Braque Saint-Germain kaufen und verkaufen

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Braque Saint-Germain
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Eigenschaften und Verwendung vom Braque Saint Germain

Ursprünglich ist er ein Jagdhund, urtümlich fühlt er sich wie ein Jagdhund und ursächlich für sein Verhalten ist die Tatsache, dass er immer ein Jagdhund in den Genen und in seinem Blut bleiben wird. Ein Familienhund ist der Braque auch, aber seine Menschen dürfen nicht vergessen, welche Bedingungen ihn zu einem glücklichen Hund machen. Natürlich gibt es auch für einen Jagdhund andere Lebensentwürfe als den Jagdeinsatz, aber sein Besitzer sollte um die Leidenschaften eines Arbeitshundes wissen und nach Alternativen Ausschau halten.

Der Franzose ist intelligent und sehr lerneifrig, insofern lässt er sich mit den feinsten Mitteln erziehen. Grobe Umgangsformen sind bei diesem Hund, wie bei jedem anderen auch, völlig unangebracht. Dennoch gibt es Grenzen der "Erziehbarkeit"; selbst mit einem Anti-Jagdtraining wird es nicht vollständig gelingen, den Jagd-Trieb hundert prozentig in andere Bahnen zu lenken. Das bedeutet auch, dass ein Waldspaziergang ohne Leine eher die Ausnahme bleiben wird.

Herkunft und Geschichte des Braque Saint Germain

Es heißt, die Pointer seien die Beimischung, die English Pointer und die kontinentalen, als es darum ging, den Rassestandard züchterisch festzulegen. Die Rasse des Braque Saint Germain entstand im 18. Jahrhundert am französischen Königshof und ähnlich wie es auch anderen Rassen mit der Politik erging, geschah es auch dem Braque als "Königshund"; seine Hochblüte erlebte die Rasse unter Ludwig XV. in Frankreich. In dieser Zeit waren die Hunde heiß begehrt und wertvoll, gleich einem Juwel. Nach der Julirevolution 1830 in Frankreich und der Vertreibung des Königs wurden auch die vielgeliebten Hunde vernichtet oder weggejagt, beinahe bis zur Ausrottung der gesamten Rasse. Gut, dass die Geschichte immer Ausnahmen kennt und auch hier überlebten einige wenige Hunde, die für die weitere "Blutauffrischung" dringend gekreuzt werden mussten um zu überleben. Nun kam der Pointer ins Spiel, der große Ähnlichkeit mit dem Braque Saint Germain hat. Auf der ersten Hundeausstellung in Frankreich im Jahr 1863 war der Braque Saint Germain der am häufigsten anzutreffende Vorstehhund. 50 Jahre später wurde der französische Rasseclub ins Leben gerufen. Heute ist die Rasse gesichert, ihre Liebhaber bleiben dennoch gezählt.

Besonderheiten und Wissenswertes

Der Braque Saint Germain ist eigentlich ein Hund für passionierte Jäger. Ist der neue Besitzer kein Jäger, steht er in der Pflicht, einen adäquaten Ausgleich für den ambitionierten Vierbeiner zu finden. Wind und Wetter machen dem französischen Ausdauersportler nichts aus und auch die Pflege seines Fells ist unproblematisch. Die Erziehung erfordert eine sanfte Methode und viel Gefühl für diese sensible Rasse. Der Braque eignet sich weder für eine kleine Stadtwohnung noch für ein Leben als reiner Begleithund. Er passt gut zu Menschen, die sich in der Natur wohlfühlen und täglich draußen sind. Darüber hinaus braucht der Mensch, der mit einem Braque Saint Germain zusammenlebt, genug Zeit, um sich mit dem Hund beschäftigen zu können. Der Jagdhund ist durchaus familien-, katzen-und kinder-kompatibel, wenn er die Möglichkeit bekommt, sich seiner Art gemäß auszuleben. Er ist und bleibt ein Arbeitshund. Darf er tun, wozu er gezüchtet wurde, ist der Braque ein liebevolles ausgeglichenes Familienmitglied, das sich eng an seinen Menschen bindet und versucht, ihm gerecht zu werden.

Häufige Fragen und Antworten

Hier beantworten wir Dir die häufigsten Fragen zum Braque Saint-Germain.

Welche Herkunft hat ein Braque Saint-Germain?

Der Braque Saint-Germain ist ein französischer Jagdhund, der bereits im 18. Jahrhundert ein treuer Begleiter von König Ludwig XV war. die Rasse wurde noch verfeinert, indem English Pointer eingekreuzt wurden und konnten wieder einen König von ihrer Leistung und Qualität begeistern. Viele Adelsleute hielten sich Hunde als Statussymbole und für die Jagd nach Federwild.

Wie alt wird ein Braque Saint-Germain?

Der Braque Saint-Germain kann ein Alter von 14 Jahren erreichen, wenn er von einem guten Züchter stammt und sorgfältig aufgezogen wurde. Die Haltung und Pflege spielen dabei natürlich auch eine große Rolle.

Wie groß wird ein Braque Saint-Germain?

Als mittelgroßer Hund erreicht der Braque Saint-Germain eine Widerristhöhe von 56 bis 62 cm bei den Rüden und 54 bis 59 cm bei den Hündinnen. Kleine Größenabweichungen sind im Standard erlaubt.

Welchen Charakter hat ein Braque Saint-Germain?

Der Braque Saint-Germain hat einen ausgeglichen Charakter und ist besonders bei der Jagd ein hochkonzentrierter Hund. Er kann viel Energie haben, die mit passenden Auslastung jedoch kein Hindernis im Alltag ist. Er ist zudem sehr treu und gehorsam und kann gut als Familienhund gehalten werden.

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