährtenarbeit). Um der Schönheit willen und um die weißen Bereiche im Fell zu erhalten werden hin und wieder Hunde der Rassen Saintongeois und Ariégeois eingekreuzt. 1963 wurde die Rasse durch die FCI anerkannt. Ein Griffon Bleu De Gascogne ist in Deutschland nur selten anzutreffen. Die Rasse ist hier fast unbekannt. Das könnte sich in Zukunft ändern. Dank seiner guten Nase werden die Hunde vermehrt in der Sucharbeit eingesetzt.

Besonderheiten und Wissenswertes

Unschlagbar ist der Griffon Bleu De Gascogne in der Fährtenarbeti. Als aktiver Jäger hetzt und sucht er das Wild, egal ob Rehe, Wildschweine oder Schalenwild. Bei der Nachsuche nach angeschossenem Wild, arbeitet er schnell und zuverlässig. Bei der Verfolgung einer Fährte ist er laut (spurlautes Verfolgen), sein charakteristisches Heulen ist weithin zu hören. Das Wild wird an seinen Rückzugsorten gestört, es entfernt sich vorsichtig sichernd. Sich langsam bewegendes Wild ist für den Jäger leichter zu treffen, als in Panik dahinstürmende Tiere. Für die Jagdarbeit brauch der Griffon Bleu De Gascogne einen starken Willen. Er muss allein entscheiden können und diese Entscheidung seinem Hundeführer mitteilen. Sein Jäger ist größtenteils weit von ihm entfernt. Ihm wird eine gewisse Eigensinnigkeit nachgesagt, sie ist Teil seines Wesens. Er ist kein Hund, den man wie ein Zirkustier abrichten kann. Die notwendige Erziehung und Ausbildung funktioniert mit viel Konsequenz und liebevoller Geduld. Ein Anfänger sollte sich unbedingt Hilfe bei einem erfahrenen Hundetrainer holen. Vor allem der Rückruf muss intensiv geübt werden. Bei Streifzügen durchs Gelände passiert es oft, dass dem Vierbeiner eine Fährte in die Nase steigt. Dann gibt es für ihn kein Halten mehr. Diesem für ihn natürlichen Verhalten kann man nur mit konsequentem Rückruftraining begegnen. Oder der Hund muss ständig an der Leine bleiben.

Der Gascogner lernt gern, er hat eine schnelle Auffassungsgabe. Es macht Spaß, mit ihm zu arbeiten. Wichtig ist tägliche Bewegung und Beschäftigung. Der Hund ist robust, er kann bei jedem Wetter draußen sein. Das rauhaarige Fell braucht nicht viel Pflege. Ab und zu bürsten reicht aus. Vertreter dieser Rasse sind ungern allein. Sie brauchen Familienanschluss. Zu Menschen, besonders zu Kindern, sind sie zutraulich und freundlich. Mit anderen Hunden vertragen sie sich ausgezeichnet. Eine Haltung als Zweit- oder Dritthund ist zu empfehlen. Besonders markant am Bleu sind seine großen Hängeohren und die Farbe. Das Fell schimmert in Schiefergrau, das von größeren schwarzen Flecken durchbrochen wird. Jeder, der mit dem Gedanken spielt, sich solch einen Hund anzuschaffen, sollte sich darüber im Klaren sein, dass diese Hunde Lauftiere sind. Sie haben in einer Stadtwohnung oder einem Zwinger nichts zu suchen. Die Hunde brauchen ein Grundstück mit großem Garten. Ideal ist es für sie, wenn sie jagdlich geführt, oder bei der Personensuche eingesetzt werden.

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