Einstein

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ID: 1274487
390 €
Mischlingshunde
Mischling
Mischling
Rüde
6 Jahre
Klein (bis 40cm)
31.01.2018
ARCA Tierschutzverein e.V.
76593 Gernsbach
Deutschland
9
+49 (0)15732564800
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1274487
390 €
Mischlingshunde
Mischling
Mischling
Rüde
6 Jahre
Klein (bis 40cm)
  • verträglich mit anderen Hunden
  • kastriert/sterilisiert
  • geimpft (mind. Pflichtimpfungen)
  • entwurmt
  • gechipt
  • mit EU-Heimtierausweis
  • aus dem Tierheim

Beschreibung

Update 18.01.2018:

Es bedarf keines Genies, um Einstein zu verstehen. Alles was es braucht, ist ein großes Herz für den kleinen Mann und Erfahrung mit Terriern im Allgemeinen. Denn Einstein, der über ein Jahr in Spanien im Tierheim warten musste, bis er nach Deutschland reisen durfte, hat diese Zeit leider nicht ganz unbeschadet überstanden. Der Lärm und vor allem das Eingesperrt sein, haben Spuren auf seiner sensiblen Hundeseele hinterlassen, so dass er manchmal noch in alte Verhaltensmuster verfällt, sobald er sich in die Enge getrieben fühlt. Aber dank viel Einfühlungsvermögens und konsequenten Trainings wird es von Tag zu Tag besser und der kleine „Steini“, wie ihn seine Pflegemama manchmal nennt, fasst neues Vertrauen. Terriertypisch bleibt nichts unkommentiert, so dass Einsteins charmanter Unterhaltungsfaktor zu niedlich ist. Man muss ihn einfach lieb haben.

Eigentlich ist Einstein ein ganz lustiger und netter Zeitgenosse, der sich gerne streicheln lässt und jegliche Zuneigung sichtlich genießt. Seit Mitte Januar lebt er nun auf einer Pflegestelle in 76593 Gernsbach und kann dort gerne besucht werden. Bereits in den ersten Tagen änderte sich Einsteins Verhalten, der frisch aus dem Transporter erst einmal um sich schnappte, am ersten Tag in seinem neuen Teilzeitzuhause nur auf und ab ging und erst im Arm seiner Pflegemama zur Ruhe kam, schlagartig. Vom unsicheren Hund, der durch Fletschen versuchte, alles und jeden auf Abstand zu halten, mutierte Einstein fast schon in Lichtgeschwindigkeit zum liebenswürdigen Begleithündchen, der jede Streicheleinheit genießt und auch gerne im Auto mitfährt. Er liebt lange Spaziergänge, geht super an der Leine, ist abrufbar und lernt schnell. Binnen weniger Tage wurde er auch wieder stubenrein.

Mit anderen Hunden hat Einstein überhaupt keine Probleme. Im Gegenteil, die Gesellschaft im Rudel seines Pflegezuhauses gibt ihm Stabilität und Sicherheit, zwei wichtige Komponenten, damit Einsteins Erlebnisse aus seiner Vergangenheit besser heilen können. Denn manchmal, von einer zur nächsten Sekunde, kann es passieren, dass er in sein altes Verhaltensmuster verfällt, wenn er sich bedroht fühlt. Lässt man ihn aber in Ruhe und ignoriert seine Drohgebärden, indem man sich abwendet, wird er blitzartig wieder „normal“. Er hat daher eine gute Prognose, in einem stabilen und sicheren Zuhause, dieses unschöne Verhalten wieder komplett zu verlieren. Sein Herzen ist nämlich voller Liebe, die er gerne jemandem schenken würde. Neben seinem Verhalten hat Einstein derzeit auch noch ein kleines körperliches Manko. Zeitweise nimmt sein Hinterbeinchen beim Rennen eine Schonhaltung ein. Sprich er zieht es nach oben und läuft auf drei Beinen weiter. Der Verdacht einer Patellaluxation konnte bei einer Untersuchung durch einen spanischen Tierarzt nicht bestätigt werden, so dass dieser keine Operation empfahl. Seine Pflegemama lässt ihn aber durch eine Physiotherapeutin behandeln und allein durch regelmäßige Bewegung konnte binnen weniger Tage eine deutliche Besserung erzielt werden, so dass Einstein sicherlich bald auch diese Schonhaltung verlieren wird und schmerzfrei über die Wiese rennen kann. Denn Rennen ist der größte Spaß des kleinen Flitzebogens.





