Afghanischen Windhund kaufen und verkaufen

Wer auf der Suche nach einem Afghanischen Windhund ist, braucht viel Zeit und Geduld. Da in Deutschland jährlich gerade einmal rund 120 Welpen geboren werden, ist es ratsam sich so früh wie möglich auf die Suche zu begeben - wenn es denn ein junger Hund werden soll. Erwachsene Tiere sind im Tierheim oder über private Verkaufsanzeigen zu finden. Außerdem muss man sich auf einen vergleichsweise hohen Kaufpreis einstellen. Verkäufer verlangen Preise im vierstelligen Bereich.

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Eigenschaften und Verwendung vom Afghanischen Windhund

Der Afghanische Windhund ist sehr wachsam. Wenn er jedoch mit fremden Hunden oder Menschen konfrontiert wird, reagiert er zurückhalten und schüchtern. Heutzutage findet dieser Hund je nach Zuchtlinie seine Bestimmung im Hunderennen, auf Hundeschauen oder als Begleithund. Dabei unterscheiden sich die Tiere deutlich: Ein Windhund, der im Agility oder auf der Rennstrecke eingesetzt wird, ist deutlich energiegeladener. Hingegen besitzt ein Afghanischer Windhund, der auf Ausstellungen seine Schönheit bewerten lässt, ein viel voluminöseres und längeres Haarkleid.

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Afghanischer Windhund
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Herkunft und Geschichte der Afghanischen Windhunde

In ihrem Ursprungsland Afghanistan wurde diese Rasse jahrtausendelang als Wach- und Schutzhund eingesetzt. Aber auch bei Hetzjagden zeigte sich der Afghanische Windhund als idealer Begleiter. Seine Schnelligkeit und Härte gegen die widrigen Bedingungen bei der Jagd machten ihn sehr beliebt. Sein dichtes, langes Fell schützte ihn vor der kalten Luft im Gebirge. Erst um 1890 gelang es einem britischen Offizier einige Windhunde aus Afghanistan nach Großbritannien zu bringen. Zuvor war diese Rasse in Europa unbekannt, da als Konsequenz für den Export eines dieser Tiere die Todesstrafe folgte. In Deutschland fand man erst in den 1930ern Gefallen an den edlen Hunden. Die Zucht konzentrierte sich zunehmend auf das außergewöhnliche Fell und sein Einsatz auf den Hunderennbahnen ging zurück.

Besonderheiten und Wissenswertes

Wer gelegentlich eine kleine Runde mit seinem Hund joggen geht, wird auf Dauer einen Afghanischen Windhund nicht glücklich machen. Die meisten dieser Hunde wollen ausgepowert werden. Neben der Rennbahn funktioniert das im Agility sehr gut. Ein großes, gut eingezäuntes Grundstück wird auch gerne angenommen. Einen Afghanischen Windhund frei auf einem Acker, im Wald oder auf einer offenen Wiese frei laufen zu lassen, kann allerdings eine schlechte Idee sein. Im Allgemeinen lässt sich dieser Hund nur schwer abrufen, wenn er erstmal anfängt zu laufen. Seine Stärken liegen nicht darin aufs Wort zu gehorchen.

Zudem ist dieser Hund eine echte Persönlichkeit. Nur durch eine geduldige und konsequente Erziehung schafft es ein erfahrener Hundehalter den Afghanischen Windhund auf seine Seite zu bringen. Auf Härte reagiert der sensible Hund mit Misstrauen. Noch Jahre später erinnert er sich an eine gute oder schlechte Behandlung. Werden Fehler in der Erziehung gemacht, wird es sehr schwer sie zu korrigieren. Daher ist diese Rasse nicht für Anfänger geeignet. Dennoch ist der Afghanische Windhund ein guter Familienhund. Sofern ältere Kinder im Haushalt leben, ist das kein Problem. Selbst mit andern Haustieren lässt er sich vergesellschaften - auch mit Katzen. Das kuriose an dieser Hunderasse ist, dass sie einerseits unglaublich lauffreudig und nur schwer zu ermüden ist. Andererseits verhält der Afghanische Windhund sich im Haus ganz entspannt und ruhig. Dieser deutliche Gegensatz macht den Reiz für Liebhaber dieser Rasse aus.

Je länger das Fell, umso anspruchsvoller die Pflege. Dies gilt bei einem langhaarigen Afghanischen Windhund ganz besonders. Tägliches bürsten der vielen Lagen Fell ist bei weitem nicht alles. Viele Besitzer von Afghanen baden ihre Lieben mindestens ein Mal im Monat. Eine besondere Spülung für Hunde erleichtert später das Kämmen. Parasiten haben es leicht sich in dem dichten Fell zu verstecken. Und die Ohren der Hunde neigen zu Entzündungen bei vernachlässigter Pflege. Zusätzlich muss nach jedem Spaziergang das Fell gründlich von Dreck befreit werden.

Bei entsprechend guten Haltungsbedingungen und guter Pflege kann ein Afghanischer Windhund 12 bis 14 Jahre alt werden. Allerdings neigt er zur Hüftdysplasie. Auch Grauer Star kann vereinzelt auftreten. Es gibt eine Krankheit, die nur bei dieser Hunderasse auftritt: Die Afghanenmyelopathie. Es wird angenommen, dass durch einen Gendefekt es zu Veränderungen im Hals - und Brustmark kommt. Bereits nach wenigen Wochen kommt es zu einer vollständigen Lähmung der Gliedmaßen. Jedoch tritt diese Krankheit eher im ersten Lebensjahr auf. Kompetente Züchter können durch Selektion die Krankheit aus ihrer Zucht ausschließen und so den Hunden und ihren neuen Besitzern ein schweres Schicksal ersparen.

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