Komondore kaufen und verkaufen

Der Komondor stammt ursprünglich aus Ungarn und ist eine anerkannte Rasse. Der Hund gehört der FCI-Gruppe 1 an und wird dort unter der Sektion Schäferhunde ohne Arbeitsprüfung gelistet. Diese Rasse erreicht eine durchschnittliche Lebensdauer von 10 bis 12 Jahre. Die zu erwartende Widerristhöhe der Rüden liegt bei mindestens 70 cm bei einem Gewicht von 50 bis 60 und bei den Hündinnen liegt die Widerristhöhe bei mindestens 65 cm bei einem Gewicht von 40 bis 50 Kg. Der robuste Körperbau dieser Hunderasse wird oftmals durch das sehr markante und charakteristische verfilzte, zottelige, dichte und lange Fell verdeckt. Das Fell lässt die Augen und Schlappohren nicht erkennen und kommt in der Farbe Elfenbeinfarben vor.

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Eigenschaften und Verwendung des Komondor

Der Hirtenhund scheint auf den ersten Blick etwas behäbig. Dieser Eindruck täuscht allerdings, da es sich hierbei um ein sehr lebensfrohes und energiegeladenes Tier handelt. Aufgrund seines extremen Fells können die Komondore ihre eigentliche Arbeit als Hirten- oder Herdenschutzhunde nicht mehr wahrnehmen. Vielmehr sind sie nur noch als Begleithunde im Einsatz. Die heutige Rolle als Familienhund eignet sich prima für diese Rasse und stellt keinen Nachteil zu ihrer ursprünglichen Tätigkeit dar. Er behütet seine Familie wie seinen Augapfel und wird sich im Zweifelsfall auch schützend vor diese stellen. Fremden gegenüber tritt er zurückhaltend auf. Seine außerordentliche Begabung als Wach- und Schutzhund sollte weiterhin erwähnt werden.

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Herkunft und Geschichte des Komondor

Die Vorfahren der Komondore waren als Herdenschutzhunde in Ungarn eingesetzt. Damals sollen die Tiere sogar in der Puszta eingesetzt gewesen sein, obwohl es dort recht heiße Sommer gibt und die Komondore aufgrund des Fells keine guten Voraussetzungen dafür aufweisen. Jedoch waren die Tiere in früheren Zeiten nicht so stark behangen wie die heutigen modernen Hunde dieser Rasse. In einem Werk über die verschiedenen Hunderassen von Graf von Bylandt wurde unter anderem auch der Komondor aufgezeigt und ausführlich beschrieben. Dort waren vier Fotos ausgewachsener Tiere zu sehen, die ein normales Fell zeigten. Eine Andeutung von Zotten suchte man vergeblich. Einst vermutete der Schweizer Kynologe Hans Räber, dass die Komondore aus den vorangegangenen ursprünglichen Hunden nach 1900 herausgezüchtet wurden. So kam es wahrscheinlich zustande, dass sich die Zotteln mithilfe eines Gendeffektes herauskristallisiert haben und von da an zum Statussymbol eines Komondor wurden.

Herkunft und Geschichte des Komondor

Im Allgemeinen verfügt die Rasse über eine sehr gute Gesundheit. Es sind keine nennenswerten rassetypischen Krankheiten bekannt. Dennoch haben die Tiere eine hohe körperliche Belastung mit sich zu tragen, welche durch das viele Fell entsteht. Die Lebensqualität wird massiv eingeschränkt. Ein Verweilen in der Sonne in den wärmeren Sommermonaten ist für das Tier eine Belastung und kann zu körperlichen Beschwerden führen. Die Zotteln führen weiterhin zu einer massiven Beeinträchtigung des freien Sehens und Hörens. Ohne eine entsprechende Pflege der Zotteln durch den Menschen wäre der Hund nicht im Stande etwas von seiner Umgebung auszumachen. Die Fellpflege gestaltet sich somit sehr komplex und zeitintensiv. Besonders, wenn der Hund einmal nass geworden ist, kann es unter Umständen Tage dauern bis das Fell wieder trocken ist. Auch die Ohren und die Augen sollten regelmäßig kontrolliert werden um chronische Entzündungen zu vermeiden. Die Krallen sollten ebenfalls einer ausführlichen Betrachtung unterzogen werden und gegebenenfalls gekürzt werden. Um der richtigen Pflege nachzukommen, sollten potentielle Halter nach dem Kaufen eines Hundes beim Züchter, welche die Tiere auf Tierplattformen inserieren und verkaufen, nachfragen und sich vergewissern.

An die Ernährung hat der Komondor keine besonderen Ansprüche. Wie alle anderen Vierbeiner auch muss das Futter besonders fleischreich sein und keine unnützen Zusatzstoffe wie Getreide und Zucker enthalten. Bei dieser großen Rasse bietet sich besonders die BARF-Methode zur Fütterung an. Dies ist eine ursprüngliche und besonders artgerechte Futtermethode, in der der Hund nur Rohzutaten bekommt.

Der Komondor braucht einen engen Familienanschluss, kann also nicht als Zwingerhund gehalten werden. Er benötigt ein Grundstück, worauf er sich frei bewegen kann. Aufgrund seiner Größe und dem zotteligen Fell ist eine Wohnungshaltung ausgeschlossen. Das Tier fordert eine regelmäßige körperliche sowie geistige Beschäftigung ein und liebt lange Spaziergänge. Nur im Sommer müssen Halter aufpassen, dass die Tiere unter dem dichten Fell nicht dehydrieren. Eine Gewöhnung an andere Haustiere sollte frühzeitig stattfinden.

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