Alpenländische-Dachsbracke kaufen und verkaufen

Die Alpenländische-Dachsbracke ist ein Jagd- und Schweißhund aus Österreich, der speziell für die Geländestruktur in den Alpengebieten gezüchtet wurde. Dadurch ist die Alpenländische-Dachsbracke ein äußerst robuster und ausdauernder Gebrauchshund, der mittlerweile gerne als Such- und Rettungshund im Einsatz ist. Durch sein ausdauerndes Wesen und seinen engen Bezug zu seinem Besitzer interessieren sich immer mehr privat Personen für diese Rasse, dabei ist die Alpenländische-Dachsbracke kein Hund für Hundeanfänger. Es bedarf viel Sachverstand und Hundekenntnis, um mit dem hohen Jagdtrieb und der klassischen Spezialisierung als Schweißhund umzugehen. Im FCI-Standard ist die Alpenländische-Dachsbracke in der FCI-Gruppe 6 Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen, Sektion 2: Schweisshunde mit Arbeitsprüfung (Brackier- und Schweißprüfung) mit der Standardnummer 254 zu finden.

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Eigenschaften und Verwendung von Alpenländische-Dachsbracke

Mit einer Widerristhöhe von 37-38 cm bei Rüden und 36-37 cm bei Hündinnen ist die Alpenländische-Dachsbracke ein kleiner Vertreter der Bracke-Rassen, dennoch ist sie ein zuverlässiger, robuster und wetterfester Jagdhund, der speziell für die Arbeit mit Bergjägern im Alpengebiet gezüchtet wurde. Wie alle Bracken, besitzt die Alpenländische-Dachsbracke als Schweißhund eine zuverlässige Nase, die ihre Eignung beim Nachsuchen von verletztem Wild regelmäßig unter Beweis stellt. Bei der Nachsuche wird der Hund an die Spur eines angeschossenen oder anderweitig verletzten Wildtieres gesetzt und soll dieses im dichten Unterholz oder unwegsamen Gelände sicher aufspüren, damit der Jäger das Tier erlösen kann. Aufgrund dieser besonderen Eigenschaft, eignet sich die Alpenländische-Dachsbracke ideal als Such- und Rettungshund und auch für Sportarten, wie Fährtensuche ist der unablässige Spürwille der Alpenländische-Dachsbracke ideal. In ihrer Heimat, den österreichischen Alpen, begleiten die Alpenländische-Dachsbracke traditionell die Bergjäger bei der Jagd nach Hasen, Füchsen und Damwild, dabei trotzen die ausdauernden Tiere selbst den extremsten Wetterbedingungen und den unwegsamen Bodenverhältnissen in den Alpen. Menschen gegenüber ist die Alpenländische-Dachsbracke sehr anhänglich und leicht zu führen, sie möchte ihrer Passion, dem Jagen nachgehen, lässt sich jedoch bei guter Ausbildung von ihrem Besitzer lenken.

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Alpenländische Dachsbracke
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Herkunft und Geschichte der Alpenländische-Dachsbracke

Die Alpenländische-Dachsbracke gehört vermutlich zu den ältesten Bracke-Rassen der Welt, wie alt genau die Alpenländische-Dachsbracke können die Experten nicht mehr genau nachvollziehen. Die ersten offiziellen Erwähnungen der Alpenländische-Dachsbracke stammen vom Kronprinz Rudolf von Habsburg, in etwa um 1880. Damals ließ der Kronprinz alle Berufsjäger in seinem Dienst mit zuverlässigen kleinen Jagdhunden losziehen, die sich besonders durch ihre feine Nase auszeichneten. Die Nachkommen dieser Jagdhunde waren bald in ganz Österreich begehrt und 1932 wurde die Alpenländische-Dachsbracke erstmals von dem kynologischen Dachverband in Österreich anerkannt, damals jedoch noch unter dem Namen die Alpenländische-Erzgebirgler Dachsbracke und war damit die dritte Schweißhundrasse mit festem Rassestandard. Der Name der Rasse wurde schließlich im Jahr 1975 geändert und 1991 bekam die Alpenländische-Dachsbracke ihre Anerkennung mit Rassestandard durch die Fédération Cynologique Internationale (FCI), die Rasse ist weiterhin besonders bei Jägern beleibt, obwohl es mittlerweile auch einige Züchter gibt, die die Alpenländische-Dachsbracke als anhänglichen Familienhund verkaufen.

Besonderheiten und Wissenswertes

Wer sich eine Alpenländische-Dachsbracke als Begleithund holen möchte, sollte über genügend Hundeerfahrung verfügen, um den ausgeprägten Jagdtrieb dieses hoch spezialisierten Gebrauchshundes gerecht zu werden. Die Alpenländische-Dachsbracke ist ein Schweißhund und braucht auch außerhalb der jagdlichen Nutzung angemessene Beschäftigung und sollte unbedingt einen Hundesport ausführen, bei dem sie ihre Nase nutzen kann. Ihr freundliches und überaus anhängliches Wesen machen die Alpenländische-Dachsbracke zu einem immer beleibter werdenden Begleithund, die Vorzüge der Rasse sind dabei unter anderem ihre besonders ruhige Art im Haus und ihre absolute Kooperation mit ihrem Menschen. Kindern gegenüber ist die Alpenländische-Dachsbracke äußerst geduldig und sanftmütig und auch Hektik und Stress lassen die Alpenländische-Dachsbracke nicht so schnell aus der Ruhe kommen. Dennoch sollte aufgrund des hohen Jagdtrieb des Hundes ein Freilauf am besten nur in gesicherten Flächen stattfinden oder nur dann, wenn der Besitzer sich absolut sicher ist, den Trieb seines Hundes unter Kontrolle zu haben.

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