Wenn unsere spanischen Freunde den schweren Gang in die Perrera wagen, dann gibt es im Wesentlichen 2 Seiten der Medaille: zum Einen bedeutet dies, dass im Tierheim ein paar Plätze frei geworden sind, weil wieder einige Fellnasen die lange Reise nach Deutschland in ihr neues, glückliches Leben antreten durften. Andererseits heißt es, dass eben in der Tötungsstation viele arme Seelen auf den sicheren Tod warten, nur zu retten durch die Tierschützer, die die Hunde aufnehmen. Ich habe allergrößten Respekt vor denen, die sich jeden Monat wieder aufraffen, durch die langen, dunklen Flure gehen, die Angst und den Tod vieler kleiner und großer Vierbeiner vor Augen, und die die schwerste aller Entscheidungen treffen müssen- welche der verzweifelten Hunde das Höllenloch verlassen dürfen, um eine Chance auf ein neues Leben zu bekommen…

Im Dezember 2016 war es wieder soweit: Unsere Freunde aus Sevilla konnten einige der armen Fellnasen retten und in der Arca unterbringen. Daher werden wir Ihnen in den nächsten Tagen mehrere neue Gesichter präsentieren, mit langen oder kurzen Haaren, mit und ohne Bart, großen und kleinen Ohren und jedes für sich ein Unikat.

Bei Einstein ist der Name Programm: Frisur und Bart weisen bei ihm und seinem berühmten Namensvetter eindeutige Parallelen auf. Es gibt jedoch eine weitere Gemeinsamkeit, die für die beiden “Einsteins” sicher nicht so harmlos war, wie die etwas strubbelige Frisur und die Optik des “verrückten Professors”: sie fühlten sich nämlich beide unverstanden. Bei Albert lag dies daran, dass zu seiner Zeit fast niemand etwas mit seinen Theorien anfangen konnte. Der vierbeinige Einstein hat vor seiner Zeit in der Perrera sicherlich sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht, wurde falsch oder gar nicht verstanden und hat daraus eine sehr unangenehme Verhaltensweise entwickelt: er schnappt und beißt, wenn er sich bedroht fühlt. Dabei ist es keineswegs so, dass Einstein an sich ein aggressiver Hund ist. Er entgeht jedoch jeder für ihn ungewohnten oder unangenehmen Situation, indem er droht und dann eben auch tatsächlich seine Zähne einsetzt. Wir sind der festen Überzeugung, dass sich dieses Verhalten in einem hundeerfahrenen, ruhigen und geduldigen Zuhause, mit konsequenter Arbeit und Erziehung ändern lässt. Selbstverständlich möchten wir Einstein nicht in einen Haushalt mit Kindern vermitteln.

Ein kleines Sorgenkind braucht nun schnellstmöglich liebevolle Menschen, die ihm mit viel Zeit und Geduld zeigen, dass er seine Zähne nie wieder als Waffe, sondern ausschließlich zur Aufnahme von Leckerchen einsetzen muss. Ja, es wird vielleicht ein steiniger Weg mit unserem bärtigen Kumpel- aber wie wir alle wissen, ist das Ziel, das nach einem schwierigen Weg erreicht wird, wertvoller als alles andere. Einstein hat eine Chance verdient- möchten Sie die Menschen sein, die dem kleinen Tunichtgut den Weg in ein erfülltes Hundeleben ermöglichen?

Tierheim
ARCA Tierschutzverein e.V.
76593 Gernsbach
Deutschland
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