Braque Saint Germain kaufen und verkaufen

Der Braque ist ein Vorstehhund, der mit großer Leidenschaft Jagd auf Federwild macht. Rebhühner und Fasane gehören zu seiner Spezialität, Kleinwild wie etwa Hasen werden auch verfolgt. Ausdauer und Schnelligkeit zeichnen den Franzosen aus, für unebenes schwieriges Gelände ist er wie gemacht. Goldfarbene Augen und eine rosafarbene Nase lassen beinahe die Eleganz seiner Bewegungen vergessen; der Braque Saint Germain vereint Schönheit mit einem freundlichen Wesen. Er ist ein sensibler intelligenter Hund, der sich vollkommen auf seinen Menschen einlässt und ihm vertraut. Der Jagdhund braucht gezielte Beschäftigungsprogramme, wenn es nicht zum Jagen geht. Ein großer Spaziergang reicht nicht aus, hungert es ihn doch nach Herausforderungen, die nicht nur den Körper des vierbeinigen Leistungssportlers auslasten, sondern auch seinen Kopf.

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Eigenschaften und Verwendung vom Braque Saint Germain

Ursprünglich ist er ein Jagdhund, urtümlich fühlt er sich wie ein Jagdhund und ursächlich für sein Verhalten ist die Tatsache, dass er immer ein Jagdhund in den Genen und in seinem Blut bleiben wird. Ein Familienhund ist der Braque auch, aber seine Menschen dürfen nicht vergessen, welche Bedingungen ihn zu einem glücklichen Hund machen. Natürlich gibt es auch für einen Jagdhund andere Lebensentwürfe als den Jagdeinsatz, aber sein Besitzer sollte um die Leidenschaften eines Arbeitshundes wissen und nach Alternativen Ausschau halten.

Der Franzose ist intelligent und sehr lerneifrig, insofern lässt er sich mit den feinsten Mitteln erziehen. Grobe Umgangsformen sind bei diesem Hund, wie bei jedem anderen auch, völlig unangebracht. Dennoch gibt es Grenzen der "Erziehbarkeit"; selbst mit einem Anti-Jagdtraining wird es nicht vollständig gelingen, den Jagd-Trieb hundert prozentig in andere Bahnen zu lenken. Das bedeutet auch, dass ein Waldspaziergang ohne Leine eher die Ausnahme bleiben wird.

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Braque Saint-Germain
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Herkunft und Geschichte des Braque Saint Germain

Es heißt, die Pointer seien die Beimischung, die englischen und die kontinentalen, als es darum ging, den Rassestandard züchterisch festzulegen. Die Rasse des Braque Saint Germain entstand im 18.Jahrhundert am französischen Königshof und ähnlich wie es auch anderen Rassen mit der Politik erging, geschah es auch dem Braque als "Königshund"; seine Hochblüte erlebte die Rasse unter Ludwig XV. in Frankreich. In dieser Zeit waren die Hunde heiß begehrt und wertvoll, gleich einem Juwel. Nach der Julirevolution 1830 in Frankreich und der Vertreibung des Königs wurden auch die vielgeliebten Hunde vernichtet oder weggejagt, beinahe bis zur Ausrottung der gesamten Rasse. Gut, dass die Geschichte immer Ausnahmen kennt und auch hier überlebten einige wenige Hunde, die für die weitere "Blutauffrischung" dringend gekreuzt werden mussten um zu überleben. Nun kam der Pointer ins Spiel, der große Ähnlichkeit mit dem Braque Saint Germain hat. Auf der ersten Hundeausstellung in Frankreich im Jahr 1863 war der Braque Saint Germain der am häufigsten anzutreffende Vorstehhund. 50 Jahre später wurde der französische Rasseclub ins Leben gerufen. Heute ist die Rasse gesichert, ihre Liebhaber bleiben dennoch gezählt.

Besonderheiten und Wissenswertes

Der Braque Saint Germain ist eigentlich ein Hund für passionierte Jäger. Ist der neue Besitzer kein Jäger, steht er in der Pflicht, einen adäquaten Ausgleich für den ambitionierten Vierbeiner zu finden. Wind und Wetter machen dem französischen Ausdauersportler nichts aus und auch die Pflege seines Fells ist unproblematisch. Die Erziehung erfordert eine sanfte Methode und viel Gefühl für diese sensible Rasse. Der Braque eignet sich weder für eine kleine Stadtwohnung noch für ein Leben als reiner Begleithund. Er passt gut zu Menschen, die sich in der Natur wohlfühlen und täglich draußen sind. Darüber hinaus braucht der Mensch, der mit einem Braque Saint Germain zusammenlebt, genug Zeit, um sich mit dem Hund beschäftigen zu können. Der Jagdhund ist durchaus familien-, katzen-und kinder-kompatibel, wenn er die Möglichkeit bekommt, sich seiner Art gemäß auszuleben. Er ist und bleibt ein Arbeitshund. Darf er tun, wozu er gezüchtet wurde, ist der Braque ein liebevolles ausgeglichenes Familienmitglied, das sich eng an seinen Menschen bindet und versucht, ihm gerecht zu werden.

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